Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Impressum | Suche

Jungfrauen und Trauben warten












Zitat:
Da diese Vorschrift nicht aus dem Koran kommt, ist sie unerheblich?


Für Muslime, die Hadithe über Gottes Wort stellen, ist diese Vorschrift alles andere als unerheblich.

X-viele Verse bestätigen das. (s. letzter Comment)


Zitat:
Mann kann ja nichtmal klar herauslesen, ob im Paradies Jungfrauen oder Trauben warten.


Da sind sich die Gelehrten uneinig, das ist richtig.

Dazu kann ich aber folgendes posten: (siehe alrahman.de-Forum)


Zitat:
Aus Sura 55 erkennen wir, dass Hur nichts mit Jungfrauen zu tun hat und das die Sache mit Jungfrauen eine Lüge ist.

Arabisch verwendet Singular, Dual und Plural.

Ich werde, zur Vereinfachung, die wiederholte Verse (wie 55:47 welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären?) auslassen.

55:46 Für den, der den Stand seines Herrn fürchtet, sind zwei Gärten (Dschannataan: Dual) bestimmt

55:48 die (Dhauataa: Dual) Zweige (Afnaan: Plural) haben.

55:50 Darin (Fihimaa: Dual) fließen zwei Quellen(Aynaan: Dual).

55:52 Darin (Fihimaa: Dual) gibt es von jeder Frucht ein Paar (zaudschaan: Dual)

55:54 Sie lehnen sich auf Unterlagen, deren Futter aus Brokat sind. Und die Ernte (Dschana*: Plural) der beiden Gärten(Aldschannatayn: Dual) hängt herab.

55:56 (!Achtung! Hier fängt die Verfälschung an) Darin (Fihinna*: Plural) sind (Frauen), die ihre Blicke zurückhalten, die vor ihnen weder Mensch noch Djinn beschlafen hat

[Kommentar:
1) Fihinna als Plural kann nicht als Referenz für 2 Gärten verwendet werden. Wir haben gesehen, dass die richtige Dual Form (Fihimaa) in vorigen Versen verwendet, wenn der Text Objekte in den Gärten beschreibt. Aber im Letzten Vers wird die Ernte der Gärten beschrieben und deshalb in 55:56 ist die Referenz für die Ernte und nicht für die beiden Gärten.

2) Qaseraat (Wurzel Qasar) Attarf: Ich weiss nicht, wieso alle ganz blind wiederholen, dass attarf Blicke sind, obwohl auf arabisch bis heute jeder weiss, dass atraaf sind die Hände und Füsse und der Begriff beschreibt die Ernte, die man ganz leicht bekommt, also ohne sogar die Hände weitzustrecken

3) Am Ende des Verses wird informiert, dass so eine Art von Ernte weder von Mensch noch von Dschinn ausprobiert wurde! ]

55:58 als wären sie Hyazinth und Korallen. [passt eher als Beschreibung von Früchten, nicht? Wer würde eine Frau als Koralle bezeichnen big_smile]

55:60 Kann einer, der Gutes tut, anders entlohnt werden als dadurch, daß ihm Gutes getan wird?

55:62 Außer ihnen beiden gibt es zwei andere Gärten (Dschannataan: Dual)

55:64 dunkelgrüne.(mudhaammataan: Dual)

55:66 Darin (Fihimaa: Dual) sind zwei ergiebig sprudelnde(Naddakhataan: Dual) Quellen (Aynaan: Dual).

55:68 Darin (Fihimaa: Dual) sind Früchte und Palmen und Granatapfelbäume.

55:70 In ihnen(!Achtung! Hier fängt die Verfälschung an) Darin (Fihinna*: Plural) sind schöne Gute. [Im Vers stehen die Wörter Khayraat Hissaan, die von gute und schönheit reden in der Femininischen Form, und jeder zitiert blind, dass diese über Frauen reden, obwohl im vorigen Vers über Früchte gesprochen wurde. Am Anfang des Verses kann die Rede nicht von den zwei Gärten sein, weil wieder Fihinna im Plural verwendet wurde und nicht wie in vorigen Versen Fihimaa im Dual.]

55:72 Huri*, die in den Zelten zurückgezogen wohnen.

[Kommentar:

1)Das Wort hur selbst ist eine Wurzel, die nichts mit Frauen zu tun hat, sondern es beschreibt die Reinheit und Sauberkeit. Die Jünger von Jesus im Koran wurden als Hauari bezeichnet, weil sie auch rein und sauber waren.

2) hier sehen wir wieder ein Wort, was von der selben Wurzel Qasar abgeleitet wurde und hier sieht man, dass dort man die Früchte einfach zu Hause findet, als Symbol der Wonne
]




Liebe Grüße
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum I


Ähnliche Themen
Jungfrauen im Paradies
Dann will ich warten
Warten auf Godot
Über das Verhüllen der Jungfrauen
Frauen die nicht mehr Jungfrauen sind
Jungfrauen im Himmel
Jungfrauen im Paradies
Jungfrauen im Paradies
Koran spricht nämlich gar nicht von Jungfrauen
Warum warten, bis Wissenschaft die Kraft d. Gebete erklärt