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Nochmals: es geht darum, dass dieses Thema eine Frage von Mitgefühl ist.
Eine Frage des „Ja“ zum Leben eine Frage der Ethik.
Aber ein partielles Mitgefühl ist kein wirkliches Mitgefühl sondern eine Identifikation mit einer wie euch immer gearteten Gruppe.
Ein Ja zum Leben kann nur eine universelles „Ja“ zum Leben sein.
Ethik ist unteilbar, sonst wäre sie keine Ethik.
Menschliches Leben kann nicht grenzenlos höher als das Leben der Tiere angesetzt werden.
Dies gilt unabhängig davon, was mal in der Steinzeit war.
In der Steinzeit war der Mensch auf das Töten von Tieren angewiesen.
In der Steinzeit mussten Menschen auch andere Stammesmitglieder töten um ihr Revier zu verteidigen.
Aber die Steinzeit ist vorbei.
Wir sind prinzipiell heute in der Lage, das Leben generell als kostbar anzusehen und zu bewahren.
Auch bringt die Diskussion nichts „aber ein Löwe tötet doch auch“.
Löwen haben weder die Intelligenz noch die biologische Möglichkeit, ihr verhalten zu ändern.
Der Mensch hat es.
Die Achtung vor dem Leben hat unterschiedliche Aspekte.
z.B.: Geschlechtsverkehr nur dann, wenn man bereit ist, ein Kind, das entstehen sollte auch willkommen zu heißen (und das in jeder Hinsicht).
Oder eben: wenigstens kein Fleisch von Tieren zu essen, die nicht ihrer natürlichen Umgebung leben durften.
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