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Christusprinzip












Jesus bleibt immer interessant. Er war Christus. Aber was ist ein Christus ?
Was versteht man unter dem "Christusprinzip" ?

26.12.2005.

"In seiner Eigenschaft als kosmisches Prinzip wird »der Sohn«, die zweite Person der Heiligen Dreieinigkeit, der »einzige Sohn« Gottes genannt. Diesem kosmischen Prinzip hat man den Namen Christus gegeben. Und durch seine Arbeit identifizierte sich Jesus mit eben diesem kosmischen
Prinzip. Nur weil man die gleichen Wörter »Vater« und »Sohn« verwendet, darf man noch lange nicht die menschlichen Realitäten mit den kosmischen Realitäten verwechseln. Gottvater ist das Schöpferprinzip all dessen, was existiert, und sein Sohn, den die Christen Christus genannt haben, ist seine erste Emanation. Dieses Christusprinzip muss durch die Kraft des Heiligen Geistes in jede menschliche Seele herabsteigen, damit jeder zu einem wahren Sohn oder einer wahren Tochter Gottes werden kann. Jesus war der physische Leiter für Christus, er war die Stimme des Christus, er hat Christus gedient, er hat sich mit Christus identifiziert, aber er ist nicht Christus. Als kosmisches Prinzip kann sich Christus in einen Menschen inkarnieren, der sich darauf vorbereitet hat, ihn zu empfangen. Aber ein Mensch, so außergewöhnlich er auch sein mag, kann als solcher nicht die alleinige Inkarnation Gottes sein, das macht keinen Sinn."

Omraam Mikhaël Aïvanhov


http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

In Wahrheit liegt die Sache so, daß in dem Christus sich der ganze Kosmos ausspricht, daß man also das Christus-Leben ausdrücken kann, indem man für seine einzelnen Vorgänge die kosmischen Verhältnisse anführt, die fortwährend durch Christus in das Erdendasein hereinwirken. So wird eine richtige Auffassung dieser Sache zur vollen Anerkennung des irdisch-lebenden Christus führen müssen, während der charakterisierte Irrtum meint, wenn er gewahr wird, es werde das Christus-Leben in den Evangelien durch kosmische Konstellationen ausgedrückt, dies beweise, daß nur diese Konstellationen allegorisch behandelt werden, und daß es keinen irdisch-realen Christus gegeben habe.

http://www.anthroposophie.net/stein.....bib_steiner_ga_015_03.htm

„Die erste Wissenschaft, in der es der Geist mit sich selbst zu tun hat, ist die Psychologie. Der Geist steht sich betrachtend selbst gegenüber.

Fichte sprach dem Menschen nur insofern eine Existenz zu, als er sie selbst in sich setzt. Mit andern Worten: Die menschliche Persönlichkeit hat nur jene Merkmale, Eigenschaften, Fähigkeiten usw., die sie sich vermöge der Einsicht in ihr Wesen selbst zuschreibt. Eine menschliche Fähigkeit, von der der Mensch nichts wüßte, erkennte er nicht als die seinige an, er legte sie einem ihm Fremden bei. ... Wenn der Geist eine Eigenschaft nur insofern besitzt, als er sich sie selbst beilegt, so ist die psychologische Methode das Vertiefen des Geistes in seine eigene Tätigkeit. Selbsterfassung ist also hier die Methode.
...
http://www.dreigliederung.de/essays/2003-07-003.html

Über Jesus von Nazareth, den Gesalbten, den Christus, wurde über Jahrhunderte gestritten. Theologische Schulen bekämpften sich. Konzilien konnten nur nach langen Debatten eine Klärung herbeiführen. Heute müssen sich Studenten der Theologie mühsam einen Denkweg durch die Theologiegeschichte der ersten Jahrhunderte erarbeiten. Welche Logik steckt hinter den Auseinandersetzungen, die als christologische Streitigkeiten in die Geschichte eingegangen sind?


http://www.kath.de/lexikon/philosop.....gische_streitigkeiten.php

Vielleicht bleibt Jesus immer lebendig, weil wir alle in seinem Lichtleib leben, egal, welcher Religion wir angehören oder eben keiner - wahr ist, es läßt uns nicht los.Egal, welche Formulierung wir finden.
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