Hund-Problem


Danke, Pax.
Mein Beitrag wurde gelöscht, zurecht.
Hallo…..

Ich habe mir mal den ganzen thead durchgelesen. Ich denke, Sorry Semy, wie Za-fad es Schon gesagt hat, Dein Vater wird aus Seiner Kulturellen Traditionellen Prägung heraus und evtl. mangelnder Anerkennung Dir gegenüber nicht auf Dich hören können.
Wie auch, wenn sich die ganzen Gott ergebenen noch nicht einmal darüber einig sind wer nun wirklich Gott ergeben ist und wer nicht.
Deinem Vater gegenüber, gebührt vor Gott Respekt. Und dies soll auch auf keinen Fall hier angezweifelt werden.
Frage Deinen Vater welchen Kompromiss Du mit Ihm treffen kannst, auf dass Du Ihn in Respekt als Gast Empfangen kannst. Du liebst Deinen Vater, aber nun hast Du auch diesen Hund, der Deine Liebe braucht. Inshallah
Frage Deinen Vater wie Du der Liebe gerecht werden kannst ohne einem anvertrauten Geschöpf zum Weisen zu machen,auch wenn es nur ein Hund ist. Was soll aus dem Hund werden?
Ich denke es geht nicht darum stur Regeln zu befolgen (neurotisch)und durch diese Regeln das Leben und die Liebe zu ersticken. Kein streit soll in einer Familie Herrschen wegen einen kleinen Hund. Glaubensüberzeugungen können nicht über der Liebe und dem Leben stehen. Seien sie aus den Hadithen oder sogar aus dem Heiligen Qu`ran oder einer anderen Heiligen Schrift.
Schriftargumentation, wird hier wohl nicht weiterhelfen. Kompromisse der Vernunft, und des Herzens sind hier gefragt. Bitte Deinen Vater Dir zu helfen einen Kompromiss zu finden ohne Deinen Hund als Abwertendes Lebewesen zu betrachten. Wenn Dein Vater erkennt, was der Hund in Deinem Herzen für eine Bedeutung hat, dann wird er Dich erkennen und als Weiser Mann eine Lösung mit Dir finden.
Ich selbst habe drei Hunde, in meinem Haus. Und sogar eine Schwarzen Hund der aussieht als käme er direkt aus der Hölle. Aber das Wesen dieses Hundes gleicht einem Engel. Schlau, Stark, Beschützend und liebevoll im Gespür.
Ist mein Haus nun unrein? Sind alle meine Gebete umsonst gewesen? Bin ich kein Muslim mehr?
Nun die Entscheidung möchte ich Allah überlassen.
Ich hoffe für alle beteiligte in eurer Familie, dass hier eine Lösung findet. Denn zu eurer Familie gehört nun auch dieses kleine Hundewesen.

LG ISA
So wir sind nun ein paar Monate aber sonst keinen Schritt weiter...

Kompromissbereitschaft meines Vaters = null. Man soll zwar nicht aufgeben, aber ich glaube nicht mehr an eine Lösung des Problems.

@12345: Für blindes folgen gegen jeden Widerstand und gesunden Menschenverstand gibt es in der Weltgeschichte genug Beispiele, die im Fiasko endeten.

Die Liebe in der Familie muss unabhängig von Glauben, Status oder sonstigem bedingungslos sein. Wir haben nicht gemordet! Wir haben lediglich einen Hund aufgenommen. Wenn das ausreicht, um einen Familienstreit in der Größenordnung vom Zaun zu brechen, kann es mit der Liebe nicht weit her sein...

Klar kann man nun auch mir vorwerfen, den Familienfrieden wegen eines Hundes auf´s Spiel zu setzen, aber hier geht es mir mittlerweile um mehr. Nämlich wie zuvor erwähnt auf eine Familienbeziehung ohne jede Vorbedingung! Wir sind freie Menschen, die gerne respektvoll mit anderen umgehen wollen.

