|
|
|
@VanTast
| Zitat: |
| Entweder Setzt man einen Gott voraus, oder man setzt voraus dass es nichts außerhalb den sinnlich erfahrbaren Qualitäten des Lebens gibt. |
Was ist denn das für eine Alternative? - Ich setze keinen Gott voraus, deshalb brauche ich doch nicht auszuschließen dass es etwas außerhalb den sinnlich erfahrbaren Qualitäten des Lebens gibt! In meinen Augen falscher Umkehrschluß!
Nachschlag: Natürlich ist ansonsten Glauben ein persönl. Einstellung - mit Einschränkung. Wenn Du nie eine andere "Welt" kennen gelernt hast, was dann?
Auch was Völkergemeinschaften mit Staatsreligion oder Fast- angehen, wieweit es - auch bei Kenntnis von "Alternativen" - eine solche ist, vermag ich nicht einzuschätzen.
|
|
|
|
Du kannst annehmen dass es Gott und Seele gibt
Du kannst annehmen, dass es sie nicht gibt (oder was anderes aber das käme dann wohl auf dasselbe heraus)
Du kannst es sein lassen und sagen : Kümmert mich nicht ob es die gibt oder nicht, überprüfen kannst Du es nicht.
Falls Du doch einen Weg weißt, es zu überprüfen gratuliere ich Dir mal im Voraus zu dem Preissortiment das Du bei Bekanntgabe der Überprüfungsmethode bekommen wirst, denn es wäre absolut erstmalig in der Menschheitsgeschichte, welche belegt ist.
|
|
|
|
@VanTast
Natürlich kannst du annehmen! Warum auch nicht! Wie weiit es Dich aber aus Deiner Verantortung nimmt oder nehmen kann, ist doch die Frage. Und da hilft Dir auch Dein lieber Einstein nicht, da Selbstverantwortung unabhängig einer Religionssicht da steht.
Religion kann eine Hilfsbrücke sein, okay, aber mehr auch nicht. Entscheidungen sind selber zu fällen. Da denke ich, ist das Christentum etwas weitergekommen, als bspw der Islam, der zur Zeit mit sich selber zu kämpfen hat.
Aber was hat Selbsterkenntnis mit Religion zu tun? Geht es hier nicht eher darum, Verantwortung aufzubauen, ohne eine Hintertür offen zu halten, aus der der Mensch notfalls flüchten kann?
|
|
|
|
Lieber alwin, es scheint Du schätzt mich irgendwie vollkommen falsch ein:
| alwin hat folgendes geschrieben: |
@VanTast
Natürlich kannst du annehmen! Warum auch nicht! |
Das tu ich ja eben nicht: Ich stelle es in Frage, während Du es anscheinend in Abrede stellst.
Ich weiß nicht ob es Gott und Seele gibt und ich weiß auch nicht, logischerweise, ob es sie nicht gibt.
| alwin hat folgendes geschrieben: |
| Wie weiit es Dich aber aus Deiner Verantortung nimmt oder nehmen kann, ist doch die Frage. |
Aus welcher Verantwortung als was?
Ich habe keinen mächtigen Posten und meine Verantwortungen im Alltag nehme ich schon wahr, da brauche ich keine Religion dazu, wie bereits erklärt: Was ich nicht will dass man mir tu, das füg ich keinem andern zu. Oder hast Du das übersehen in Deinem Gefechtseifer?
| alwin hat folgendes geschrieben: |
| Und da hilft Dir auch Dein lieber Einstein nicht, da Selbstverantwortung unabhängig einer Religionssicht da steht. |
gewiss doch, und was hast Du denn mit "meinem lieben Einstein"? Ich habe kein Verhältnis mit dem guten Albert, ich finde nur, man darf Eigennamen auch dann korrekt und groß schreiben, wenn sie bereits zum fundierten Sprachschatz jedes Primaners gehören.
| alwin hat folgendes geschrieben: |
| Religion kann eine Hilfsbrücke sein, okay, aber mehr auch nicht. Entscheidungen sind selber zu fällen. |
ganz richtig, da habe ich nie etwas anderes behauptet. die spirituellen Weisheiten können den Alltag begleitend und unterstützend beeinflussen und vielleicht gelegentlich auch eine gewisse Menschlichkeit in den Alltag bringen,
Leider ist das Gegenteil Tradition und gerade das ist etwas, das mich gegen Religionen sein lässt.
