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Hallo Nebulös,
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| Mir ging es darum, dass auch wissenschaftliche Methoden immer auch einen subjektiven Aspekt haben |
Ich denke hier irrst du.
Wissenschaft ist objektiv, nie subjektiv.
Deshalb ja die wissenschaftstheoretischen Kriterien.
Minimalforderungen an theoretische Modelle sind im Allgemeinen, dass sie den Vorschriften der Logik und Grammatik entsprechen und intern widerspruchsfrei sind. Ob eine Theorie aber auf die Welt "passt" muss sich empirisch erweisen.
Nur wenn diese Kriterien erfuellt sind, spricht man von einer Theorie.
Du siehst, hier ist keinerlei Spielraum fuer Subejektives.
Wenn sich wissenschaftliche Erkenntnis in eine Theorie kleiden laesst, ist sie allegeingueltig, und deshalb nicht mehr subjektiv sondern objektiv.
| Zitat: |
| ...und der Wissenschaftler entscheidet, in welche Richtung er die Problemlösung angeht. |
Das kann er machen. Viele Wege fuehren nach Rom. Die Loesung selbst aber muss objektiv nachvollziebar sein.
Die Mathematik kennt hier schoene Beispiele.
So hat ein indischer Wissenschaftler (S. A. Ramanujan) eine vollkommen eigene Mathematik erschaffen, mit der er spaeter bahnbrechende Beweise erarbeitete, welche selbst natuerlich bis heute Allgemeingueltigkeit haben. (Ramanujansche tau-Funktion, Gesetz für Primzahlen p, Erfüllung der t(n) durch die Kongruenz)
LG
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