Dass du nicht verstehst, weil du unfähig bist, dich in andere Situationen oder Menschen reinzuversetzen und doch selbst nicht besser bist in deiner "Glaubenstreue", zeigt deine Unreife und scheinheilige Doppelmoral. Denk mal drüber nach.
hallo samy,
zugegeben, ich habe nicht alles gelesen, war mirn bisschen zu viel, falls ich dir jetzt also was "altes" mitteile, entschuldige.
nach meiner kenntnis sind hunde (im islam) nicht unrein, sondern verteiben die engel! d.h. wenn man in begleitung eines hundes unterwegs ist, oder diesen bei sich zu hause hat, dann sind die engel, die eigentlich auf dich aufpassen nicht da. das bedeutet wiederum, dass der shaitan, der satan, sich deiner bemächtigen könnte. wenn also dein vater als gläubiger moslem nicht zu dir kommen möchte, hat er vielleicht angst das "seine" engel ihn auch verlassen.... glaube und aberglaube sind sehr mächtig und manchmal mächtiger als die liebe, sogar zum eigenen kind....
frag deinen vater doch mal, ob das stimmt. ggf. und das weiß ich jetzt nicht, gibt es eine möglichkeit trotz hund keine "engelfreie" Zone zu sein.... frag doch mal einen Imam..
gruß
Nochmal verständlich für alle bitte
So, zum Abschluss des Themas:

Ich habe mich mit meinem Vater einigen können. Er wird uns besuchen, wenn wir den Hund für die Zeit zu den Schwiegereltern oder in ein Zimmer tun, solange der Besuch dauert.

Damit können wir beide leben. Die Schwiegereltern wohnen 2 Strassen weiter.

Über die Diskussion haben wir "herausgearbeitet", dass der hund auf mein und nicht auf sein "Sündenkonto" geht. Er begeht keine Sünde, wünscht dennoch natürlich, dass er seinen Sohn von Sünden abhalten kann.

Ich habe deutlich gemacht, dass ich nicht akzeptieren kann, das Problem dadurch zu lösen, dass ich mich auf die eine oder andere Weise schlecht fühle und mein Leben lang bereue. Und für ein Lebewesen zu sorgen, nicht um meine Besitzansprüche zu befriedigen, sondern um des Tieres Willen, kann in meinen Augen keine Sünde sein, und wenn doch, nehme ich diese bewusst auf mein Konto. Genauso wenig bzw. noch mehr will ich auch nicht auf meinen Vater als Vater und Opa für meine Tochter verzichten.
Eine Lösung ins ein oder andere Extrem hätte ich niemals hingenommen.

Schlussendlich haben die endlosen Diskussionen doch etwas gebracht. Ich bin froh, dass wir endlich einen Schritt weiter sind ganz ohne mich jetzt als "Sieger" in dem eigentlichen Sinn zu fühlen. Ich denke, meine Hartnäckigkeit wird sich für die ganze Familie auszahlen...

Danke euch für die Hilfen und Kommentare!
Sakina für alle.

Super !

mffffggg gnostik
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glaube mir was ich sage, weil ich sage, was ich nicht weiß!
Elhamdulillah,

das wichtigste ist: Ihr habt das "Problem" auf zivilisierte Art und Weise gelöst und euch nicht gekränkt.

Beispielhaft.
Sakina

Wenn man folgende Worte liest, erhält man in seine Akte, soviel gute Taten wie die Anzahl der Gläubigen.

Oh Allah vergib den Gläubigen Männern und den Frauen.
(Allahumma ighfirli-l-muminin wual muminat)
Ubadata ibnu Samit ((r.a.)a.) sagte:
„Ich hörte den Gesandten Allahs (s.a.s). sagen“: Zitat:
„Wer für die gläubigen Männer und Frauen um Vergebung bittet, erhält von Allah für jeden gläubigen Mann und jede gläubige Frau eine Belohnung."
(Dieser Hadith wurde von dem Gelehrten Al Albani erwähnt in Sahih al Jamih)
In zwei Sekunden soviel Hasanat (gute Taten), wie die Anzahl derGläubigen

Mit diesem Tip kannst du dein "Minuskonto" (1Hund) locker wieder ausgleichen.

mffffggg gnostik
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glaube mir was ich sage, weil ich sage, was ich nicht weiß!
Hi Samy!

Respekt an Deine Kraft und Dein Durchhaltevermögen, für etwas einzutreten, was Dir als Leben in Liebe an Dein Herz gewachsen ist und für was Du sorgst. Und das auf allen Seiten! Und nur Allah weiß warum er Dir den Hund geschenkt hat……

LG Isa
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... haltet die welt an! ich steig`aus...
http://veg-tv.info/Earthlings
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