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Der Islam muss deutsch werden!












@Kiki
Zitat:
mit den Fundis hast du sicher Recht und das Beispiel, die du angeführt hast ist schlimm und resultiert aus falschen traditionellen Vorstellungen.


Aha, Danke für den Hinweis!
Nächste Frage (wenn ich dir zu pedantisch werde, stoppe mich!):
Wiegt mehr die ureigene Religion oder mehr die Tradition? Sofern eine Trennung hier möglich ist...
Hallo Leer

Zitat:
Götter mögen existieren, sind aber nicht der Anbetung würdig und außerdem wäre sie letztendlich sinnlos - Götter können einen nicht befreien.

Genau das sieht der Islam auch so. Götter sind nicht anbetungswürdig.
Und so können Götter auch nicht befreien.
Aber der Islam meint mit Gott und dem Tauhid etwas ganz anderes als Du es nur zu vermuten scheinst. Es geht um den Zustand in dem Du bist bzw. kommen kannst. Denn alles was Du tust bist Du und nicht Gott. Gott kümmert sich nicht darum. Nur wenn Du oder ich mich auf dem Pfad verbessere, werden die Energien des Geistes frei und die Liebe kann sich manifestieren. So entwickeln und verändern sich die Dinge erst innen und drängen dann nach außen, auf das sich die äußeren Dinge verändern.

Das was Du beschreibst ist teil der Götzendienerei und hat nicht aber auch gar nichts mit dem Gebet im Islam zu tun.

Isa
Sind die Vielfalt der Religionen nicht durch die verschiedenen Interessen der Gründer und Interpreten entstanden?

Ich habe es bereits an anderer Stelle beschrieben. Gemeinschaften sind Interessenvertretungen. Eine religiöse Gemeinschaft dazu noch eine sehr suggerierende, da sie etwas vorgibt, an das der Mensch glauben soll. Die Regeln und/oder die Inhalte dieses Glaubens werden dann von Zeit zu Zeit gewissen Bedürfnissen angepasst, auch mal modernisiert, mit der vorgegebenen Legitimation eines obersten Schöpfertums...

Wer sich dem in den Weg stellt, wird ins Abseits geschoben... weil er nicht in die Zielvorstellung hinein passt. Linientreue dagegen machen ihre gewohnte - auch gesellschaftliche - Karriere.

Mir ist bewußt, dass ich das jetzt ein wenig krass hingestellt habe. Aber diese Gedankenstruktur wird mir mal wieder überdeutlich, je länger ich versuche, beim muslimischen Glauben ein wenig "durchzublicken".

Als ich vor ca 20 Jahren die r.k. Kirche verlassen habe, ok, sie hat mittlerweile runde 2000 Jahren Tradition hinter sich, da sind mir diese Strukturen überdeutlich bewußt geworden, daher auch dieser Schritt.

Im muslimischen Glauben ist im Prinzip die Entwicklung auch nicht viel anders. Klar, andere Voraussetzung lassen andere Konsequenzen aufkommen, aber der rote Faden über Jahrhunderte betrachtet, ist "verdammt" ähnlich.

Was wird mit dem muslimischen Glauben sein, wenn er seine 2000 Jahre voll hat? Ähnliche Entwicklung wie im Christentum heute? Ich glaube schon, nur auf seinem Weg, aber die Gliederung wird wohl die gleiche sein, wie bislang....

Gruß!
Hallo positiv!

Zitat:
Sind die Vielfalt der Religionen nicht durch die verschiedenen Interessen der Gründer und Interpreten entstanden?

Sehe ich nicht so, denn es gibt nur Einen interessensgründer.

Zitat:
Ich habe es bereits an anderer Stelle beschrieben. Gemeinschaften sind Interessenvertretungen. Eine religiöse Gemeinschaft dazu noch eine sehr suggerierende, da sie etwas vorgibt, an das der Mensch glauben soll. Die Regeln und/oder die Inhalte dieses Glaubens werden dann von Zeit zu Zeit gewissen Bedürfnissen angepasst, auch mal modernisiert, mit der vorgegebenen Legitimation eines obersten Schöpfertums...


Ganau das ist das Problem, Du lässt das transzendale in Deiner Religionsideologie völlig außen vor, beziehungsweise stellst dieses nur als Vorwand des Unterdrückermittels dar.

Zitat:
Was wird mit dem muslimischen Glauben sein, wenn er seine 2000 Jahre voll hat? Ähnliche Entwicklung wie im Christentum heute? Ich glaube schon, nur auf seinem Weg, aber die Gliederung wird wohl die gleiche sein, wie bislang....


Ich glaube da denkst Du ein bisschen zu linear. Alles steht in einem Bezug zueinander und oft kommt es eben anders als man denkt.

LG
Zitat:
enau das sieht der Islam auch so. Götter sind nicht anbetungswürdig.
Und so können Götter auch nicht befreien.


Ja nee, is klar. Man wirft sich nicht dem Allerbahmer zu Füßen und preist ihn. Wenn ich in den Himmel will, muss ich an Gott vorbei, als muss ich seine Regeln befolgen und ihm gefallen.
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