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Hi!
Du hast mich vollkommen falsch verstanden! Ich wollte nur sagen, dass wir Menschen hier die Wahl haben, das Leid derer, die es nicht so gut haben wie wir (was wir uns allerdings recht selten bewusst machen) etwas zu lindern, wenn wir wollen.
Natürlich finde ich es absolut scheisse, dass es auf dieser Welt immer noch Menschen geben muss, die hungern, Kinder, die an Unterernhährung und schlechtem Trinkwasser sterben müssen und so weiter.
Doch ist es, so für mich, Zeitverschwendung, darüber zu lamentieren (entschuldige). Mit Reden hat man noch nie etwas geändert. Und dass wir, Mitglieder dieses Forums diese Situationen dort nicht ändern können, schon gar nicht von heute auf morgen, dürfte uns wohl klar sein!
Ich habe viele Menschen getroffen, die zum beispiel aus den ärmsten Ländern Afrikas stammen, und die waren seehr viel glücklicher dort als sie es hier sind. Natürlich ist das Leid dort riesig, aber das ist längst nicht überall so! Schlimmer finde ich da schon Regionen in denen Krieg herrscht, denn dafr sind die Wirtschaftsbosse in aller Regel auch verantwortlich.
Sodann finde ich, dass Menschen mit sehr wenig Geld, die unterhalb der Armutsgrenze sind, und nicht wissen wie sie nächste Woche etwas zu essen auf den Tisch bekommen, die mit Abstand glücklicheren Menschen dieser Erde sind. Ich habe viele sehr reiche Menschen und noch mehr arme Menschen getroffen, und die Reichen waren am jammern, dies sei so teuer, jenes sei so teuer, und überhaupt, alles sei so unsicher.... die Armen Menschen haben mit mir darüber geredet, was sie den Tag so gemacht haben, haben sich zwar auch mit dem Gedanken ans Geld herumplagen müssen, aber sie haben weder gejammert, noch haben sie ihre Zeit hier auf der Erde nicht genossen. Ganz im Gegenteil: sie haben sie sogar mehr als genossen! Natürlich spreche ich hier jetzt nicht von den Ärmsten der Armen!
Ich wollte nur sagen, dass wir hier in den Ländern der sogenannten 1. welt (bescheuert das so einzuteilen) lediglich die Möglicheit haben mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln alles zu geben damit es denen dort besser geht. Man kann sich, klar, darüber aufregen, doch das führt zu nichts.
Das die Menschen dort unten nicht das geringste für ihr schicksal können ist schon schlimm, und dass sie nicht einmal genügend Kraft aufbringen können, um sich zu wehren ist noch schlimmer. Aber mehr als ich im vorherigen Post geschrieben habe, kann ich nicht tun, und wenn ich mich noch so anstrengen würde.
Ich nehme diese Theorie, dass Babys sich ihre Eltern aussuchen garantiert nicht als Erklärung und Abwertung des Holcaust oder sonstigen Verbrechen an der Menschheit! Um ganz ehrlich zu sein habe ich gerade zum ersten Mal gehört bzw. gelesen, dass das gemacht wird und ich verstehe es nicht. Man sucht sich ja die Eltern aus, und nicht ob man Mörder oder Opfer wird. Das liegt, da bin ich fest Überzeugt, noch immer im freien Willen des Individuums, das die Wahl zwischen Mord und dem, meiner Meinung nach, richtigem hat.
Liebe Grüße,
Branwen
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Danke Branwen
Darüber, ob und wenn ja wie Karma funktioniert, gibt es bereits sehr viel Literatur und das Karma ist eigentlich eine Abkürzung für die auf mehrere Lebzeiten ausgedehnte Verantwortlichkeit, nach welcher man sich vor der Zeugung bereits Eltern aussucht (das auch mit diesen vereinbart in jenem zeitlosen Zustand, in welchem man sich im Körperlosen befindet).
Ich finde, das ist eine interessante Sichtweise und es ist auch interessant zu sehen, wie Menschen damit umgehen.
Manche, welche in christlichem Umfeld aufgewachsen sind, haben später hinduistische oder buddhistische Sichtweisen oder Weltbilder angenommen und fühlen sich damit glücklicher.
Aber die Liebe tut immer noch weh, ob als Buddhist oder Atheist ist völlig egal für die Wirkung jenes bewussten hormons das den Liebesrausch zaubert.
(Schockolade ist übrigens eine Ersatzdroge für das Gefühl, welches sich beim Verlieben einstellt, nur dass Schockolade nicht so nachhaltig wirkt)
Allerdings, für das Glücksgefühl ist sowohl die Liebe als die Schockolade mit verantwortlich und eigentlich ist es nicht so einfach zu verstehen, warum es Menschen gibt, welche sich konsequent in einen Partner verlieben, den sie ganz und gar sicher nicht haben können, z.B. weil der gar nicht existiert, sondern eine Filmfigur ist, oder weil der irgendwo existiert, wo sie bestimmt nie hin kommen können.
