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Name ist Schall und Rauch, auch der vom lieben Gott und Kulturen die darauf aufbauen sind wie Währungssysteme und die Börse, welche demnächst erwartet wird zusammen zu krachen.
Gott offenbart sich jedem Einzelnen in seinem spirituellen Bemühen und in seiner kindlichen Offenheit, welche durch die Erziehung fleißig "gelenkt" = zugeschüttet wird, damit die wirklich spirituellen Fragen gar nicht gestellt werden, weil die am Nimbus der Geistlichen Würdenträger kratzten.
Gott findet kaum jemand in der Religion, den findet jeder nur zuinnerst in sich selbst.
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| Zitat: |
| Gott findet kaum jemand in der Religion, den findet jeder nur zuinnerst in sich selbst. |
Also hier stimme ich dir nicht ganz zu VanTast..wenn du die richtige Religion gefunden hast, den richtigen Kanal für deinen Glauben an Gott, dann findest du Gott viel besser, als sonst wie.
Natürlich findet man ihn gleichzeitig auch in sich selbst, aber mit dem richtige Weg, der richtigen Gemeinschaft ist es um vieles schöner- oder kann es um vieles schöner sein. Also zumindest für mich ist es das.
Aber ansonsten hast du recht, dass im Falle Gottes der Name nicht wichtig ist, oder sein sollte!
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Möglich, dass von einem bestimmten Standpunkt aus, es einfacher ist auf christlich, islamisch, buddhistisch oder werweisswasistisch zu Gott zu finden, das kann abhängen von Alter, kulturellem Hintergrund und/oder sozialen Gegebenheiten.
Wenn man einem Kind von Anfang an alle Möglichkeiten anbietet, wird es mühe haben irgendwelche Wurzeln zu bekommen.
An irgendwas muss es sich halten können.
Nur, manchmal, gerade in der Erziehung (später in der Gesetzgebung) scheint es ganz bequem, eine unfassbare totalitäre Autorität im Hintergrund zu haben, der man die unbequemen Gesetze anhängen kann. Darum ist es auch so praktisch, ein umfassendes gesetzbuch zu haben, mit welchem man zu jeder Maßnahme eine Rechtfertigung belegen kann.
Das finde ich jetzt noch sehr freundlich ausgedrückt.
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Also ich bin der Meinung, ganz egal, welche Erziehung ein Mensch hinter sich hat, so ist er doch selbst dafür verantwortlich, welchen Weg er sich auswählt.
Kinder, die von Anfang an alle Religionen kennenlernen, sind um so vieles reicher, da sie wirklich behaupten könne, sie wüssten um jeden Glauben und können sich dann ehrlich zu einem bekennen (oder auch nicht).
Erziehung hat zwar hier eine große Rolle, aber nur weil man zum Christ getauft wurde, heißt das nicht, dass man immer Christ bleibt! Klar, es wäre bequem, aber ist es das?
Was du zu den Gesetzbüchern, zu den Büchern Gottes sagst, macht mich traurig. Diese werden einfach von so vielen Menschen zur Legitimation falscher Dinge benutzt, Dinge, die so in diesen Bücher nicht stehen...
Wie jemand mit den Gesetzen Gottes umgeht, ist seine Sache, aber es ist nicht einfach, ihnen zu folgen.
Wichtig ist nur, niemand anderes dazu zu zwingen, wenn er das nicht aus freien Stücken will.
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| nori02 hat folgendes geschrieben: |
| Kinder, die von Anfang an alle Religionen kennenlernen, sind um so vieles reicher, da sie wirklich behaupten könne, sie wüssten um jeden Glauben und können sich dann ehrlich zu einem bekennen (oder auch nicht). |
Ich denke, Kinder lernen am besten erst mal eine Sprache, und diese möglichst gut, was bedeutet, dass jedes Wort vertraut gemacht wird und verstanden wird.