Ich bedarf keiner Bibel, um zu wissen wann ich ausruhen soll und wann arbeiten. Regelungen des Alltags sind heute ohne religiöse Hilfe aufgestellt: BEI UNS
Nicht so in anderen Ländern und Völkern.
| alwin hat folgendes geschrieben: |
| Da denke ich, ist das Christentum etwas weitergekommen, als bspw der Islam, der zur Zeit mit sich selber zu kämpfen hat. |
Ja, das kann sein. Der Islam hat sicher gewisse Mittelalterlichkeit, das Christentum, vor allem das katholische aber auch, und besonders die Auseinandersetzung, welche neuerlich um die Evolutionslehre entstanden ist, macht dem Katholizismus keine aufgeschlossenen Freunde.
Es ist echt lächerlich, was der Papst da von sich gibt, wie ja eigentlich gewohnt.
| alwin hat folgendes geschrieben: |
| Aber was hat Selbsterkenntnis mit Religion zu tun? |
Das hat durchaus einen Zusammenhang. Die Beschäftigung mit Gedanken um Seele und Gott ist fast unumgänglich, wenn wir uns fragen, wo denn unsere Gedanken und unsere Steuerung her kommen.
Was macht mein Schicksal, warum schreibe ich hier?
Diese Fragen betreffen das Sein, dessen Ursachen, Sinn und Zweck und das sind zumeist Fragen, die man sich nur selbst beantworten kann.
Dass das nicht ganz einfach ist, kann man daran sehen, dass gerade die größten Denker und Philosophen nicht im Lehrerstil daher kommen sondern bis zuletzt Fragende bleiben.
Ich tue dasselbe, nicht weil ich diese Leute bewundere, sondern weil ich noch nur auf wenige Fragen wirklich befriedigende Antworten gefunden habe.
Religionen sind nun aber zumeist vermeintliche Antworten und regeln den Alltag. Mich befriedigt aber keine Religion umfassend oder überzeugend, und dennoch sehe ich die Kulturen, die Hinterlassenschaften großer Epochen,die Philosophie des I Ging, der Religionen, der Weg der Schamanen, alles Möglichkeiten von Antworten und keine ist wirklich umfassend oder erschöpfend.
Die Menschen versuchen mich immer in eine Schublade zu stecken und das ist etwas, gegen das ich sehr allergisch bin, denn mir gefällt kein Kasten in dem Schubladen meine Wohnung sein könnten.
| alwin hat folgendes geschrieben: |
| Geht es hier nicht eher darum, Verantwortung aufzubauen, ohne eine Hintertür offen zu halten, aus der der Mensch notfalls flüchten kann? |
Dafür kann man sowohl Religionen als auch Ideologien verwenden, sogar politische Parteien können ihren Mitgliedern das Denken abnehmen, indem sie Parolen für die nächsten Wahlen und Abstimmungen ausgeben.
Erkläre erst mal welche Verantwortung Du in meinem Fall ansprichst, denn Verantwortung ganz allgemein ist mir zu Wischiwaschi, kann ich nichts mit anfangen.
Also wofür und inwiefern?
Ich bin übrigens auch nicht in einer politischen Gruppierung.
Ich bin einfach nur ich und manchmal finde ich andere Ideen gut, welche schon da stehen, oder eben weniger. Aber ich habe keine Lösungen, sondern hauptsächlich Fragen anzubieten.
Doch eines habe ich gelernt:
Die richtige Frage zu stellen ist oftmals viel wichtiger, als eine Antwort darauf zu kriegen.
|
|
|
|
Verantwortung für das eigene Handeln, was denn sonst?
Brauchst übrigens keine Belehrung vorzunehmen, weil ich einen Tippfehler übersehen habe.
Aber Dein Verhalten kommt mir dennoch seltsam vor. Bei kritischen Tönen gegenüber Deinen Postings tust so, als ob man Dir Vorhaltungen machen wollte - hochsensibel, aber im Austeilen gehst teilweise wie das Gieskannenprinzip vor. Wo bleibt da Deine Sensibilität?
Übrigens schließe ich ein "göttl." Wesen nicht völlig aus. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es innerhalb der uns beklannten Lebenshierarchie etwas gibt, was über dem Menschen steht. Nur kann ich nicht erkennen, wieweit, wenn vorhanden, diese "Einheit" für das menschliche Leben wichtig sein soll!
|
|
|