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Ich verfolge Eure Diskussion mit großem Interesse und möchte auch gern etwas dazu sagen ....
und stelle fest, dass ich zu Meditation nichts mehr sagen kann ....
Meditation, Ruhen in mir Selbst, fließen mit dem Sein, das alles sind für mich Zustände, die sich dem Wort, der Sprache entziehen.
Ich habe früher Meditationskurse geleitet, viel erzählt über Meditation, viel geschrieben und weiß jetzt nichts mehr.
Zu Dir, Branwen, Schwester: ich habe Meditation schon lernen müssen, richtig mit viel Üben, mit viel Abbrüchen, mit dem Kampf gegen das Gedankenplappern, dem Zucken der Muskeln und was es sonst noch alles gibt. Aber jetzt: ich brauch mich bloß an meinen Weiher zu setzen, in den Himmel zu schauen oder ins Wasser und schon bin ich weit weg.
Für mich ist es so, dass ich nicht mehr viel über Meditation reden kann. Kunst trifft es schon eher, Rilke z.B. Aber Meditation (oder das, was ich dafür halte) ist ein Teil meines Lebens, den ich nicht mehr missen möchte, ohne den mir mein Leben schal vorkäme.
Meditation ist Ruhen in Gott (oder mir Selbst oder dem Sein oder oder oder).
Inanna
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