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Lieber Samy,
ich habe Deine Schwierigkeiten mit muslimisch-arabischen Freunden diskutiert.
Einerseits sagen sie, wenn die dein Vater wichtiger ist als der Hund weißt Du ja was zu tun ist.
Anderseits ist die Hadith in der das Bilder- und Hundeverbot erwähnt wird schlagend, in dahingehend, wenn dein Vater Fotos oder ähnliches an der Wand hat tut er eine wenigstens genauso schlimme "haram"Sache.
Und selbst wenn es aus der Hadith hervorgeht (das Bilderschaffenverbot wird im Koran erwähnt der Hund mit keinem Wörtchen) das Hundehalten keine gute Sache ist, ist es noch immer nicht die Wohnung deines Vaters wenn er dich besucht, oder? Das soll heißen, das laut Hadith die Hundehalterei nicht erstrebenswert ist, solange der Hund keine wirkliche Funktion wie Schutz des Hofes o.ä. innehat, aber das Betreten von Wohnungen/PLätzen an denen es Hunde gibt ist soweit es mir bekannt ist nicht verboten oder irgendwie reglementiert.
Ich kann mich den meisten meiner Vorredner nur anschließen, immer in höflicher hartneckiger Diskussion bleiben mit dem Herrn Vater, und vielleicht noch erwähnen, wenn er Dich nie wirklich islamisch erzogen hat, ist Deine Hundeliebe sozusagen seine Schuld, da er dich ja nicht vor dem Kauf durchb Erziehung abgehalten hat.
Schönen Gruß meinerseits und viel Erfolg.
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@ Edvin
Du schreibst :
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| Die, die sich nur an den Koran halten sind Muslime. Alles andere sind Abspaltungen vom Islam. |
und Du schreibst:
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| Im Koran steht eindeutig geschrieben das er die EINZIGE Richtlinie, Quelle, Gottes Wort im Islam ist. Ich wollte das nur unterstreichen, einen Überlegenheitsanspruch wollte ich NIE erheben. |
Aber auch die an die Hadithen glauben sehen sich als Moslems an.
In ihren Augen IST es ein Überlegenheitsanspruch Deinerseits, wenn Du sie nicht als Moslems akzeptierst.
Ich hoffe für die Hadithen-Moslems jedoch, dass diese über diesen Überlegenheitsanspruch Deinerseits erhaben sind.
Hadithen, oder nicht Hadithen, der Wert eines Glaubens lässt sich an seinen Früchten messen. Und dem sollte das Augenmerk gelten, nicht den Glaubensgrundsätzen.
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| Ich hoffe für die Hadithen-Moslems jedoch, dass diese über diesen Überlegenheitsanspruch Deinerseits erhaben sind. |
Ich kann mich nur wiederholen, es ist kein Überlegenheitsanspruch.
| Zitat: |
Aber auch die an die Hadithen glauben sehen sich als Moslems an.
In ihren Augen IST es ein Überlegenheitsanspruch Deinerseits, wenn Du sie nicht als Moslems akzeptierst. |
Willst du mir das ernsthaft vorwerfen? Ich kann die Schrift nicht ändern. Gott hat das im Qur'an klar formuliert. Ein/e Muslim/a folgt nur der Botschaft Gottes und nicht Hadithen die von Menschen verfasst wurden. Das ist ein Faktum! (kannst du an X-Stellen im Qur'an nachlesen!)
by the way, ich lasse mich nicht von dir vorführen. Ich habe mehrmals erwähnt dass es kein Überlegenheitsanspruch ist, ich folge Gottes Wort.
take it or leave it!
Liebe Grüße
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Nun, wir haben heute wieder diskutiert. Für ihn sind die Hadith bindend. All die Argumente bez. Koranzitaten und sich daraus ergebnde Widersprüche zu den Hadith blockt er, denn als richtiger Muslim muss man die Hadith einfach annehmen und nicht anzweifeln. Ergebis: nicht weiter als vorher.
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| Ich kann mich den meisten meiner Vorredner nur anschließen, immer in höflicher hartneckiger Diskussion bleiben mit dem Herrn Vater, und vielleicht noch erwähnen, wenn er Dich nie wirklich islamisch erzogen hat, ist Deine Hundeliebe sozusagen seine Schuld, da er dich ja nicht vor dem Kauf durchb Erziehung abgehalten hat. |
Mit Vorwürfen dürfte ich nicht weit kommen.
Mein letzter Versuch wird sein, den Imam der örtlichen Moschee aufzusuchen und mit ihm das Problem besprechen. Wobei mein Vater klarmachte, dass es für ihn nur 3 bindende Richtlinien gäbe (nach Priorität):
1. Koran
2. Hadith
3. Gebote oder Verbote, die von den geistlichen Führern ausgegeben werden (z.b. Rauchverbot)
Da die Hadith und somit das Hunde-Problem aber unter 2. stehen, dürfte auch das nichts bringen.
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