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jeder seines Schicksals Schmied












Hallo miteinander

Hallo Astrella

Ich empfinde nicht, dass Besitz Ketten anlegt, eher das Gegenteil.
Aber ich wohne auch nicht im armen Afrika, sondern hier im reichen Deutschland.
Ich empfinde es wahrscheinlich anders weil ich die Seite des Arm sein nicht kenne,
auf jeden Fall nicht vom Gefühl und das Erlebens her.

Sicher, wenn ich in Afrika wohnen würde, wäre mein verhalten Geld auszugeben wahrscheinlich auch anders. Ich würde wohl keine Cartier Uhr tragen, nicht in Gucci Schuhen herumlaufen und auch nicht einen Anzug von Marcel Sanders oder Cerruti tragen.
Ich könnte auch nicht in einem Ferrari herumfahren wenn am Straßenrand Kinder am verhungern währen. Das wäre keine Moral…

Es kommt eben immer auf die Gegebenheiten an.

Hier in Deutschland sieht es schon ganz anders aus

Liebe Astrella, auf alles könnte ich verzichten, nicht aber auf meine Familie – niemals.
Eine gute Familie zu haben, in der man sich wohl fühlt ist durch nichts zu ersetzen.

Du hast Recht ich besitze bestimmt Dinge die reiner Luxus sind, aber trotzdem möchte ich auf diese Dinge nicht verzichten – sie sind mir ans Herz gewachsen.
Es ist schwer etwas los zu lassen, was man besitzt.

Jeder Mensch hat eine andere Wertvorstellung, aber alles kann individuell einen Wert besitzen, von der kleinsten Kleinigkeit bis zum größten, für die meisten unerreichbaren.

Wertvorstellungen, über dieses Thema kann man philosophieren und sprechen, aber nicht auf andere Menschen übertragen oder aufdrängen, damit hast Du vollkommen Recht.

Mit Grüssen Gralsbote
Wie auch immer:

Du kannst nicht anders dahin gelangen wo immer Du bist, als durch den Weg den Du bereits hinter Dir hast.
Dies gilt ausschließlich für Dich, für jeden anderen und ebenso ausschließlich für mich.

Und keiner unserer beschrittenen Wege ist einem anderen passierbar, man kann höchstens die Erzählungen der Erlebnisse versuchen nachzuvollziehen.

Denn sogar wenn zwei den ganzen Weg mit einander gemacht haben, wie siamesische Zwillinge, angewachsen an einander mit vielleicht der Schulter oder ähnlich, so hat doch jedes der beiden zusammen gewachsenen Lebewesen denselben Weg auf andere Weise wahr genommen und die Erzählungen der beiden Individuen dürften sich unterschiedlich anhören.
Ich kann tolle Eltern gehabt haben,selber einen rechten Beruf erlernt und genug Geld haben.....
Das ist schon viel(für manche). Wenn ich dann noch das Glück habe einen Mann zu treffen mit dem ich leben,lachen und weinen will und zwei süsse und gesunde Kinder habe ist es doch perfekt?
Was aber ist mit allem ab dem Tag,wo du weißt dein Mann wird so jung wie er noch ist nicht mehr gesund?
oder wo Dein Kind untern Laster rennt und querschnittgelähmt bleibt oder tot

oder wo Du im Lotto gewinnst und völlig durchdrehst, dass Du in der Psychiatrie den Rest Deines Lebens eingesperrt bleibst

oder wo Du selber krank wirst oder einen Genschaden an Dir entdeckst?

oder wo Du ohne zu wissen warum, einfach unsagbar traurig wirst und keine Macht der Welt kann das wieder ändern? Niemand kann sagen warum das so ist?
Du meinst das gibt´s nicht?
Warum denkst Du sind Antidepressiva so ein Riesen-Geschäft?

Aber gemäß neuesten Einsichten der esoterischen Front gibt es da den karmischen Rat, bei dem die Leben vorstrukturiert werden, ein individuelles Lehrprogramm für jeden, damit man bald aufsteigen kann um die nächst nieder entwickelten Geister bzw Seelen in deren Ausbildung zu begleiten, Ausbildung bei der keiner weiß, was wozu und wohin ausgebildet wird.

Nein, nicht dass ich denke dass das die Wahrheit wäre, aber sein könnte sie es doch auch, genau so gut, wie es sein könnte, dass es ein Paradies und eine Hölle gibt irgendwo in anderen Dimensionen.
@LeoDan
Ich glaube, daß war von Manu nicht als hypothetisches Beispiel gedacht, sondern traurige Wahrheit.

@Manu
Es tut mir leid für Euch.
Ich find immer schlecht die Worte für so eine Situation, die trösten könnten.
Gehört es doch zu dem Schlimmsten, was ich mir auch für meine Familie vorstellen kann.
Ich weiß nicht, wie man mit solchen Situationen am Besten umgeht oder wie man sie auch nur halbwegs erträgt, ohne verrückt zu werden.
Angst zu haben - und die wirst Du sicherlich verspüren, ist völlig ok.
Auch Trauer und Zorn.
Es freut mich, daß du in deinem Glauben etwas gefunden hat, das Dir Halt gibt.
Denk daran, und Du wirst nie wirklich alleine sein - auch wenn es mal gar nicht mehr weitergeht.
Ich weiß nicht, was er, Du, eure Familie für Perspektiven habt, wenn es möglich ist, setzt Euch noch Ziele, die in den Rahmen passen, sei es, ein kleines Fest zu feiern anlässlich Eures Hochzeitstages oder zum Geburtstag der Kinder oder eine immer wieder aufgeschobene Reise.
Vielleicht gibt eine Perspektive, etwas, worauf er sich freuen kann, auch Deinem Mann Lebensmut und Kraft, und ich glaube, davon kann er, aber auch Du, eine ganze Menge vertragen.

Astrella (und ich bete für Euch)
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