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Logische Empirismus












@Remo Roth

Remo Roth schrieb:
Zitat:
Allgemeiner ist Empirie einfach das Beobachten.

Falsch.
Dazu unter Wissenschaft bei Wikipedia:
Zitat:
Logische Empirismus: Verifizierbarkeit durch Beobachtungen als wesentliche Eigenschaft von wissenschaftlichen Theorien.

Remo Roth schrieb:
Zitat:
Träume kann man nicht mit Doppelblindversuchen testen, da sie völlig spontan auftreten.

Wie wahr. Du sagst es...

Empirisches Herangehen bietet sich nur in solchen Gebieten an, in denen Experimente zum Beispiel eine These stützen oder widerlegen. Wenn ich als Wissenschaftler ein Medikament entwickele, kann ich trotz allem nicht genau vorhersagen wie genau es wirkt und welche Nebenwirkungen es haben kann.
Dafür ist der menschliche Körper einfach zu komplex und jeder Mensch reagiert anders.
Also wird eine Testreihe gemacht, es wird beobachtet, wie das Medikament wirklich wirkt.
Das ist ein empirisches Herangehen.
Ohne diesen wissenschaftlichen "Vorbau" birgt die Empirie die Gefahr, dass die Schlussfolgerungen, die man daraus zieht, einfach falsch sind.
Wenn ich beobachte, dass dem Tag die Nacht folgt, dann kann ich nicht automatisch daraus folgern das der Tag die Ursache für die Nacht ist.
Empirie sagt nichts über die Kausalität aus.
Und so gibt es auch keine empirische Traumdeutungsmethode.
Mit der Empirie kann ich beobachten, aber Schlussfolgerungen, die zur Traumdeutung führen, kann man wie gesagt nicht ziehen.

Sich selbst beobachten und diese dann als Empirie zu bezeichnen, ist vielleicht eine Praxis von Jung, aber ich teile seine Ansichten nicht (uneingeschränkt), und seine "Idee vom kollektiven Unbewussten" ist auch nicht unumstritten.
Natürlich kann man an Träume nicht naturwissenschaftlich herangehen, auch bei Jung beruhen seine Archetypen doch mehr auf Intuition (was nicht abwertend gemeint sein soll, abes es klingt eben nicht so "wichtig" und wissenschaftlich)
Jungs Theorie ist eine Weltanschauung.
Und genauso, wie man sich über einzelne Philosophen streiten kann und über deren widersprüchlichen Denkmodelle, so gibt es auch in der Psychologie verschiedene Denkrichtungen.
Und selbst die Psychoanalyse an sich gilt wissenschaftlich als umstritten.
So.
Ich schrieb:
Zitat:
Was Du allerdings darunter verstehst sind Deine, und zwar nur Deine ureigensten Erwartungen, Wünsche, Erkenntnisse, rein subjektiv, alles andere als wissenschaftlich.

Remo Roth schrieb darauf:
Zitat:
Das entspricht einfach Deinem Vorurteil, was Wissenschaftlichkeit heissen sollte. Tiefenpsychologie ist immer subjektiv. Man kann sie nicht mit den Methoden der materialistischen Wissenschaft angehen.

Wissenschaft ist per se materialitisch. Alles andere soll sich eben ein anderes Deckmäntelchen zulegen. Und ist dann eben keine Wissenschaft.
dazu: Wissenschaft (wiki)
Zitat:
Nicht verifizierbare Theorien sind sinnlos und müssen aus der Wissenschaft verbannt werden.

Jaja die Wissenschaft.
Und da wird an Definitionen so lange gebogen bis die Schwarte kracht.. Und was nicht passt wir passend gemacht (siehe Diskussionsbeiträge in Wikipedia: "Synchronitität" - P.S: Deine "Überarbeitung" des Artikels hat man zum Teil entfernt und den Rest unter Vorbehalt dringelassen...)

und zur Wissenschaftlichkeit meiner Beiträge:
Wissenschaft (wiki):
Zitat:
Ein wichtiges Prinzip, um dies zu verwirklichen, ist die kritische Haltung gegenüber eigenen wie fremden Ergebnissen und Thesen.

Meine Äusserungen als "Vorurteil" abzutun, nur weil ich nicht deine Ansicht teile, äh... nun ja, jeder kann sich ein eigenes Bild machen.



Astrella
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