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Hallo miteinander.
Hallo Lisken
Es geht ja in diesem Thread darum, dass jeder seines Schicksals Schmied ist.
Um das Leben zu schmieden, benötigt man natürlich das richtige Werkzeug
und das richtige Material.
Ob das Leben lebenswert ist oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Geld spielt in meinem Leben schon eine wichtige Rolle, es ist für mich wichtig
unabhängig und frei zu sein.
Ich könnte es mir nicht vorstellen kein Geld zu haben und von anderen
Abhängig zu sein.
Patenkinder kauft man nicht, sondern man unterstützt sie, gibt ihnen eine
Chance aus ihrem Leben etwas zu machen.
Man ist nicht auf der falschen Seite wenn man kein Geld hat und kann sicher
vielleicht auch glücklich sein.
Aber sind die Menschen die ich kennengelernt habe, die nur wenig Geld haben wirklich glücklich...?
Nein!
Immer höre ich das gejammere: Ach mir geht es schlecht, ich habe
zuwenig Geld, kann mir nichts leisten, bin unglücklich und nicht zufrieden
mit meinem Leben, hätte ich doch nur ein bisschen mehr Geld.
Was hat den ein Fixer, der auf der Gasse lebt und alles Geld was er sich
ergaunert in seine Krankheit investiert für ein Leben... ist dieser glücklich?
Oder ein Vater der sechs Kinder hat, der aber so wenig verdient, dass es
hinten und vorne nicht reicht, sich so viele Sorgen macht, dass er nur noch
schlecht schlafen kann... ist dieser glücklich...?
Was ist denn das für ein Leben, wenn man sich nichts leisten kann?
Ich möchte auf jeden Fall mein Leben nicht mit einem Bettler tauschen müssen.
Ich habe meinen Baum auf einer guten und saftigen Wiese gepflanzt und
kann nun die Früchte ernten die ich gepflegt habe. Was ist falsch daran...?
So wie man sich bettet so liegt man.
Mit Grüssen Gralsbote
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@Gralsbote
Du musst ja nun nicht die andere Seite der Skala nehmen.
Geld und Besitz... es hat die Angewohnheit, den Charakter zu verderben, wenn man nicht aufpasst.
Es gibt viele Menschen, die haben viel Geld, mehr, als sie jemals ausgeben könnten, und würden trotzdem alles tun, um noch mehr zu bekommen.
Klar wünsche ich mir auch mehr Geld, aber wenn ich ehrlich bin, dient es nur zur Befriedigung von materiellen Wünschen, die nur den Anschein haben, als machten sie glücklich.
Wie arm ist doch jemand, den nur der Besitz eines bestimmten Markenhandtäschchens glücklich macht.
DAS ist nicht Glück.
DAS ist ein Zeichen von einem schlichten Gemüt.
Glück kann man sich nicht kaufen.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig Menschen brauchen, um glücklich zu sein.
Ich sehe es hier jeden Tag.
Satt zu sein, ein Dach über den Kopf, halbwegs sich und seine Familie gesund zu sehen und in Frieden und Sicherheit leben zu können... die Menschen hier sind dankbar für das, was sie solange entbehrt haben.
Und dann kommen irgendwelche Reichen und verteilen Almosen.
Es nimmt den Menschen ihre Würde, lässt sie zu Bittstellern werden, lässt sie sich minderwertig vorkommen und das, was sie aus eigener Kraft erreicht haben.
Ein Beispiel:
Damit die Kinder hier (in einem ländlichen Gebiet) wieder zur Schule gehen konnten, haben sich die Erwachenen zusammen geschlossen, ihr bißchen Geld zusammengekratzt, selbst Hand angelegt
und die Schule wieder aufgebaut.
Sie waren sehr stolz darauf.
Es war für unsere Verhältnisse eine arme Schule, die Kinder brachtenihr Stühlchen selbst mit und außer einer Tafel und ein Ball gab es nicht viel. Aber es war ihre Schule.
Und dann kam ein reicher Sponsor, sah es und machte alles neu, weil es ja ach so armselig war.
