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Gläubigkeit und Religiosität












@Anna
Zitat:
Ich finde man sollte gläubigkeit nicht mit unselbstständigkeit verbinden, sicher, es gibt auch die, die stur auf ihrer Meinung hocken, die nichts anderes kennen und kennen wollen, aber nicht nur!

Ich sprach nicht von Gläubigkeit sondern von Religiosität.
Das ist nicht zu verwechseln.
Glaube ist ein persönlicher Kontakt: Mensch-Gott.
Religion ist eine Vorschrift, wie dieser Kontakt zu sein hat.
Manch ein Mensch fand über die Religion zum Glauben und daran ist auch gar nichts verkehrt.
Aber ist ein Kontakt zu Gott gefunden, so hat die Religion ihren Zweck erfüllt und kann abgelegt werden.
Eine Religion (oder Sekte) die die Menschen nicht dorthin führen, den eigenen und Persönlichen Kontakt zu Gott zu finden ist ein Machtinstrument, das seine Macht nicht mehr aus der Hand geben will.

Zitat:
Ich lehne daher diese Vorstellung wehement ab, dass Religion, bzw Christentum und diese Weltreligionen mit Unselbstständigkeit verbunden sind

Die völlige Selbstständgkeit hatten nur sehr wenige, wie z.B. Buddha oder Jesus und auch Mahatma Gandhi und wohl noch ein paar Dutzend weitere. Aber was passierte dann? Sie lehrten das sich über Dogmen hinwegsetzen. Aber ihre reinen Lehren wurden wiederum verdogmatisiert. Der Mensch braucht nunmal (viele, viele) Regeln.

Eigentlich würde doch genügen: „Alles was ihr wollt, was euch die Menschen tuen sollen, das tut ihnen auch, das ist euer Maß.“
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