Dazu gibt es bei den Gebrüdern Grimm eine ganze Reihe von Märchen, welche das Thema der Überwindung unmenschlicher Hindernisse zum Hauptinhalt haben, ganz abgesehen von den bösen Schwiegereltern.
Nach Karma hat man sich auch die Hindernisse ausgesucht, und man braucht das Unglücklich sein, um den nötigen Antrieb zu bekommen was zu unternehmen...
entweder, oder der Papa König kann den Prinzen belohnen, welcher seine Tochter zum Lachen bringt, und dem ihre Hand versprechen, und wenn es ein Bauernlümmel ist, welcher auf einem Ziegenbock einherreitet (schaff das mal!) und zum Lachen ein Bisschen Schlamm aus einer Pfütze geschnappt und in die Tasche gesteckt hat.
Die Geschichten und Sagen sind voll von diesem Thema: Glück, selbst erreichen oder geholfen werden.
Mich faszinieren die einzelnen Ansichten, welche die Menschen dazu gefunden haben, nicht um sie zu ändern, oder um meine Ansichten zu ergänzen, sondern aus rein voyeuristischen Gründen, einfach zum vernehmen.
Danke im Voraus für jede persönliche Ansicht seiner Ideen zu Schicksal und Verantwortung.
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Mich erschüttert es immer wieder, wenn ich Berichte über Armut und deren Folgen lese. Es scheint mir aber nicht sinnvoll, Europäer, denen es verhältnismässig gut geht, mit den Ärmsten der Armen zu vergleichen.
Wichtig wäre vielmehr die Frage, was wir tun können, um die Armut auf unserer Erde nicht noch schlimmer werden zu lassen? Wo setzt man an?
Jahrelang wurden Projekte die Hilfe zur Selbsthilfe fördern, durchgeführt und Einiges hat sich schon getan: man denke an die Kampagne von Böhm, der es geschafft hat, in Afrika die Lebensverhältnisse mit Hilfe von Spenden zu verbessern.
Ich sah einen Bericht über russische und polnische Kinder, die wirklich nichts haben. Es wurde eine Kampagne gestartet, die sich "Weihnachten im Schuhkarton" nennt. Jeder kann danach googeln und daran teilnehmen.
Man nimmt einfach einen Schuhkarton (vor Weihnachten), füllt ihn mit Spielsachen und Schreibmaterial und mit Süssigkeiten, beklebt ihn hübsch und die Leute, die alles organisieren bringen mit LKW's diese Geschenke an die richtige Stelle-ich sah es im TV.
Ein kleiner Junge freute sich dermassen über Plastik-Zahnbürsten, dass ich sehr gerührt war.
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Zu den Kensington -Büchern: ich habe auch einige davon zu Hause, aber ich halte nicht mehr soviel davon: viel Geld und viel Luft (meiner Meinung nach).
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Jade
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hallo ,
liebe jade,
bist du sicher beurteilen zu können, wem es schlecht geht und wem nicht ?
das heisst du glaubst alles ,was du in den medien siehst . oder ?
ich nicht mehr.
und solche : *ich- bin- ein- guter- mensch- aktionen *
säen mehr unfrieden als frieden.
sie befriedigen höchstens das ego der menschen hierzulande.
so wie bereits alles erforscht wurde auf diesem planeten was es zu erforschen gibt,
genau so könnte das ganze ungleichgewicht in einem tag
aufgehoben werden.
es ist alles inszeniert.
übrigens : es gibt niemanden der nichts hat.
by venus
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| Sodann finde ich, dass Menschen mit sehr wenig Geld, die unterhalb der Armutsgrenze sind, und nicht wissen wie sie nächste Woche etwas zu essen auf den Tisch bekommen, die mit Abstand glücklicheren Menschen dieser Erde sind. |
Es stimmt halb. Ich lebe gerade in Afrika, und es ist wahr, hier sehe ich viel mehr Leute lachen als bei uns.
Aber die Urasche dafür ist nicht die Armut.
Das die Menschen uns dort (hier) glücklicher erscheinen, hat viele Ursachen, die aber mit der Armut zusammenhängen: Viele Kinder, Großfamilien, gelebte Traditionen, das Gefühl, gebraucht zu werden...
Aber wenn man diese Menschen fragt, was sie sich wünschen:
Nicht mehr so zu leben! Zum Arzt gegen können, wenn man krank ist.
Saubere Lebensmittel essen. Lesen können.
Was viele unglücklich macht in der "1. Welt" ist das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden.
Astrella
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