Er legte Strom, Wasser, eine Küche, bezahlte die Lehrer.
Ist ja auch schön. Er hat ja in seinen Augen etwas Gutes getan.
Aber was hinterlässt es für ein Bild bei den Erwachsenen, die sich so eine Mühe gegeben haben?
Ein Gefühl der Unzulänglichkeit.
Und die Kinder kriegen mit, daß das, was ihre Eltern machten, ihre Hingabe, ihre Ideen, ihre Mühe und ihre Entbehrungen nicht so wertvoll waren wie Geld. Und das ist so falsch.
Sie denken jetzt, da muß erst ein weißer Sugardaddy ran.
Doch jetzt, wo kein Geld mehr fließt, verfällt die Schule.
Keine kümmert sich drum, es ist ja nicht mehr "ihre", und keiner fühlt sich verantwortlich.
Sie haben auch kein Geld, die neue Schule in Schuß zu halten, denn Wasser und Stromversorgung kosten Wartung.
Es ist eine Ruine, noch schlimmer als die "alte"Schule.
Sie sind böse auf den Stifter, weil er sie im "Stich" gelassen hat.
Die Eltern haben keine Motivation mehr, noch einmal von vorne anzufangen.
So haben sie jetzt wieder "garnichts".
Wir erziehen die Leute dazu, die Hand aufzuhalten.
Bei einem Kind machen wir ja auch nicht die ersten Bauklotztürmchen kaputt, in das das Kind soviel Zeit und Mühe investiert hat, und bauen einen schönen großen Turm. So etwas entmutigt.
Besitz und Geld zu haben macht neidisch und gierig und vergiftet die Herzen.
Es ist schwer, Menschen zu finden, die dann eben nicht nur auf den Reichtum und Wohlstand gucken, sondern auch auf das Herz.
Ich weiß nicht, wie Du es empfindest, aber ich merke es hier.
Meine Gesellschaft wird von den einheimischen Frauen vor allem gesucht, weil sie ein Stück vom Kuchen abhaben wollen, nicht unbedingt, weil sie mich schätzen und mögen.
Wie sollten sie auch, sie kennen mich ja noch nicht einmal.
Ich kann sie verstehen, aber ich werde mißtrauischer, als mir lieb ist.
Ich wünschte aus diesem Grund manchmal, ich wäre wieder zu Hause in Deutschland, wo ich und das was ich habe, "normal" ist und in den Augen der Leute nicht ein Funkeln der Gier aufflammen lässt.
Astrella
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Hallo miteinander
Liebe Astrella
Ich denke, dass ich einen Fehler gemacht habe in dem, dass ich hier im Forum
über Geld und Wohlstand geschrieben habe.
Da ich viel reise, habe ich schon vieles auf dieser Welt gesehen – leider auch sehr
viel Elend.
Meine Absicht war es, Mitglieder in diesem sozialen Forum zu ermutigen, auch
einmal eine Spende zu tätigen, wenigstens diejenigen die genug verdienen.
Leider habe ich das Gegenteil erreicht, ich fühle mich als diskriminiert und nicht
ernst genommen.
Dabei bin ich mit wirklich guter Absicht an die Sache gegangen. Nie wollte ich
Arrogant oder von oben herab auf Euch wirken.
Ich weiß, dass in meinem Kreis viele Arrogant und richtige Stinkstiefel sind, aber
solche lass ich einfach links liegen, will ich nichts zu tun haben – ein weiterer
Grund weshalb ich mich auf meinen Berg verzogen habe.
Liebe Astrella, ich glaube nicht, dass ich einen verdorbenen Charakter habe, dass
sind eher die Neureichen die aus dem Mittelstand zu viel Geld gekommen sind und
nicht richtig damit umgehen können.
Da aber schon meine Eltern sehr reich waren bin ich mit dem Umgang von Geld
gewohnt und es hat meinen Charakter nicht verändert oder negativ beeinflusst.
Mein Vater war schon sehr spendabel und ich habe dies von Ihm übernommen.
Als ich einmal ein neues Fahrrad wollte schenkte er meinem Freund auch gleich eins.
