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Wie kommst Du darauf, daß es etwas gibt, was bestimmt, wann die Zeit "reif" für eine Erfindung etc ist.
Weil etwas Gleichartiges parallel auftaucht, ohne gegenseitige Beeinflussung?
Sicher mag es soetwas geben, ich weiß es nicht.
Vielleicht liegt es daran, daß es gar nicht eine so neue Entdeckung ist, sondern von der Assoziation vorhergegangener Efindungen ausgeht und beeinflußt wird. Oder meinst Du das mit "wenn die Zeit reif ist"?
Aber so wie Wissen entstanden ist, kann es auch wieder verschwinden.
Es gibt soviel Wissen, das im Laufe der Zeit verlorengegangen ist, denk doch nur an die Pyramiden. Wenn Du davon ausgehst, daß Wissen als "Hintergrundkonsens" irgendwann einmal abrufbar ist/wir eine Reife erreicht haben dieses Wissen woher auch immer abzurufen - dann dürfte es doch nicht verschwinden, oder? Es würde dann doch immer wieder auftauchen.
Ja, es mag zu viele Menschen geben - viel zu viele Menschen ohne Möglickeit, sich zu entfalten, ihr Potential auch nur ansatzweise zu entdecken - viel zuviele Menschen, die einfach nur überleben.
Für mich ist jedes Menschenleben, jedes Leben an sich, ein eigenes Universum mit Urknall und Expansion, und genauso, wie wir nicht wissen, ob unser Universum endlich oder unendlich ist von Raum und Zeit, so haben wir auch keine Vorstellung von dem "Verhalten" und der Beschaffenheit der Seele.
Astrella
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