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Der Islam muss deutsch werden!












Guten Tag ISA

Du hast Recht.

Nicht jeder hat aber die Reife erreicht, den du jetzt hast.
Wenn jeder so denken und handeln würde, hätten wir den "Islam" (Frieden) auf der Erde.

Leider klappt es noch nicht. Somit bin ich der Meinung, dass zuerst mal eine gemeinsame Grundlage geschaffen werden sollte.
Der "Islam" beruft sich auf den "Koran" und begründet seine Existenz damit. Ohne den Koran gäbe es heute den Islam wie Du ihn kennst und wie ich ihn vermute nicht.
Dass der Begriff "Islam" also "Frieden" bedeutet und deshalb keiner Religion oder Gemeinschaft gehören kann ist mir klar.
Nur scheint es, dass es einige für sich gepachtet haben und damit ihre "Hirngespinste" mit "Zitaten" aus dem Koran oder Hadits oder anden Gerüchteküchen rechtfertigen.

Wenn diese "Wasserträger" der Irrgenossen Zitate aus dem Koran hervorholen, sind folgende Strategien dabei erkennbar:
Es werden immer einzeile Teile eine Abschnitts, einzelne Stäze oder einzelne Worte rezitiert....

Aufgrund dieser "inkompletten Zitaten" aus dem Koran verden dann Rechtfertigungen an den Haaren herbeigezogen, um ein lasterhaftes Leben und Verhalten zu "begründen".


Damit dieser eigentümliche "Spass" eingedämmt werden kann, sollte aus der deutschen ( für Deutschland ) Gemeinde ein Verhaltens- und Ehrenkodex ausgearbeitet werden. Welches öffentlich propagiert wird.
Dass dieser Kodex sich ganz klar an das deutsche Grundgesetz hält und dessen entsprechende Paragraphen aus dem Koran in sinngemässer Übersetzung mitgeliefert werden, muss daraus auch hervorgehen.

So hätten dann die "Irreleiter" weniger Möglichkeiten, ihr Spielchen mit uns zu treiben.

Gleichzeitig würde damit eine Basis für die Annährung der Cousins und der Cousinen (Juden, Christen, Moslem etc. ) geschaffen.

Es ist ein Vorschlag und noch nicht ganz Ausgegoren.
Das aber ein Hoca oder Molla oder Imam einen Deutschen Studien-Abschluss in Deutschland haben muss. Darauf bestehe ich!

Die Moschee kenne ich als "Camii" also "Cemaat" in Deutsch könnte es vielleicht "Gebetsort" heissen.

Ich das auch Deine Umschreibung?

LG
Nasruddin
Salam Nasruddin!

Erst mal vielen dank für Deinen unverblümten Blick auf meine Worte.

Zitat:
Wenn jeder so denken und handeln würde, hätten wir den "Islam" (Frieden) auf der Erde.


Vielen Dank aber das sehen andere Brüder und Schwester anders, weil sie ihr altes Glaubensmodell durch mein Gedanken- und Glaubensgut in Gefahr sehen.
Aber es liegt wohl in unserer Natur, einmal gefasste Meinungen und sei es ein Glaubensmodell für die absolute Wahrheit zu halten. Wir neigen dann dazu diese “Wahrheiten“ durch bestimmte Belege z.B. Hadithe etc……. zu suchen und zu bestätigen und die Widersprüche auszublenden. Und so wird jedes infrage stellen, als Abwertung und Angriff der eigenen Glaubensgrundfeste gewertet.

Ja und Du hast vollkommen Recht, die Muslime(Gottergebenen) müssen gegenüber einen Gruppendruck der eigenen Gemeinden und falschen Ansichten stark und resistent werden. Denn kein glaubender ist irgendeinen vermeintlichen Islamischen Kleriker oder selbsternannten Fürsprecher eine Rechenschaft schuldig. Sondern nur Gott allein.
Und so kann ich Deinem Beitrag voll und ganz zustimmen.
Die Muslime brauchen selbstbewußtsein aus der mitte des Islam und dies ist der Koran, der für die Menschlichkeit, Gleichberechtigung, Freiheit, Demokratie und Liebe/Licht ausgelegt werden muss.
Diese Potential hat das Wort Gottes alle mal. Es kommt nur auf die Denkenden Köpfe und deren Einstellung dahinter an.

