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Hallo miteinander.
Hallo Astrella.
Ich will nicht schon wieder über die Stränge schlagen.
Ich weiss schon, dass 5000 Euro für den Durchschittsverdiener viel Geld sind.
Andererseits könnte mein Bruder Heute wie ich, mehr als das zehnfache
verdienen.
So sehe ich schon, dass mein Bruder wenig verdient.
Ich bin mir aber auch Bewusst, dass es Menschen auf dieser Welt gibt
die gar nichts oder nur sehr, sehr wenig verdienen.
Ich habe nun mal eine andere Einstellung zum Geld - ich hatte in meinem
Leben immer genug und musste nie zuerst das Kleingeld für ein Brot
zusammen kratzen.
Trotzdem habe ich mein Leben gut geschmiedet und lebe Heute in guten
Verhältnissen.
Das gleichniss mit meinem Bruder war nur als Beispiel gedacht.
Mit Grüssen Gralsbote
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| Denkst Du, daß dein Bruder ünglücklicher ist, weil er "ärmer" ist als Du?
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Danke Astrella, du nimmst mir die Worte aus dem Mund...
Etwas ist nur dann nicht mein Problem, wenn es mir nichts bedeutet. Und wenn es nichts gibt, was mir etwas bedeutet, dann hab ich ein echtes Problem.
Ich finge Ignoranz ist die Wurzel allen Übels (um das mal ein bisschen pathetisch zu formulieren...). Und ein "Kann mir doch egal sein" ist meist das übertuschte "Ich habe Angst".
LG
Lisken
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Entschuldigung:
| Zitat: |
Es ist immer leicht zu sagen: Es ist nicht mein Problem.
Die ganze Welt ist leider voll von solchen Leuten.
Persönliche Involviertheit, so schmerzvoll sie in dem Moment für den Betreffenden ist, ist eine DER wesentlichen Vorraussetzungen für Nächstenliebe. |
ich finde das oft gar nicht leicht. Darum wäre ich ein schlechter Lehrer geworden: Ich kann fast nicht zusehen wie jemand an seinen Problemen herumwurstelt.
Manchmal, wenn ich mein eigenes Leben ansehe, kann ich durchaus erkennen, dass ich manches unbewusst herbei geführt habe und anderes, das ich herbeiführen wollte, damit verhinderte.
Es gibt fast keine Lebenslage, in welcher man nicht mindestens zwei Möglichkeiten hat, jeden Moment was anderes zu tun.
Klar, wenn einer auf dem Schlitten den Berg runter saust, hat der einen bestimmten Bremsweg, auch wenn der Schlitten Beruf heißt und der Berg Karriere, und oft ist es gar nicht so einfach, zu sehen und wahrzunehmen, dass längst Zeit wäre, etwas anderes zu tun, den Schlitten zu wechseln, denn man sitzt so bequem...
Sei es der Schlitten der Familie, der Karriere, der Beziehung, der Suchtmittels, .... was auch immer, ein Wechsel erfolgt sehr oft nur durch äußeren Zwang oder Druck, oder durch gesundheitliche Veränderungen.
Sicher manche hätte man absehen können, oder hat sie sogar abgesehen und es eben drauf ankommen lassen...
Ich denke, das Mass an Eigenverantwortung für sein Leben ist nicht einmal bei allen Menschen gleich: Manche können viel besser ihren eigenen Weg bestimmen, andere suchen förmlich nach Wegweisern bis Sklaventreibern...
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Ja die meisten Menschen, sind leider unfähig ohne Duck von Aussen etwas zu verändern. (Ich selbst nehme mich da teilweise nicht aus.) Man könnte vielleicht sogar sagen: alle Menschen.
Aber das Ausmass des Drucks ist jeweils verschieden: dem einen genügt ein Zeichen, dem anderen ein Wegweiser, dem dritten ein langes Gespräch und der vierte braucht den Hausdrachen, der keifend hinter ihm steht.
Ja wir suchen nach Personen und Dingen, die uns sagen, was wir tun sollen: erst Eltern, dann Lehrer, dann Ausbilder, dann der Ehepartner und schliesslich auch die eigenen Kinder... Bücher, Zeitung, Fernsehen...
Mit der Reife eines Menschen, nimmt wahrscheinlich seine Fähigkeit zu auf immer geringere 'Drücke' zu reagieren, d.h. auch minimale Impulse wahrzunehmen und entsprechend zu handeln.
Wie beim Sprache lernen:
Erst plappern wir alles nach, was wir hören, ohne zu wissen, was wir sagen, dann fangen wir an zu verstehen, was wir sagen, da etwas abzuändern, dann wählen wir eigene Worte und schliesslich vielleicht sogar eigene Gedanken... Naja, der Vergleich hinkt, aber es ist ein ähnlicher Prozess, stell ich mir vor.
Und da sind die Menschen nunmal sehr unterschiedlich: ein paar werden Schriftsteller und ein paar kriegen keinen vernünftigen Satz raus, dazwischen gibt es viel.
Zu Missverständnissen kommt es regelmässig, wenn eine Person mit höherentwickelter Fähigkeit (Handlungsfähigkeit) einer Person mit einer niedrigeren zu helfen versucht.
Aber kommen wir da wirklich drum herum? Nein, wir ziehen uns gegenseitig, vielleicht ist der einzige, der in das gottgewollte Schicksal eines Menschen erfolgreich eingreifen kann... sein Mitmensch.
LG
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