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Tränen der Verzweiflung












Hallo!
Ich bin seit Mai 36:-(.Im Aug 04 hatte ich einen unschuldigen schweren Autounfall-saß noch drin als das Auto brannte...die Sek vor dem Frontallaufprall waren Horror...die berühmten Sekunden,wo sich das Leben abspielt erschienen...Der Tod hat auf mich gewartet-aber mein Schutzengel-mein Opi-hatte seine Arme über mich gehalten & gesagt-DU NOCH NICHT!Er wollte mich noch nicht bei sich haben-auch wenn ich ihn fehle & er mir sehr fehlt!

Vor diesen Unfall habe ich oft versucht mein Leben ein Ende zu machen,schon als Kind & selbst im Jahr 04.Mir war egal,was mit mir passiert-habe nicht an mein Kind gedacht,die jetzt 17,5Jahre ist-es war mir alles egal.Menschen,die kein Leid erfahren haben,nicht behüttet aufgewachsen sind,können es nicht nachvollziehen-das WARUM!

Der Unfall hat mich wachgerüttelt...ich habe solche Angst vor dem Tod-hab ihn ja gesehen-nur jetzt bin ich sehr oft am weinen,habe keine Kraft mehr & muss alles erreichen -alles machen-denke was zu verpassen...weiß nicht,wie ich es erklären soll.

Leider gibt es jetzt wieder Tage in meinem Leben,wo ich am liebsten einfach auf die Strasse laufen möchte & passieren lassen will,was passiert...

Ich gehe sehr oft auf Friedhöfe spazieren,weil sie mir Ruhe geben & Geborgenheit.In meinen Job als Garten-Landschaftsgestalter habe ich das Glück auch auf Friedhöfe zu arbeiten.Das ist meine Welt,aber leider geht es mir danach immer schlecht,lese jede Grabsteine,sehe junge Leute die Tod sind,weiß auch die Geschichten zum Todesfall,über das Warum.Das nimmt mich immer so mit.

Psychologen können nicht helfen-habe es oft versucht!

Liebe Grüße von Engelsblut!
Hi Engelsblut!

Herzlich Willkommen hier!

Das was du erzählst klingt ziemlich schrecklich.

Was ich gut verstehen kann, ist die Angst vor dem Tod. Ich bin vor ca. 6 Wochen auch knapp daran vorbeigeschrammt und hatte die erste Zeit fürchterliche Angst davor, dass mir soetwas nochmal passieren kann. Auch ich habe mich in meiner Jugend mit Selbstmordgedanken herumgeplagt, stand sogar einmal, bereit zum Springen, auf einem Hochhaus.

Aber: Ich glaube nicht, dass die Menschen, die Selbstmord begehen, das erreichen, was sie sich wünschen. In den allermeisten Fällen ist das Erlösung! Ich kenne deine Gründe nicht genau, aber leiden musste jeder in seinem Leben schon mal. Der eine mehr, der andere weniger.

Das du deinen Großvater gesehen hast, der verhinderte, dass du schon von dieser Erde gehen musst würde ich als ziemlich eindeutiges Zeichen werten, dass du hier auf Erden noch etwas zu erledigen hast, eine Aufgabe zu erfüllen hast.

Friedhöfe sind krafvolle Orte mit einer ganz bestimmten Aura. Hier haben viele Menschen abschied von geliebten Menschen nehmen müssen. Kannst du dir nicht einen Platz suchen, der auch ruhig ist, der aber nicht so viel Leid ertragen musste? Eine Lichtung im Wald zum Beispiel.

Wenn du viel auf Friedhöfen arbeitest, und auch noch die Geschichten zu den Gräbern kennst, ist deine Verbindung natürlich sehr eng. Aber kam dir dein Großvater traurig vor? Vielleicht sind diese Menschen jetzt an einem Ort, an dem es mindestens genauso scön ist wie hier, ich wage sogar zu behaupten, dass es dort besser ist.

Ich kann dir nur empfehlen dir dieses Buch zu kaufen:

Joachim Faulstich: Das innere Land

Als Taschenbuch kostet es bei Amazon, aber in jeder größeren Buchhandlung auch, 8,95€. Mir hat es sehr geholfen, auch die Angst vor dem Tod zu verlieren.