Wir lernen nämlich bei vielen Worten erst die Wirkung auf die, von welchen wir uns abhängig fühlen (oftmals ist das die Mutter, manchmal sind es andere Menschen und höchst selten und eher sagenhaft werden Kinder sogar von anderen Tieren groß gezogen)
Eines der ersten "Worte" das wir lernen ist das Lächeln, denn schreien können wir ererbtermassen sofern die Stimmbänder gesund sind.
Es gehört auch zum Sicherheitsempfinden und Wohlbefinden eines Lebewesens, dass seine Schreie etwas bewirken.
Es geht zwar lange, aber irgendwann resigniert ein Schreihals, allerdings wäre es wohl verfehlt, wenn man (wie das eine Weile Mode war) Kinder erst mal eine Weile krähen lässt, vor man nachschaut was sie denn wollten.
Die Kinder lernen nämlich damit nur, dass sie nur lange genug brüllen müssen, um etwas zu bekommen.
Aber ich weiche vom Thema ab, Entschuldigung.
Ich denke, man sollte mit einem Fuss festen Stand haben und mit den anderen Organen die Umgebung nach weiteren Standpunkten prüfen, so wird man sich irgendwann auf einen anderen als den Ursprungsstandpunkt verlagern und kann dabei vielleicht den ersten Fuss sogar stehen lassen, braucht nicht gleich die Religion zu erweitern.
Unser Denken hat sich nun durch differenzieren (=unterscheiden) und sich distanzieren in immer kleinere und spezifischere Sekten getrennt, in jeder Sekte sind dann zwei oder mehr Menschen, welche etwas auf dieselbe bescheuerte Art tun, für welche es weder eine logische noch eine praktische Begründung gibt, außer der, dass man das immer so gemacht habe.
Tradition nennt man das
Das Abweichen von der Tradition nennt man Fortschritt, diesem verdanken wir alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und Techniken, unser LabTop und unseren Kochherd, sowie die Fähigkeit, ein Feuerzeug zu benutzen bzw. auch mit steinzeitlichen Methoden Feuer zu machen, sofern wir uns die Zeit dazu nehmen wollen.
Dies wäre allerdings innerhalb unserer Kultur bereits wieder ein Abweichen von der Tradition, und wenn ich beispielsweise vor 5 Jahren auf der Bahnhofstraße meine Zigarette mit der Lupe und der Sonne anzündete kam sofort einer gerannt mit einem Feuerzeug.
Wenn ich das heute tu, kommt ein Uniformierter gerannt der mit verklickert, dass ich zum Rauchen besser das Land verlasse oder noch viel viel besser ganz darauf verzichte.
Und anstatt Zigaretten verkauft Filip Morriss nun Tofusnacks an Barbiecuesosse.
Gibt´s noch nicht? Ich verlange 1% Gewinnbeteiligung bei Realisierung!
"Ich rauche gern", das war mal ein Werbeslogan, heute muss man, sofern man diesem Glauben noch huldigt, dies versteckt und gut gefiltert ventiliert tun, sonst müssen wir uns einen 3 - Stunden - Vortrag über die Klimaerwärmung und die Folgen des Rauchens anhören aus dem uns nur die Notdurft und ein Klohäuschen mit Hinterausgang retten kann.
Verhandlungen über das Strafmaß für Zuwiderrauchende seien im Gange habe ich munkeln hören.
| Nori02 hat folgendes geschrieben: |
| Erziehung hat zwar hier eine große Rolle, aber nur weil man zum Christ getauft wurde, heißt das nicht, dass man immer Christ bleibt! Klar, es wäre bequem, aber ist es das? |
Stimmt, ich bin auch ausgetreten, aber dennoch fällt mir das Einfühlen und Verehren des heiligen Kiwi relativ schwer und auch das Kostüm mit den Kiwifedern (übrigens nicht etwa von getöteten, sondern von gefundenen selbst gestorbenen Wappentieren Neuseelands) ist für mich einfach unerschwinglich, und ich frage mich ernsthaft, wieso meine spirituelle Durchlässigkeit unter einem Kiwimantel oder in der sixtinischen Kapelle oder beides anders sein solle als unter freiem Himmel in Jeans und Hemd oder im Adamskostüm, das mir meine Mutter mitgegeben hat auf den Weg über diesen irren Planeten, welchen sie bezeichnenderweise "den Blauen" nennen.