Ich habe auch mehr Geld als ich jemals ausgeben kann, und verdiene immer noch
obwohl ich sehr selten noch arbeite.
Meine Frau und Kinder – 5 Stück – drei Jungs und zwei Mädels sind auch finanziell
abgesichert, falls mir mal was zustoßen sollte.
Daher kann ich es mir auch leisten, mal da, mal dort etwas zu spenden.
Klar dient das Geld zur Befriedigung meiner Materiellen wünschen, wenn ich den
neusten Bugatti kaufen will – da ich sehr auf schnittige Autos stehe - steht mir nichts
im Wege – doch die Wartezeit…
Wenn mich ein solches Auto oder eine solche Jacht nicht glücklich macht… dann macht es mir eben sehr viel Spaß.
Dass man Glück nicht kaufen kann, stimmt nicht ganz. Bei meinem Sohn Thomas wurde nach seiner Geburt ein schwerer Herzfehler entdeckt. Kein Arzt in Europa
getraute sich dieses Herz zu operieren. Erst in den USA fand ich einen Chirurgen der
sich diese Operation zutraute. Ich musste eine sechsstellige Summe dafür bezahlen.
Die Operation war erfolgreich, Thomas ist nun 21 Jahre alt und ist gesund.
Das hat mich sehr glücklich gemacht.
Auch wenn man sagt, dass Geld nicht glücklich macht, bereitet es viel Freude.
Ich denke auch, dass ein Reisbauer in Hinterchina nicht weniger glücklich ist als ich,
aber dieser kennt es auch nicht anders.
Ich verteile auch keine Almosen.
In Jakarta wo ich eine Schule mitfinanziert habe, oder in Indien wo ich den Bau eines
Brunnens ermöglichte, habe ich die örtlichen Behörden angefragt was dringend
benötigt wird und habe mich nicht einfach so aufgedrängt.
Auch hier in Bolivien wo Zurzeit eine ganze Siedlung gebaut wird wo ein Weisenhaus und Wohnheime inklusive Ausbildungsstätten für Straßenkinder aufgebaut wird, werde
ich mich finanziell beteiligen – aber nicht aufdrängen.
Auch lass ich diese nicht im Stich, ich erkundige mich immer wieder wie es läuft und ob für etwas Geld benötigt wird.
Bevor ich nach Deutschland zurückkomme werde ich noch einen Abstecher nach Jakarta und Indien machen. Ich bin dort immer wieder herzlich Willkommen und es fließen immer Tränen wenn ich wieder gehe.
Dass es darunter Menschen gibt die neidisch und gierig sind weiß ich schon, bekam ich
auch schon stark zu spüren, man kann es eben nicht allen recht machen.
Aber ich mache dies alles aus reinem Herzen und nicht aus Hochmut oder um mein Gewissen zu beruhigen.
Auch meine Patenkinder werde ich niemals im Stich lassen. Wenn mir was zustoßen
sollte werden meine Kinder weiter für sie da sein. Sorry aber ich mache keine halben Sachen, wenn ich mich irgendwo einsetze dann richtig oder gar nicht.
So, nun hoffe ich, dass es nicht von aller Seite her Vorwürfe hagelt und ich als arroganter, Patenkinder kaufender, Dummschwätzer hingestellt werde.
Mit Grüssen Gralsbote
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Wer nichts hat, nichts braucht ist wohl am glücklichsten.
Klar, mit vollen Hosen ist gut stinken.
Am unabhängigsten ist man wohl ohne Körper, aber ist man da überhaupt?
Warum gibt es dafür nur so schrecklich jämmerliche Anhaltspunkte?
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@Gralsbote
Nimmermüder Wanderer,
komm setz Dich und iss
denn meine Nachbarin hat für Dich gekocht.
Lass Dich einführen in den ewigen Kreislauf der Kultur: ein Spiel ein Drink und am Besten ruhst Du danach etwas aus. nicht so:
bitte Sie wünschen?
besser so:
als meines Pics als Schmied , besser ich schicks als Lied
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