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| Sollten wir ein bGe mal statt Hartz4 probieren? |
| Nein! |
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| Ja - das könnte man, nach genauster betrachtung überlegen |
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| Was sollte das bringen, außer den Reichen mehr Geld? |
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| Grundeinkommen JA! Aber bedingungslos? Eher nicht... |
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| Stimmen insgesamt : 2 |
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Ich halte die Idee für sehr interessant.
Man müsste wirklich ein paarmal nachrechnen lassen, ob es überhaupt machbar ist, Wirtschaftskreisläufe sind ja immer so eine Sache, auch wenn ich mich da reinarbeite, spielen so viele Faktoren eine Rolle, die ich nicht alle überblicken kann.
Wo ich die meisten Probleme sehe wäre der "Übergang".
Es ist ja nicht so, dass wir von Null anfangen und eine neue Sim-City erbauen, sondern es gibt Stukturen, Privatbesitz, privater Grundbesitz, alles das muss bedacht werden.
Jemand, der Miete zahlt, wird dann auch in Zukunft weniger besitzen als derjenige, dem dieses Haus gehört und der die Miete einnimmt. Der Eigner würde immer reicher werden ohne einen Handschlag. Oder sehe ich da was falsch?
Wie sähe die Lösung aus? Enteignung?
Astrella
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Ich sagte nicht, dass alles was Du sagtest Sozialutopien sind. Ich sagte nur, dass Neid aufkommen würde, wenn die einen Arbeiten und mit einem gesicherten Grundeinkommen mehr und mehr Zuzügler stützen müssten. Dann ginge der Steuersatz hoch und immer mehr Menschen würden immer weniger Bereitschaft zur Arbeit haben. Am ende würde das System zusammenbrechen. Ich nenne es eine Sozialutopie, wenn jemand behauptet, dass dieser Neid nicht aufkäme. Für diese Gesellschaftsform gibt es zu wenig Idealisten - leider! Deshalb sagte ich: sanfte Eingliederung eines Zuzüglers und die finanzielle Bilanz muss für das jeweilige Land Positiv sein.
Das Grundeinkommen selbst, wie Du in meinem ersten Betrag lesen konntest, finde ich interessant und wahrscheinlich auch umsetzbar. Bei dieser Zusatzoption zur Umsetzbarkeit bleibe ist, denn ich bin dazu einfach zu sehr Realist.
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Ja, ich denke auch, dass Zuzügler ein "Problem" wären, denn soweit ich weiß, ist diese Grundeinkommen an die deutscge Staatsbürgerschaft gekoppelt, und dann gäbe es eine Zweiklassengesellschaft. Die Zuzügler müssten dann für ihren kompletten Lebensunterhalt aufkommen und hätten gleichzeitig aber trotzdem für das System über die Mehrwertsteuer zu zahlen.
Falls die Preise durch die MWSt rapide ansteigen sollten, (aber darüber scheint es ja auch keine einheitliche Aussage zu geben) gäbe es noch das Problem, dass sich grenznahe Bewohner in Nachbarländern eindecken...
Astrella
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Das mit den Nachbarn ist doch immer nur ein vorgeschobener Grund.
Wie gesagt, wenn Deutschland als Motor der EU damit beginnen würde, dann würden andere es sich ebenfalls überlegen, da die Möglichkeiten einfach unbeschreiblich wären...
Ich werde später ein Beitrag schreiben, wie man den Übergang hinbekommen könnte.
Und das es über eine erhöhte MwSt geht ist in jedem ernst-zu-nehmendem bGe Modell unausweichlich.
Das wäre auch die gerechteste Lösung.
Denn diese Steuer bezahlt real JEDER.
Also bis später
a-o-/ri
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Ja, aber ob die Erhöhung der MWSt wirklich zu einer Erhöhung der Preise führt, ist ja auch nicht sicher, schließlich werden auch die Preise für die Produktion sinken....
Allerdings: Was ist mit schon vorhandenem Privatbesitz, Immobilien: Das ist reines Geld wert.
Wenn ein Besitzer einer Mietskaserne keine Steuern mehr zahlen muss und nur noch einnimmt...
Wird er dann nicht noch schneller reich?
Astrella
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