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Überlegenheitsanspruch












@ Edvin
Zitat:
Ich habe mehrmals erwähnt dass es kein Überlegenheitsanspruch ist, ich folge Gottes Wort.

Du folgst dem, was Deiner Meinung nach Gottes Wort ist.
Andere folgen dem, was ihrer Meinung nach Gottes Wort ist.
Es genügt, wenn jeder dem folgt was seiner Meinung nach Gottes Wort ist.
Zwietracht entsteht dann, wenn der eine auf den andern schaut und behauptet, dieser folge nicht Gottes Wort.
Glaube ist immer eine Frage des bei-sich-selbst-anfangen.
Aus diesem Grunde sage ich niemandem, Dein Glaube ist nicht Gottes Wort.
Eine Ausnahme ist die Folgende:
Wenn ich erkenne, dass dieser Mensch mit seinem Glauben sich selbst, oder auch anderen Leiden zufügt. Oder auch, wenn sein Glaube statt die Vereinigung anzustreben, zur Abgrenzung führt.

Inwiefern meinst Du, ich würde Dich „vorführen“?
Du bist nicht Dein Glauben!
Du bist nicht Deine Meinungen!
Ich habe etwas an Deiner Meinung auszusetzen, jedoch nichts an Dir!
Unser wahres Sein ist von allem ohnehin unbetroffen.
Das Bestreben des Glaubens sollte somit sein, zu diesen Sein zu finden.
Dann endet sowohl die Verletzlichkeit als auch die Verletzung.
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