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Hallo,
ich habe noch ein interessantes Thema, zu dem ich gerne eure Meinung hören würde.
Es gibt in der Ethik wie so oft ein zugespitztes Dilemma, um herauszufinden, was Menschen moralisch für vertretbar halten und was nicht.
Dazu folgende "Versuchsanordnung"
Ein Zug rollt auf eine Gruppe von 5 Arbeitern zu, die nichts davon wissen und auch nicht gewarnt werden können.
Sie würden alle sterben
Das Gleis besitzt eine Weiche, die kannst Du umstellen, der Zug würde auf ein anderes Gleis rollen.
Da sind nur zwei Arbeiter.
Über das Gleis führt eine Brücke. Darauf steht ein dicker Mann. Wenn der auf die Gleise gestossen wird, wird keiner der Arbeiter sterben.
Aber der dicke* Mann.
*Es soll jetzt keine Wertung in Bezug auf Dick/Dünn sein, ich habe mir diese Konstellation auch nicht ausgedacht...
Sie stammt in ähnlicher Form von Judith Jarvis Thomson, einer amerikanischen Moralphilosophin.
Wieviel wiegt moralisch das Sterbenlassen vieler Personen gegen das (aktive) Töten einzelner?
Wie würdet ihr entscheiden.
Und vor allem: Warum?
Astrella
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