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Danke für den ausführlichen Ausflug in die Anthropologie (die Zahlen sind mir im Groben bekannt), aber eigentlich war das beunruhigende die Behauptung von dir, dass die Primaten den Menschen KURZ vorausgingen...
Auf meine Aussage: "Für mich steht fest, dass die "heilige" Schrift im Gegensatz zur Evolution steht" sagst du: "Für mich auch, wenn man sie falsch versteht."
Was meinst du damit, die Evolution oder die "heilige" Schrift falsch versteht?
Für Gläubige ist es sicherlich nicht leicht eine Evolution Gottes in Betracht zu ziehen. Aber versucht euch mal folgendes vorzustellen.
Der Glaube ist schon so tief in uns verwurzelt wie die Sprache. Es gibt viele Dinge die uns Menschen von den Primaten unterscheidet und die ersten Unterschiede sind schon so alt, dass wir sie als gegeben hinnehmen, und nicht als von uns selbst erarbeitet betrachten. Die Sprache, das Werkzeugmachen, die Kunst, die Schrift wurden über Tausende von Jahren stets weiterentwickelt und genauso ist es mit der Religion.
Anfänglich gab es verschiedene Götter die für alles mögliche zuständig waren. Anfänglich waren diese Götter hauptsächlich weiblich, weil die Frauen für das mystische und die Heilung zuständig waren. Später in den ersten Hochkulturen wurden die Götter dann männlich und die Riten und Abläufe immer komplzierter...
Was braucht es über ein Geschlecht für Gott? Ein Schöpfer braucht doch keinen Partner; und braucht es Nachfolger bei Unsterblichkeit. Als wozu ein Geschlecht?
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