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Relative Selbstkontrolle












Daß Du Dich "Hals über Kopf" und ohne "relative Selbstkontrolle" von einem Mädchen auf das nächste stürzt, weckt bei mir Bedenken: Anstatt Dir Gedanken über das Mädchen zu machen, daß Du (vielleicht nur vermeintlich) "liebst", mach Dir erst einmal Gedanken darüber, ob Du diese Beziehung "brauchst". Es könnte durchaus sein, daß Dein ziemlich hemmungsloses Eingehen in die Beziehung, Gründe in Dir selber hat: Du willst/kannst Dich z.B. nicht mit Dir selbst beschäftigen. Du liebst dich nicht. Du tust nichts für Dich selbst (Alkoholmißbrauch "hilft" dabei auch). Für Dich scheint es nur einen "Ausweg" zu geben, die Außenbeziehung. Tu doch mal was für Dich selbst! Denk mal an Dich selbst! Was brauchst Du wirklich? Es gibt nicht nur "enttäuscht oder glücklich", sondern eine ganze Menge dazwischen. Aber um darauf zu kommen, muß Du erst einmal von Deinem zwanghaften Verhalten abschalten. Ich z.B. habe mir eine Auszeit gegönnt, die mich nicht von mir selbst ablenkte: "Mitleben im Kloster". Es gibt aber tausend andere Möglichkeiten: z.B. ein Musikinstrument lernen, mit alten Freunden Kontakt aufnehmen usw. Du mußt einfach mal die ganze Bandbreite Deiner (möglichen) Interessen abfragen. Dann kommt das Glück und mit dem Glück die Liebe, nicht umgekehrt. Ein Mädchen, das immer hinter Dir herjagt, um glücklich zu sein, würdest Du auch nicht ohnweiteres als Freundin haben wollen, oder?
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