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Guten Morgen! *zwitscher*
Danke daß Du dich gestern noch zu nachtschlafender Zeit geopfert hast.
Die Bilder kann ich leider nicht aufrufen (Seite kann nicht angeszeigt werden...)
Ja, diese Deutung mit der Verlorenen Bodenhaftung hatte ich für mich auch.
Allerdings fühle ich mich im Alltagsleben ziemlich bodenverhaftet, pragmatisch und realistisch. Manchmal eher zu sehr.
Der Punkt über Gott: Ich habe vor nicht allzulanger Zeit eine "Glaubenskrise" gehabt und habe mich hilfesuchend an ein Kloster gewandt (ich bin eigentlich protestantisch) und dort ziemlich viel Zeit mit Gesprächen verbracht.
Und mehr und mehr hat sich dabei herauskristallisiert, daß wir keine Linie reinkriegten.
In meinen Augen entpuppten sich diese Mönche, sobald man an der Oberfläche kratzte, als Hardliner, liebenswert zwar, aber trotzdem ohne Bereitschaft, meine Zweifel auch nur mal anzusehen, in Betracht zu ziehen.
Nach dem Motto: Friss oder stirb...
Vielleicht war es auch zu viel verlangt.
Jedenfalls habe ich mich seit diesem Zeitpunkt von dem Gedanken an einer Religion entfernt. Nicht unbedingt von Spiritualität, nur denke ich, daß es jedem Menschen gegeben sein kann, einen eigenen Weg zu Gott zu finden ohne das "Korsett" einer Religion.
Kann sein, daß ich mir verloren vorkomme ohne jeden "sicheren" Bezugspunkt, der einem von einer Religion geliefert wird.
Was mich stark irritiert hat und warum ich ihn Dir geschrieben habe, war, daß ich unsicher war, ob ich im Traum vielleicht gestorben war (fliegen können, schönes Licht, Menschen zurücklassen nach einer Katastrophe).
Solche Beschreibungen findet man ja häufig in Nahtoderzählungen.
Wobei dort immer Wert darauf gelegt wird, zu betonen, wie toll alles war, und toll war es in meinem Fall nur sehr begrenzt....
Vielen Dank nochmal.
Astrella
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