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So, jetzt möchte ich mal meinen Traum aufschreiben.
Bei den meisten weiß ich in etwa, was sie zu bedeuten haben,
bei dem hier bin ich mir aber ziemlich unsicher.
Es ist Abend. Ich befinde mich mit vertrauten Personen auf einem großen Schiff.
Das Schiff bekommt Schlagseite.
Alle Leute lehnen sich aus den Fenstern und schreien. Und fallen raus.
Die Szenerie betrifft mich nicht, ich schwebe außerhalb/neben dem Schiff.
Der Abendhimmel dahinter sieht wunderschön und blutrot aus, mit einem silbernen Streifen.
Ich kann fliegen und mich dadurch retten.
Ich entferne mich vom Ort des Geschehens. Lasse mich treiben. Genieße es.
Dann bekomme ich Panik.
Ich merke, daß ich keinen Einfluß auf die Richtung oder Geschwindigkeit habe, oder nur minimal.
Ich fühle mich wie ein Astronaut im Weltall, nur ohne Anzug.
Einmal aus Spaß ein Impuls gesetzt, überschlage ich mich so lange bis mir schlecht ist ohne dass ich es stoppen kann.
Ich treibe immer höher, über mir wird es schon schwarz, ich nähere mich dem Weltraum.
Mir ist die ganze Zeit (seit ich fliegen kann) bewußt, daß ich träume.
Ich sehe in der Ferne eine spitze Felsnadel, die bis in den Himmel reicht. Meine Rettung.
Ich versuche, mich in die Nähe zu manövrieren und steige dabei immer höher.
Auf der Spitze sitzt Gott. Er sieht klein und einsam und hilflos aus.
Aber er ist Gott, er kann mich retten.
Ich rufe ihm zu, er streckt seine Arme aus, aber ich treibe haarscharf an ihm vorbei, er lässt die Arme wieder sinken und bleibt hinter mir, unter mir zurück. Und ich verschwinde in die Unendlichkeit...
(soviel zu der Annahme, Klarträume könne man manipulieren.. *grummel*)
Astrella
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