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Die Sünde wird als "Mangel an Liebe" definiert (T-1.IV.3:1).
Da die Liebe das Einzige ist, was es gibt, ist Sünde aus der Sicht des HEILIGEN GEISTES ein Fehler, der zu berichtigen ist, und nicht etwas Böses, das bestraft werden soll.
Unser Gefühl der Unzulänglichkeit, der Schwäche und der Unvollständigkeit kommt von der starken Investition in das "Mangelprinzip",
das die ganze Welt der Illusionen beherrscht.
Von diesem Standpunkt aus suchen wir in anderen,
was uns unserem Gefühl nach fehlt.
Wir "lieben" einen anderen, um selber etwas zu bekommen.
Das ist es in der Tat, was in der Traumwelt als Liebe gilt.
Es kann gar keinen größeren Fehler als diesen geben,
denn die Liebe ist unfähig, irgendetwas zu verlangen.
Darum sage ich,
NEIN wir sind keine armen Sünder.
Wir sind reiche Schöpfer!
Dazu bedarf es ein wenig Mut und Erkenntnis,
sich aus den alten Denkmustern heraus zu lösen.
In diesem Sinn
Glück und Liebe multiplizieren sich,
Angst und Pech sind Mangelerscheinungen .
a-o-/ri
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