Ich habe irgendwann begriffen, dass Selbstmord nur der Versuch ist, vor seinen Problemen wegzulaufen. Versuche dir doch erst einmal darüber klar zu werden, was dein Hauptproblem ist. Nur ein einziges Problem, das du dir "herauspickst", oder das hervorsticht. Und das versuchst du zu lösen, irgendwie. Aus deinem geschriebenen entnehme ich, dass es etwas mit deiner Kindheit zu tun hat. Vielleicht kannst du da ansetzen?

Ich weiß nicht genau, ob dir das jetzt hilft oder nicht, ich hoffe es zumindest, denn ich weiß wie unheimlich groß die Gefühle sind, die einem zum Selbstmord treiben und wie schlecht man sich vorher fühlt. Man sieht einfach keinen anderen Ausweg mehr, weil man denkt, die Probleme, die Angst oder die Wut treiben einen in den Wahnsinn, wachsen einem über den Kopf. Aber so ist es nicht. Ganz im Gegenteil. Man muss nur ein Problem, ein Auslöser der Angst, oder der Wut, als einzelnes sehen. Nicht den Berg, sondern nur einen Kieselstein zum Beispiel.
Egal was dich dazu treibt so zu denken, splitter es auf in kleinere Häppchen, so ist es einfacher zu ertragen und zu lösen.

Ein altes chinesisches Sprichwort besagt:
Der Mann, der den Berg abtrug
war auch derselbe,
der anfing, kleine Steine wegzutragen.


Liebe Grüße und hoffentlich zumindest etwas Trost,

Branwen
Danke für die schnelle Antwort!
Ich hatte mir mal ein Buch -Keine Seele geht verloren-gekauft.Hilfe und Hoffnung bei plötzlichen Todesfällen und Suizid.Da stand viel über das Thema Selbstmord drin,ich empfand das eher als positive Lösung...auch über Unfallopfer mit Nahetoderleben...Da stand auch drin,dass der Abschied von geliebten Menschen ganz wichtig ist!
Die Kinder von meinen Opa haben mir verboten ihn zu sehen,als es langsam zu Ende ging (er wurde 95 Jahre)weil sie Angst hatten,ich bekomme unter der Hand etwas von ihm...Er war im Hospitz,er lag im Krankenhaus,oft im sterbe,der Arzt sagte immer,er überlebt diese Nacht nicht...ich war immer da & er kam wieder zu sich,weil er wußte ich brauche ihn,er wußte ich bin eine zerbrechliche kleine Seele.

Dann kam der Tag,wo ich ihn nicht mehr sehen durfte & daran ist er zerbrochen-sein Herz-er wollte nicht mehr leben & starb...ich war nicht dabei.Ich konnte keinen Abschied nehmen.Von seinen Tod erfuhr ich erst später,die lieben Kinder räumten seine Wohnung aus & haben dann erst vom Tod berichtet.Das macht mich bald wahnsinnig,wir hatten so eine enge Bindung!Er starb 1999 & ich komme immer noch nicht darüber weg-schreibe ihn Briefe,die ich in sein Grab verstecke...

Letztes Jahr,da war ich im Bad,putzte mir die Zähne,da saß er wie ich ihn kenne auf der Toilette und fragte mich mit bitter bösen Blick WARUM?
Diese Erscheinung war so furchtbar für mich-ich habe ihn in Stich gelassen,hätte mich durchsetzen müssen,habe ihn allein sterben lassen...

Ich weiß,dass Suizid keine Lösung ist,ich muss ja auch an mein Kind denken.Die Hoffnug & Sehnsucht auf das ev bessere Leben danach ist oft stärker,als die Vernuft!

Mein Problem ist auch,ich weiß nicht wo ich anfangen soll,meine Seele & mein Ich in den Griff zu bekommen?Meine Kindheit war voll daneben-ich wurde besraft,dass ich auf die Welt kam,das mein Erzeuger Schuld an der Scheidung war...er schmieß mich vom Tisch,weil ich kein Junge war & mein neuer Vater-in seiner Familie waren uneheliche Kinder Abschaum...ich bekam jeden Tag Schläge,das war irgendwie die Ohnmacht & Verzweiflung meiner Mutter.Oft bekam ich kein Essen & wurde viel weggeschlossen.Freunde hatte ich keine,dürfte ich ja nicht...& es kam auch keiner mehr.Mein Opa war jeden Tag bei mir & holte mich so oft es ging von meinen Eltern weg.

