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Das muss ich als erste mal loswerden:
@ DaralHarb
Du spricht von Frieden, Weltfrieden. Klingt ja ganz schön, aber mit dem Namen?
Aus Wikipedia:
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| Der arabische Begriff D?r al-Harb ??? ????? ? d?r al-harb, DMG d?ru ?l-?arb heißt wörtlich übersetzt „Haus des Krieges" oder besser: „Gebiet des Krieges“ und bezeichnet alle nicht unter islamischer Herrschaft stehenden Gebiete der Welt, die kein Darul-Ahd (Gebiet des Vertrages) sind |
| Zitat: |
| Kriegszüge gegen die D?r al-Harb werden aus traditioneller Sicht des Islam nicht als Kriege betrachtet und deshalb auch nicht als Kriege, sondern als „Öffnungen“ (??????? Futuhat) bezeichnet. Nach traditioneller islamischer Auffassung kann es keinen Salam („Frieden“) mit der D?r al-Harb geben, sondern nur eine zeitlich begrenzte Hudna („Waffenstillstand“). Kriege gegen die D?r al-Harb werden traditionell als Dschihad bezeichne |
Ich glaube dazu muss ich nichts mehr sagen.
@Isa
Bevor auch auf Deinen Beitrag eingehe, jetzt siehst Du warum ich meine der Islam sei mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn jemand von Frieden redet und man ihm recht geben würde, so kann sich doch dahinter eine fundamentalistische Einstellung verbergen. Ich weiß, hier macht einer den Ruf von vielen zu Nichte, aber woher soll man wissen welcher welcher ist?
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| Und so manifestierte sich durch Muhammad auch gewisse Kriegsregeln, um überhaupt durchzukommen. Aber auch viele hinweiße darauf wie Gewalttätige Auseinandersetzungen zu vermeiden sind |
Das Problem was ich sehe, ist wie Du richtg sagst, dass zwar es auf die Menschen ankommt, die den Glauben lesen, aber Mohammed zentrale Figur ist und er als Persönlichkeit für mich schon fragwürdig ist. Der Mann läuft in die Wüste rum bekommt seine Visionen und bringt als erstes ein paar hundert Leute um. Ich halte Mohammed für einen Neurotiker, der das Leben als Kampf sah - auf dem Schlachtfeld und ich glaube es ist sehr sehr schwer sich von diesem Mann als Leitfigur zu lösen. Es hat nicht nur ein paar Regeln aufgestellt, der Mann hatte echt 'nen Problem.
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| ch denke nicht, dass im Bezug auf eine Reformisierung des Islams, dieser den selben Weg nehmen wird wie das Christentum. Auch sehe ich eine große Chance nicht die selben Fehler wie das Christentum bzgl. der Reformbewegung zumachen. |
Ich glaube um den Islam zu reformieren braucht es drei Dinge: Einen neuen Propheten, neue Regeln und Menschen, die sie auch wirklich umsetzen und nicht nur vordergründig um dann doch hintenrum wieder 'Frieden' zu schaffen. Man kann von den Reformprozessen des Christentum halten was man will, zumindest in Europa ist es gelungen die Religion aus der Politik rauszuhalten, sie ist Privatsache und das sollte der Islam anstreben.
| Zitat: |
| [...]die den Islam dazu missbrauchen zu senktieren, zu spalten und in einen nicht gerechtfertigten Kampf mit Gewalt und Gegengewalt einzutreten, für einen Islamischen religiösen Absolutismus und Exklusivismus, der dem Koran im Kern absolut entgegen ist . |
Ich würde nicht sagen, dass der Islam missbraucht wird, ebenso wenig, wie Bush das Christentum missbraucht. Bush und Bin Laden zitieren aus ihren heiligen Büchern.
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Salam DaralHarb!
Dieses Zitat von mir sollte aber nicht so verstanden werde, dass ich, diesen mir erscheinenden „Angriff“ dann im althergebrachten Islamischen meddinischen Sinne mit einem Gegenangriff beantworten würde bzw. will. Wenn das meine gegenwärtige und Zukünftige religiöse Intension wäre, hätte ich nichts aus den Offenbarungen verstanden.
