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* Im 7. Jahrhundert drängte der junge Islam mit Macht nach Europa. Während der Zugang über die östlichen Meerengen auf die Balkanhalbinsel durch das Oströmische Reich erfolgreich blockiert werden konnte (674 und 717), eroberten die Araber über den Westen ganz Spanien, Portugal und Südfrankreich. Die Schlacht von Tours und Poitiers im Oktober 732 brachte den militärischen Vormarsch zum Stehen. Die Araber wurden in der Folge immer weiter aus ihren Besatzungsgebieten zurückgedrängt, konnten sich im Süden des heutigen Spanien jedoch noch bis 1492 halten. Die betroffenen Gebiete wurden bei der christlichen Rückeroberung (Reconquista) wieder christianisiert, so dass es im Südwesten Europa keine islamischen Minderheiten mehr gab.
* 1354 setzten die Osmanen über die Dardanellen nach Europa und eroberten in den folgenden Jahrzehnten große Teile des Balkans sowie 1453 die größte christliche Stadt, Konstantinopel. Die Expansion führte bis an die Hauptstadt des Heiligen Römischen Reichs, Wien (1529 und 1683). Die zweite erfolglose Belagerung Wiens gilt als das Ende dieser zweiten islamischen Expansionswelle in Europa. Das Osmanische Reich geriet daraufhin in die Defensive und wurde in zahlreichen Kriegen bis 1913 auf die heutigen türkischen Grenzen zurückgedrängt. Im Gegensatz zur ersten jahrhundertelangen islamischen Herrschaft in Europa hatte die zweite im Südosten bleibende Folgen: Die Albaner und Bosnier blieben auch nach der Rückeroberung mehrheitlich muslimisch, in Ländern wie Griechenland und Bulgarien verblieben türkische Minderheiten.
* Die dritte muslimische Expansion nach Europa findet auf friedliche Weise in Form von Zuwanderung in wohlhabende Industriestaaten statt und begann in größerem Umfang in den 1950er Jahren. Zielländer waren zunächst Staaten im nördlichen Westeuropa, etwa Frankreich, Großbritannien, die skandinavischen, Benelux- oder die deutschsprachigen Länder. In jüngerer Zeit sind auch Spanien und Italien Ziel muslimischer Zuwanderer. Die Immigranten stammen überwiegend aus Nordafrika, der Türkei oder Pakistan, mit unterschiedlicher Verteilung in den betreffenden Zielländern. In vielen europäischen Ländern sind Muslime durch Immigration zu starken und einflussreichen Minderheiten geworden.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Islam_.....itung_des_Islam_in_Europa
Ich danke Gott, dass wir in Europa einen kulturellen Austausch haben u. hatten sonst wären heute nicht auf dem Standard.
Es ist jedem selbst überlassen welche Religion er annimmt oder auch nicht aber darüber zu diskutieren "Europa ohne Islam" wird meistens (zu 99%) auf einer rassistischen, intellektuell-niedrigen Ebene abgehalten.
Ich bin froh, dass wir heute eine Diversität an Völkern, Kulturen und Religionen haben.
Ich bin gerne bereit, dass auf einer historischen/soziologischen Ebene zu diskutieren. Wenn es aber darum geht den Islam durch Rassismus und Fundamentalismus zu schaden dann enthalte ich mich der Diskussion weil mir die intellektuelle Ebene viel zu niedrig ist.
Liebe Grüße
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