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bGe = bedinungsloses Grundeinkommen..?













Sollten wir ein bGe mal statt Hartz4 probieren?
Nein!
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Ja - das könnte man, nach genauster betrachtung überlegen
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Was sollte das bringen, außer den Reichen mehr Geld?
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Grundeinkommen JA! Aber bedingungslos? Eher nicht...
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Stimmen insgesamt : 2

Dienstleistung ist doch alles, wo man auf fremde Hilfe angewiesen ist - Handwerker, Post, Arzt, Pflegepersonal. Ja, es mag aufregende Berufe geben, bei denen der Arbeiter keinen weiteren Anreiz braucht.
Aber es gibt auch Berufe, die völlig unspannend sind, anstrengend und aufreibend - und wenn man nicht mehr oder weniger dazu genötigt wird, auch nie freiwillig machen würde. Klofrau, Mitarbeiter eine Beschwerdestelle - man muß schon Masochist sein um sowas wirklich zu mögen. Ich denken, die Wunschberufe gehen einfach am wirklichen Bedarf vorbei. Plötzlich hast Du 7 Millionen Töpfer, Maler und Dichter, Künstler und keinen, der den Müll abholt, der dementen Oma den Hintern putzt und ans Telefon geht, wenn dein Wasserhahn explodiert.
Diese Unspannenden Berufe müssen entweder attraktiver gemacht werden, oder von Maschinen ersetzt werden.

Mal im Ernst.
Ich fühle mich immer beschämt, wenn jemand Klofrau spielen muss... Meist sind es Afro Afrikaner die hier ausgebeutet werden. So wie in vielen Dienstleistungsbereichen Ausbeutung herrscht. (Hotelgewerbe, Zeitarbeit etc.)

(Das von Dir angesprochene Pflegepersonal würde weiterhin arbeiten, da Sie endlich mehr Geld zur Verfügung hätten, um wirklich Dienst am Menschen zu leisten.)


Wenn die Menschen die Toiletten sauber hinterlassen würden bräuchte man auch nur 1x am Tag reinigen.
(Aber auch dafür würden sich Menschen finden lassen)
(Die nötige Bildungsreform könnte man mit einem bGe vorantreiben!
Alleinerziehende hätten keine Nachteile mehr!
Kinder würden nicht sofort als Arm abgestempelt werden, da alle ein gewisses Niveau hätten. DAS NENNE ICH CHANCENGLEICHHEIT!

Ein bGe würde den Arbeitgeber in die Situation bringen, sich um seine Angestellten zu bemühen und um sie zu werben.

Weg von der Zwangsarbeit.
Wie gesagt, wir müssen uns fragen,
was für Berufe in Zukunft noch Arbeitsplätze produziert.
Es gibt nicht mehr genug Arbeit für alle (180 Mio Arbeitslose weltweit) - darum muß etwas anderes her.

bGe ist der bisher beste Ansatz!
meint
a-o-/ri
Hi aori,
meiner Ansicht nach ist das bGe Model welches nie funktionsfähig wäre.
Der deutsche Staat ist schon genug verschuldet, woher sollte er überhaupt das benötigte Kapital hernehmen.
Wenn ich dein bge von 1200€ bekommen würde, dann müsste ich allein so viele Dinge kaufen, damit ich mit meiner Mehrwertsteuer das bGe decke.
Ich gehe nun arbeiten, vom netto Einkommen kann ich mir nun dank der hohen Mehrwertsteuer viel weniger Dinge kaufen, als in der Zeit vor dem bGe.

Ich kann bei solchen Modellen, wie sie mir schon des öfteren Begegnet sind nur die
...meiner Meinung nach muss sich Leistung auch lohnen sonst ist die Motivation weg und keiner strengt sich mehr an...

...hatten wir das nicht vor kurzem noch da drüben?

Zitat:
Welche Anstrengungen werden im Bereich des Sports und vieler Hobbys aufgeboten, wo keinerlei materielle Anreize gegeben sind.

...beim Sport funktioniert eben ein anderes Belohnungssystem
Das mit dem BGe und den unschönen Berufen ist die eine Seite, die andere ist, dass die Gebietskörperschaften tatsächlich langfristig unglaublich viel Geld mit BGe sparen könnten, wenn ... man nicht jahrzehntelang die überflüssig gewordenen Beamten weiterversorgen müsste.

Das mit den unschönen Berufen ist wohl kein gar so großes Problem, und wieso Ausbeutung von Afrikanern? Wer nicht hier geboren ist, bekommt kein BGe und lebt als Klofrau hier immer noch viel besser als im Sudan. Wir brauchen langfristig wegen unserer Bevölkerungsentwicklung eh Zuzug.

Das größte Problem mit dem BGe ist nicht, dass es nicht funktionieren könnte, sondern dass wir nicht isoliert in der Welt stehen und die eigentlich Mächtigen es niemals zulassen würden, ihr einziges Druckmittel gegen die Menschheit -- Überlebensangst -- zu verlieren.

Ein BGe von 1200 Euro wäre bei weitem zu viel. Es darf nur ein gerade noch akzeptables Minimum ausmachen, also vielleicht 300 bis 500 Euro. Wer nicht arbeiten will, wohnt in einem Wohnheim in einem Raum mit fünf Betten. Warum auch nicht? Bei der Bundeswehr in der Kaserne ist das ja auch kein großes Problem. Deshalb muss niemand verachtet werden.

Eine Megabehörde zur Verhinderung von Missbrauch wäre ja gerade NICHT nötig, denn es gäbe definitionsgemäß keinen Missbrauch.

Es gäbe immer noch genug Anreiz zum Arbeiten, denn die allermeisten Leute wollen sich nicht mit einem Minimum an Konsum begnügen. Man muss ja auch nicht den Rest des Lebens tagein, tagaus Hintern putzen.

Alle paar Tage für ein paar Stunden würden ein angenehmes zusätzliches Taschengeld einbringen, und schon hat man finanzielle Luft für den Urlaub auf den Malediven oder einen neuen MP3-Player, je nach Arbeitslust.
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