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| Irgendwo gibt es immer eine Grenze, sie kann von Mal zu Mal unterschiedlich sein, aber wir ziehen sie. |
Jetzt wird es eine rhetorische Frage:
Eine Grenze die verschieblich ist ist eigentlich keine Grenze mehr sondern ein Ermessensspielraum. Grenzen sind zumindest im Volksmund starr.
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| Das Problem ist doch, das WIR als Menschen uns als Maßstab nehmen. |
Von Fall zu Fall verschieden, Astrella.
Der Egoist nimmt sich selbst als Maßstab.
Der Nationalist nimmt seine Nation als Maßstab.
Der Metzger nimmt den Mensch als Maßstab.
Der Gottesverwirklichte nimmt Gott als Maßstab und legt somit alle Maßstäbe ab, denn Gottes Maße sind grenzenlos.
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Vielleicht ist es unser Ermessensspielraum, aber für die Kreatur, über die wir entscheiden, geht es um alles oder nichts, Leben oder Sterben. Ein bißchen Sterben geht nicht. Wenn ich Fleisch essen will, kann ich nicht nur ein bißchen aus der Kuh rausbeißen.
Der Gottesverwirklichte - schlägt er in Afrika einen Moskito tot oder lässt sich vielleicht mit Malaria infizieren? Auch diese eine Mücke ist ein Werk Gottes, warum soll er diese Geschöpf nicht genauso lieben wie uns? Der Mosquito hat sich die Malaria auch nicht selbst ausgesucht.
Der christliche Gott hat den Menschen doch an die Spitze der Schöpfung gesetzt. Gehört die "Nutzung" von Tieren nicht dazu?
Eskimos ernähren sich nur von Fleisch. Es ist ihre einzige Lebensgrundlage. Sind sie deshalb gewissenlos? Böse? Oder nur wir, weil wir Alternativen zum Fleisch haben?
Und wenn die Alternativen zum Fleisch für meine Gesundheit micht ausreichend sind, weil ich vielleicht gegen viele Sachen allergisch bin..darf ich dann meiner Gesundheit zuliebe Fleisch essen?
Astrella
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Der Gottesverwirklichte wird sein Leben höher entwickelt einordnen, als das einer Moskito.
Aber nicht höher wertig, denn alles Leben ist eins.
Es sind unterschiedliche Bewusstseinsstufen.
Die Jainisten töten überhaupt keine Tiere (oder versuchen es wenigstens).
Aber das ist enorm mühsam.
Ja, für das einzelne Wesen geht es um Leben und Tod, aber nur scheinbar, denn Leben ist ewig.
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| Eskimos ernähren sich nur von Fleisch. Es ist ihre einzige Lebensgrundlage. Sind sie deshalb gewissenlos? Böse? Oder nur wir, weil wir Alternativen zum Fleisch haben? |
Sprach ich von „böse“ in irgendeinem Zusammenhang?
„Gut“ und „böse“ sind relative Begriffe und ich maße mir nicht an, eine absolute Definition dieser beiden Begriffe zu besitzen.
Ich nenne es unseren Zielen dienlich oder nicht dienlich.
Eines meiner Ziele ist, meinen Mitmenschen und Mittieren und unseren Nachfahren für ein Lebenswertes leben mitzuwirken.
Schau mal:
1950 lebten 4,4 Milliarden "Nutztiere" auf der Erde
2004 bereits 22 Milliarden
2050 werden es ca. 33 Milliarden sein
ein Kilogramm Kartoffeln benötigt 500 Liter Wasser, ein Kilogramm Rindfleisch 100 000 Liter (SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT, Juni 2004)
riesige Mengen Dung, die auf die Felder aufgebracht werden, belasten unser Grundwasser mit Nitraten
die Viehzucht produziert weltweit mehr Treibhausgase als das Transportwesen. Vor allem der Dünger ist für die Freisetzung der Klima schädigenden Gase verantwortlich. Zusammen mit ihrer energieaufwendigen Produktion verursacht die Viehzucht 65% aller vom Menschen erzeugten Stickoxide. Der Treibhauseffekt dieser Stickoxide ist 296 Mal höher als der von Kohlendioxyd. Der Grund sei vor allem der Fleischkonsum und der Konsum von Milchprodukten (Welternährungsorganisation FAO, veröffentlichte Studie im November 2006) Vegetarier erweisen sich somit als praktizierende Klimaschützer. Sie verursachen mit ihrer Ernährung nur zwischen 0,65 und 0,98 Tonnen CO2 pro Jahr. Ein typischer Fleischesser kommt hingegen auf 1,82 Tonnen (Schätzung des Bayerische Landesamtes für Umwelt). Die Differenz ist so groß, dass Vegetarier locker einmal nach Mallorca und zurückfliegen können - ihre CO2-Bilanz wäre dann immer noch günstiger als die des Fleischessers
ca. 7 kg Getreide oder Kraftfutter wie Soja werden zu 1 kg Fleisch "veredelt". Somit benötigen Fleischesser weit mehr Anbaufläche, als Vegetarier. Des weiteren mussten viele Wälder dem Weideland weichen. Gerade heute wo wir das Treibhausgas Kohlendioxyd verringern möchten, wäre eine Wiederaufforstung wichtig, da Wälder weit mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre binden, als Wiesen
die Auswirkungen des Fleischkonsums sind längst Global geworden. Viele Regenwälder mussten Sojaplantagen für Kraftfutter weichen, was viele Pflanzen- und Tierarten bedroht und dort vielen Menschen deren Existenzgrundlage raubt.
würde hingegen statt Fleisch mehr Soja gegessen, dann könnte die Rodung aufhören, denn es würde nur noch ein Bruchteil der Anbaufläche benötigt. Übrigens sind Sojawürfel billiger als Fleisch und richtig zubereitet geschmacklich nicht schlechter. Und es muss auch gar nicht Soja sein, für Vegetarier gibt es genügend andere Auswahl
in den Soja-Anbauländern könnten weitere Menschen mit dem Soja ernährt werden, das eigentlich für unsere Nutztiere bestimmt war. Für jeden Vegetarier kann ein weiterer Mensch auf der Welt ernährt werden
Es geht um weit mehr als um eine persönliche Entscheidung der eigenen Ernährung!
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Liegt es nicht eher an der mangelnden Umverteilung? Wir sitzen doch auf riesigen Nahrungsvorräten. Aber auch eine Umverteilung birgt mmer die Gefahr, das Arbeitsplätze vor Ort vernichtet werden.
Unser Fleischkonsum ist sicher enorm, will ich gar nicht abstreiten. Und ich würde sicherlich auch nicht so viel Fleisch essen, wenn ich jedes Huhn selbst töten müsste. Aber ich würde trotzdem Fleisch essen wollen.
Vielleicht mit mehr Respekt für das Tier das gestorben ist - aber wenn es noch sein ewiges Leben hat, wo ist dann eigentlich das Proble für dich?
Astrella
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Was für ein Problem? !
Welches Prolbem hat ein Nichtraucher?
Ein Problem mit den Rauchen?
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