Seit 3Jahren versuchen meine Eltern & ich uns näher zu kommen.Vergessen & verzeihen,so schnell wie sie das wollen,das geht nicht!Ich habe mein früheres Leben in einer Art Schublade,die ganz weit unten ist.

Ich denke mal,du kannst dir jetzt schon ein bissi mehr ein Bild von meiner Verzweiflung machen?
Meine Hauptsorge betrifft mein Kind,ich mache alles,damit es ihr gut geht & vernachlässige mich dabei,denke nicht an mein Leben & an meine Kraft.

Ich habe noch keinen wirklich richtigen Platz gefunden-mich zieht es immer auf meinen Lieblingsfriedhof,da steht ein riesiger Engel,der seine Hände ausbreitet-ihm erzähle ich immer alles...er hört zu,aber antwortet nicht.Es geht mir danach ein bissi besser-aber nicht wirklich sehr.Wohl fühle ich mich nur in meiner Gothicwelt...

Ich habe einfach ANGST zu zulassen,dass es mir besser geht-wenn ich glücklich bin,bin ich in der nächsten Sekunde absolut am Boden.Ich habe nicht gelernt bzw es wurde mir nicht gezeigt & zugelassen,das ich glücklich & froh sein kann,bekam ja dafür Schläge...
Habe daher Schwierigkeiten es zu zulassen bzw weiß nicht damit um zugehen!
Ich kenne es ja nicht-habe es nicht kennenlernen dürfen!

Bis bald,muss erstmal wieder meine Tränen trocknen...

Engelsblut
Das mit deinen Unfall tut mir sehr Leid… Aber das Leben geht weiter sehe in die Zukunft!
Ich glaube jeder Mensch denn es gibt hat Angst vor denn Tod. Was hat der Tot für und Menschen für eine Bedeutung heutzutage? Tod heißt doch nur dass der Geist unseren menschlichen Körper verlässt und in einer besseren Welt kehrt. Aber trotzdem gibt es Menschen die Angst vor denn Tod haben und ich weis auch warum. Es geht darum nicht mehr bei seiner Familie zu sein, nicht mehr für die Menschen da zu sein die man liebt auf Erden. Ich zum Beispiel, habe vor denn Tod angst weil ich es nicht ertragen kann das es mich auf Erden nicht mehr gibt. Und nach und nach vergessen werde von denn andere Menschen ich glaube das ist die größte Sorge von allen. Und bei diesen Punkt stellt sich die Frage; Wer bin ich? Ich kann es euch sagen wir sind alle nur kleine Menschen ohne jegliche Bedeutung… Wenn ich diesen Ansichtpunkt jetzt auf der Politik richte.

Menschen werden immer Sorgen haben und es gibt Lebensphasen die für einen, Menschen die unverträglich sein, können. Aber heute vertrete ich denn Standpunkt, dass man nie aufgeben sollte in seinen, Leben. Solange wie man die Möglichkeit hat sein Leben zu verändert. Solange wird es nie zu spät sein um alles besser zu machen, das Leben kann einen soviel bieten. Ich weis in dieser Zeit ist es schwer glücklich zu sein, aber guckt immer in das Licht.

Jeder Mensch brauch einen Ort wo er mal seine Ruhe haben kann… Ich denke ein Friedhof ist nicht der richtige Ort um seine Ruhe zu finden. Ich zum Beispiel gehe, jeden Samstag in der Kirche um meine Ruhe zu finden von denn ganzem Arbeitsstress abzubauen. In der Kirche ich die Ruhe und denn Frieden denn ich brauche, um mich von denn bösen was auf der Welt passiert abzulenken.
Also ein Friedhof ist nicht der richte Ort um, seine Ruhe zu finden… Gehe doch mal öfters in alten Klöstern und Kirchen.


Ich gebe dir, auch einen Buchtipp
„Zeit Geist“ von, Rainer Holbe

Hier ist, eine kurze Erklärung zu diesem Buch:
Ansichten über das Zeitalter des Wassermanns, über New Age Holistk, Geist und Natur, Mensch und Umwelt hat Rainer Holbe in diesen Interview-Band beigetragen.
Forum -> Leben nach dem Tod


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