Allerdings meinen die Namensgeber damit nicht die Bläue eines Konsumenten unseres letzten legalen christlichen Betäubungsmittels, welches ohne ärztliches Rezept gekauft und verwendet werden darf, nein, man mein damit die Meere, welche 7/10(?) der Oberfläche unseres festen drehbaren Bodens bedeckt und bald noch einiges mehr.
Wie Du richtig sagst, Nori02, ist es bequem bei dem zu bleiben, was man bekommen hat von den Vorfahren.
Dies tun was die Sprache anbetrifft die meisten Südländer gern, denn ich kann eher italienisch, als die Arbeiter, mit denen ich schon zusammen gearbeitet habe deutsch lernen, und ähnliche Lernunwilligkeit habe ich immer mal wieder irgendwo begegnet.
Sprache und Glauben haben sehr enge Verwandtschaft, denn Sprache ist nichts anderes als der Glaube, dass ein Symbol (Wort) eine Bedeutung habe welche ein anderes Lebewesen auch erkennt.
Die ältere Sprache als diejenige mit Worten besteht in Gesichtsausdruck, also in Mimik und Gestik. letzteres sogar noch eher als Mimik, da manche Lebewesen kaum eine Mimik haben, weil ihnen die Muskulatur dazu fehlt.
Einige können die Federn oder Haare stellen und damit Eindruck schinden, andere haben eher das Fauchen drauf um bedrohliches abzuwehren und genau darauf basieren auch in leicht kultivierter Form die religiösen Rituale.
Die Tänze mancher Völker vor der Jagd sollen bewirken, dass die Kräfte welche das Geschick bestimmen, den Jägern (manchmal = Tänzer) die Tiere vor den Flitzbogen oder die Lanze führt.
Die Tänze danach sind entweder Danksagungen oder Trauerrituale und neue Bitte um Jagdglück. Nützt´s nix, schadt´s nix!
Manche Geistliche haben erkannt, wie sehr Rituale und Magie dem Volk ins Unterbewusstsein gehen, selbst den Gebildeten und Cleveren, und ich muss gestehen, dass Rituale den Hormonpegel verändern können und high machen können.
Anderseits ist gerade die christliche Kultur, insbesondere die nicht katholische, besessen darauf bedacht, alle Götzen und Rituale zu vermeiden und sich ganz auf Kontemplation zu besinnen, und der Gemeindegottesdienst besteht hauptsächlich in einem gemeinsamen Singen, welches die Predigt umrahmt (wo das nicht durch eine feelerlos klingende CD übernommen wurde)
| Nori02 hat folgendes geschrieben: |
| Wie jemand mit den Gesetzen Gottes umgeht, ist seine Sache, aber es ist nicht einfach, ihnen zu folgen. |
hoppsla.
Wie ich mit dem Gesetz umgehe, dass laut Islam, eine Ehebrecherin zu steinigen wäre ist meine Sache?
Also ich bekomme da Probleme damit, meine (islamische) Sache in christlichem Umfeld gottgetreu zu leben.
Oder meine Auffassung von Ehe und Sexualität in einem islamischen Raum, ein Glück bin ich Theoretiker und sehr selbstgenügsam: Ich schaffe es mehr als nur befriedigend, das Bedürfnis nach Sexualität ohne Beteiligung anderer Organismen befriedigend zu stillen.
Fantasie ist gut, manchmal ist eine gute Foto aus der Bademode durchaus hilfreich, aber das ist nun wirklich schlicht neben jeder Esoterik, sogar neben der eines Aleister Crowley.
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