Einen von mir empfundener Angriff auf die Hoffnung - Friedens Islam, löst einfach eine tiefe Trauer in meinem glaubenden Herzen, im meines Erachtens Falsch verstandenen Islam der Gewalt und des Schwertes aus. Dies gilt innerislamisch und außerislamisch. Dem versuche ich verzweifelt gegenzuhalten. Das ist alles was ich tun kann vor Gott/Allah.
LG
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Sakina
Ist der Islam so "deutsch"?
oder habt ihr andere Ideen?.
mfgggg gnostik
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Hallo Leer!
Ich glaube ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich kann dazu nur sagen, dass ich gerade die traditionelle Variante des Islams, durch die Hadithe und Orthodoxe Auslegungen ablehne.
Für mich steht als Muslim der Koran als Göttliche Offenbarung unverrückbar im Mittelpunkt des Islams. Daneben gibt es im Islam nur noch zwei weitere heilige Bücher, an die ich aus dem Koran im Glauben voll annehme. Und das sind die Tora und das Evangelium. Das schließt aber nicht aus, das ich durch meine im Koran ergebende Perspektive auf Gott nicht unendlich viele Wege auf die Wahrheit sehe, welche auch andere Religionen als von Gott gegeben erkenne. Von diesem Standpunkt nehme ich Anlauf und springe in den scheinbaren Abgrund des Vetrauens auf die Dinge die sind.
Mich lehrt nicht der Prophet Muhammad das Heilige, sondern und das mag für 99% der hier anwesenden verrückt und ketzerisch klingen, Gott/Allah selbst. Was Du über Muhammed sagst Teile ich nicht. Entschuldige, das ist mir zuwieder. Denn der Koran sagt nichts darüber, was Du über Muhammad behauptest. Das tuhen die Hadithe, die ich nicht für authentisch halte und ablehne. Gerade diese Schriften sind Tradition pur und haben mit der Mitte des Islam nichts zu tun. Ginge es nach den Hadithen wäre ich ein ungläubiger vor dem Herrn.
Denn die abergläubischen Regelungen z.B. „mit welchen Fuß ich die Moschee betreten soll“
und unzählige dinge mehr halte ich für eine neurotisch religiöse Zwangsjacke. Geht es nach dem Koran, würde ich behaupten gehörte ich zu den gerechten Gläubigen. Du siehst, welche pfars/fars das annimmt. Einen neuen Propheten und neue Regeln braucht es wohl nicht um den Islam zu Reformieren. Es braucht ein neues Denken im Glauben des Islam, welche von den tratitionen des Aberglaubens befreit werden müssen. Ja und Du hast Recht, eine Sekularisierung ist wohl nötig. Aber einen Sekularismus, wie er gerade im Christlichen Abendland vonstatten gegangen ist lehne ich entschieden ab. Denn ich denke gerade dieser Sekularismus hat dem Fundamentalismus in jeder Hinsicht erst den Nährboden bereitet.
So bin ich der festen Überzeugung, das Sekularisierung nicht mit Sekularismus verwechselt werden darf bzw. gleichgesetzt werden darf.
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Ich würde nicht sagen, dass der Islam missbraucht wird, ebenso wenig, wie Bush das Christentum missbraucht. Bush und Bin Laden zitieren aus ihren heiligen Büchern.
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Ich schon, den nur das handeln der Menschen bestimmen den Wert einer Religion. Und Bin-Laden und Bush sind meiner Meinung zwei Negationen des religiösen, die uns eben im Lebendigen Offenbarungsgeschehen zeigen wie es eben nicht laufen soll.
Wenn das die Repräsentanten der jeweiligen Religionen währen, dann würde ich von beiden Religionen abschwören. Gott sei dank sind sie es nicht.
LG Isa
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Hallo gnostik!
Genau diese bildliche "Polemik" Schaft Abgrenzungen. Glauben findet im Geist und Herzen statt und drückt sich nicht durch Kleidung aus. Soviel auch zum Kopftuch und andere Religiöse Ausdrucksformen durch Kleidung. Und deutsche Politiker sollten in erster linie die Interessen ihres Volkes vertreten, welches ihnen ja nicht so gut gelingt.
Isa
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