Zitat:
Das aber ein Hoca oder Molla oder Imam einen Deutschen Studien-Abschluss in Deutschland haben muss. Darauf bestehe ich!

In wie weit man auf irgendetwas bestehen kann weiß ich nicht. Aber ein Vorbeter und Islamischer Prediger sollte sich mit der Gemeinschaft(Deutsch) identifizieren können. So sollten die Predigten und das Lehren verbindend und nicht trennend sein, so wie es auch der Koran beschreibt.

Und so habe ich auch den Mut jedes Gotteshaus in der Predigt zu verlassen, wenn mir die Ziele und die Motivation der Predigt fragwürdig erscheinen, um so auch mein Protest und meine Verantwortung vor Gott und den Menschen kund zu tun.

Aber dazu muss auch so gepredigt werden, dass jeder die Predigt versteht. Warum auf Türkisch oder arabisch Predigen, wenn wir z.B. in Deutschland leben? Grenzt man sich durch die Sprache nicht auch ab?

Wie kann der Islam transparenter werden wenn zum Beispiel nicht Deutsch gepredigt wird? Ich find auch andersgläubige dürfen von einem Islamischen Gottesdienst nicht ausgeschlossen bleiben. Wie kann man sonst Ängste und Unwissenheit in der direkten Begegnung abbauen, wenn für den Otto normal Bürger der praktizierte Islam ein Mysterium bleibt?
Ein Tag der Offenen Tür finde ich da sehr arm.

Zitat:
Die Moschee kenne ich als "Camii" also "Cemaat" in Deutsch könnte es vielleicht "Gebetsort" heissen.


Du hast vollkommen Recht. Ich kann aber meine obige Aussage des vorhergehenden Beitrags nur wiederholen und sage aber noch dazu, die Moschee ist überall da wo ich Gott gedenke und preise. Die ganze Welt gehört Gott und egal wo ich bin, dies ist an kein Haus oder Ort gebunden. Und die Moschee und Gott ist immer da wo wir den lobenswerten zwischenmenschlichen verhalten (Werten) folgen, der Liebe, Verständnis, der Freundschaft und Freundlichkeit/Entgegenkommen usw. im gesamten Leben/ Lebensalltag.

Aber ich denke da liegen wir nicht so weit auseinander. Oder

LG und Frieden
ISA
@Isa
Deinen Ausführung kann ich dir auch als Nichtmoslem voll zustimmen! Da ich in meinem Arbeitsumfeld auch mit vielen Muslimen (beiderlei Geschlechts) zu tun habe, versuche ich halt auch, mich mit diesem Gedankenfeld auseinander zu setzen. Nicht immer gerade einfach. Aber Deine Worte gehen da wie "Öl" runter... Danke für diese Aufmunterung!

Gruß
Hallo positiv!

Vielen Dank für Dein feedback! Das zeigt mir, das ich auf meinem Glaubensweg nicht so falsch liegen kann.
Ware Frömmigkeit zeichnet sich durch das handeln am Menschen und dem Leben aus.(Sura 90: 12-18/ Matthäus 25;34-36.40.45)

LG Isa
Hall Isa,

nicht dass wir uns falsch verstehen. Deine geschriebene Auffassung finde ich recht gut. Ein Lichtblick. Was insgesamt im Bereich muslimischen Glaubensgutes auch hier teilweise vertreten wird, läßt mich größtenteil die Luft anhalten.

Das dazu.

Was verstehst Du unter Frömmigkeit, - vielleicht Unterwerfung? Ich nehme an, Du wirst mich aus Deiner sicht eines Besseren aufklären, - Danke!

Gruß
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