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Im Sinne von Kränkung












Da sich hier nun Verletzungen und Verletztsein gegenseitig den Ball zuzuspielen scheinen, möchte ich mal etwas Grundsätzliches zu diesem Thema loswerden:

Was ist Verletzungen (im Sinne von Kränkung)?

Je leichter ein Mensch zu kränken ist, desto schwächer ist dieser Mensch, denn es fehlt ihm an Selbstwertgefühl. Denn wer sein Selbstwertgefühl durch die Anerkennung anderer bezieht, der ist schwach.

Fühle ich mich persönlich verletzt, wenn jemand meine Meinung nicht akzeptieret, so kann die Überzeugung von meiner Meinung nicht sehr groß sein, denn ich mache mich ja abhängig von der Meinung des anderen.

Fühle ich mich persönlich verletzt, wenn jemand meinen Glauben nicht akzeptieret, so kann mein Glauben nicht sehr stark sein, denn ich mache mich ja abhängig von der Akzeptanz des andern.

Wer Glaubt, Gott könne durch Verunglimpfungen beleidigt sein, der unterstellt Gott Schwäche.

Gott hat keine Schwäche, Gott ist über alles erhaben.

Dennoch ist Gott nicht so hoch oben, dass Er/Sie uns nicht mehr sieht. Gott ist unser nächstes unser eigenstes, ja unser intimstes.

Gott ist tiefste Demut und sich für nichts zu wichtig.

Wer glaubt, Gott könne sich für kleine Dinge zu wichtig sein, der unterstellt Gott, dass Er/Sie auch für Wichtiges zu kein ist. Denn alles Wichtige begann im kleinen.

Wer glaubt, dass Gott verletzbar wäre, der glaubt an etwas geringeres als den Gott der Erhabenheit!

Daraus folgt:
Ein Glaube, der nicht verletzbar ist, ist ein wahrer Glaube.
Gott ist die Demut.
Ein wahrer Glaube führt unweigerlich zur Demut, da er zu Gott führt.
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