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| Ich bin zwar auch kein Quantenphisiker aber ich gehe mal davon aus, das die "Quanten" sich zumindest gegenseitig beeinflussen, was wieder einer Kausalität entspräche. |
Sicher beeinflussen sie sich gegenseitig, das schließt den "Moment" des Zufalls aber nicht aus.
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| Könnte die selbe Konstellation nicht rein zufällig 2- mal (oder öfter) entstehen? |
Klar. Genauso wie eine bestimmte Zahlenreihe bei den Lottozahlen nach einer Zeit wieder gezogen werden würde...
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| Ausserdem würde das sklavische Vermeiden von Mustern selbst irgendwann einem Muster gleichkommen. Naja vielleicht auch nicht. |
Ein Muster zeichnet sich doch dadurch aus, daß ich damit auch zukünftige Ereignisse beschreiben kann.
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| Kommt darauf an ob das Universum oder die Zeit seiner Existenz unendlicher ist |
Unendlicher? Ich glaube, Unendlich + 1 = Unendlich.
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| Es wäre interessant zu wissen für jeden Atheisten. |
Warum? Vielleicht gibt es eine Menge Paralleluniversen, und überall ist nur ein bißchen war unterschiedlich.
Aber da ich keinen Zugang zu diesen Welten habe, ist solche Betrachtung doch nur von theoretischer Natur..
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| Ich gehe in diesem Fall von der Existenz des Zufalls und der zufälligen Neuentstehung meines Körpers aus. Das hiesse das es nach dem Zeitpunkt meiner Geburt wieder unendlich viele mögliche Entwicklungen gäbe, die von meinem "ersten Leben" abweichen. |
Ganz genau. Deine Mutter lässt Dich einmal vom Wickeltisch fallen - schwub sieht Deine Zukunft anders aus.
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| Die Existenz des freien Willens lässt sich nicht belegen, da hast du Recht. |
Es gibt aber auch keine Beweise gegen ihn.
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| In einer Welt in der der Zufall existiert gibt es aber grundsätzlich 2 Möglichkeiten. A Mein Wille wird durch äussere Umstände geformt (was er auf anderer Ebene so oder so wird) |
Stimmt
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| Oder B, Mein Wille kann als eigenständiger Faktor auf die Realität einwirken, trotz seines Ursprungs als Zufallsprodukt. |
Warum: Oder B? Schließt das eine das andere aus?
Und warum "trotz"? "wegen" passt hier hin. *find*
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| In diesem Fall wäre ein Bewusstsein nicht ganz den Gesetzen der Physik unterworfen. |
Stimmt
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| Ich halte den Determinismus für wahrscheinlicher als die erste und vor allem die zweite Zufallsvariante, also kein freier Wille. |
Hmmmm. Wenn es in der Quantenphysik soetwas wie den "echten Zufall" geben sollte, hätte es dann für dein Weltbild eine Auswirkung?
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| Vielleicht sind wir ja Fantasieprodukte eines riesigen Gehirns? |
Im Prinzip fragst Du doch: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Man kann philosophisch alles in Frage stellen.
Für mich gibt es zwei Realitäten: Eine "stoffliche", naturwissenschaftliche. Mein dampfender Kaffee auf meinem Tisch ist Realität.
Und dann gibt es noch die Realität der "Idee", auch wenn es sich paradox anhört.
Ich kann an einen rosa Elefanten denken, und wenn ich es aufschreibe und Du liest es, wird er in deinen Gedanken auch zu einer Realität.
Aber sind Fantasieprodukte so real, daß sie eine Identität haben?
Eine Identität setzt meines Erachtens immer das Vorhandensein eines Bewusstseins voraus, und dieses Bewusstsein entsteht durch ein individuelles Gehirn.
Ansonsten könnte man ja auch davon ausgehen, daß jeder Stein eine Identität hat.
Es ist jetzt ein bißchen neben den Thema, aber ich habe mal einen Tausendfüßler gesehen, der, in der Mitte durchtrennt, nach beiden Seiten weglief. Beide Seiten sind eine Zeit überlebensfähig. Ist Identität teilbar?
Ich weiß nicht, ob Tausendfüßler einen Kopf mit Gehirn haben, wahrscheinlich erstreckt es sich über den ganzen Körper...
Würde man beide Seiten befragen können, würde jede Seite wahrscheinlich die Uridentität beanspruchen.
Entsteht die Identität vielleicht jeden Moment neu?
Astrella
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