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Abtreibung - Wie steht ihr dazu













Wann sollte es einer Frau erlaubt sein abzutreiben?
Nie
25%
 25%  [ 9 ]
Innerhalb einer bestimmten Zeit (Fristenlösung, z.zt Gesetz)
14%
 14%  [ 5 ]
Wenn die Gesundheit der Mutter bedroht ist (medizinische Indikation)
34%
 34%  [ 12 ]
Wenn das Kind behindert ist (eugenische Indikation)
0%
 0%  [ 0 ]
Bei einer sozialen Notlage
5%
 5%  [ 2 ]
Vergewaltigung
20%
 20%  [ 7 ]
Die Mutter ist minderjährig
0%
 0%  [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 35

@ Snappy
Zitat:
E sist nun mal ein fakt dass Menschen und auch Tiere manchmal halkt fleischfresser sind, und damit habe ich halt ein recht, ein Tier zu essen, ist von der Natur so vorgesehen, ansonsten hätte ich ja nur stumpfe backenzähne und keine schneide bzw reißzähne (welches ja die eckzähne sind)

Es ist ebenso Fakt, dass der Mensch einen Krieger in seinen Genen sitzen hat. Stamm gegen Stamm kämpfte um Wasserquellen und Jagdgebiet. Neben dem Tierleben zählte auch ein Menschenleben wenig (wenn es nicht vom eigenen Stamm war).
Aber zum Glück kann sich der Mensch ethisch weiterentwickeln und die Dinge auch mit Gemeinschaftssinn anpacken.

Zitat:
So, das war schonwieder viel zu viel *sich schämt*
es gibg ja eigentlich um abtreibung.

Eben deshalb schrieb ich das obige!
Denn viele Menschen haben eine gespaltene Ethik.
Ein „Ja“ zum Leben kann nur ein generelles „Ja“ zum Leben sein, sonst ist es ein unehrliches „Ja“ zu Leben
Ein unehrliches „Ja“ zum Leben kann ein religiös verblendetes „Ja“ zum Leben sein.
Ein unehrliches „Ja“ zum Leben kann ein ethnologisch verblendetes „Ja“ zum Leben sein.
Ein unehrliches „Ja“ zum Leben kann ein speziologisch verblendetes „Ja“ zum Leben sein.
In jedem Falle fehlt eines: Einfühlsamkeit.
Ich habe ja auch ein gespaltenes verhältnis zur Abtreibung, wollte ich grad nur nochmal anmerken.
Ich finde es zwar nicht gut, aber wenns sien muss, dann muss es sein, es wird ewig nen streitpunkt bleiben, wiel es immer menschen geben wird die anders denken.

Un die Tiere? warum frisst ein Löwe ne Antilope? Warum entwickeln sie sich nicht weiter?
Ja sicher haben wir uns weiterentwickelt, aber es kann ja nicht schlecht sein wenn es so vorgesehen ist, von der Natur, darum ginbg es mir doch, klar, darum gibt es ja vegetarier, weilo sie sich was dabei denken, sag ich nix gegen, aber es war ursprüglich so eingerichtet, dass wir fleisch essen, also kanns doch nicht falsch sein, die art und weise wie wir mit den Tiereun umgehen, die kann zu meust falscher nicht sein.


LG

Anna
Nochmals: es geht darum, dass dieses Thema eine Frage von Mitgefühl ist.
Eine Frage des „Ja“ zum Leben eine Frage der Ethik.
Aber ein partielles Mitgefühl ist kein wirkliches Mitgefühl sondern eine Identifikation mit einer wie euch immer gearteten Gruppe.
Ein Ja zum Leben kann nur eine universelles „Ja“ zum Leben sein.
Ethik ist unteilbar, sonst wäre sie keine Ethik.
Menschliches Leben kann nicht grenzenlos höher als das Leben der Tiere angesetzt werden.
Dies gilt unabhängig davon, was mal in der Steinzeit war.
In der Steinzeit war der Mensch auf das Töten von Tieren angewiesen.
In der Steinzeit mussten Menschen auch andere Stammesmitglieder töten um ihr Revier zu verteidigen.
Aber die Steinzeit ist vorbei.
Wir sind prinzipiell heute in der Lage, das Leben generell als kostbar anzusehen und zu bewahren.
Auch bringt die Diskussion nichts „aber ein Löwe tötet doch auch“.
Löwen haben weder die Intelligenz noch die biologische Möglichkeit, ihr verhalten zu ändern.
Der Mensch hat es.
Die Achtung vor dem Leben hat unterschiedliche Aspekte.
z.B.: Geschlechtsverkehr nur dann, wenn man bereit ist, ein Kind, das entstehen sollte auch willkommen zu heißen (und das in jeder Hinsicht).
Oder eben: wenigstens kein Fleisch von Tieren zu essen, die nicht ihrer natürlichen Umgebung leben durften.
naja, ich wills nochmal sagen,

1) über Etik lässt sich streiten und man wird nie zu einem einheitlichen Ergebnis kommen.

2) ich bin nen Bio mensch, die Kühe die ich esse haben vorher auf na grünen Wiese in unserer Bergregion gestanden, ich habe sie sogar gestreichelt und gesehen wie ein Kalb geboren wurde, es ist Mutterkuhhaltung, auch beim Transport zum Schlachter müssen sie keine Ängstedurchleiden.

Sicher hat es etwas mit unserer vergangenheit zutun wie wir uns verhalten.

Sicher sollte ien Kind wilkommen sein, und sicher sollte man verantwortungsbewusst handeln, aber wie verantwortungsbewusst ist es ein Kind zu bekommen, dass inna Gosse endet und jämmerlich verhungert, da erlebt es qualen, wenn man es abtreibt nicht (hätte nie gedacht dass ich mich mal auf diese seite stelle) ich bin ja allgemein auch gegen Abtreibung, nur muss man echt gucken was das Beste für alle ist, ich weiß dass wir uns viel rausnehmen wenn wir entscheiden ob das Kind lebe darf!
Aber womit können wir verantworten überhaupt Nachwuchs zu zeugen? Es müsste ein gesetzt geben womit man beantragen müsste Kinder zu bekommen, aber nagt das nicht schon wieder an unserer Freiheit?

Es ist ein zu großes Feld und es wird immer Menschen geben die Anderer Meinung sind.

Ich finde es verwerflich wenn man den Tierquä#ler von nebenan unterstützt oder wenn man gute Lebensmittel (ob nun tierisch ider pflanzlich) verkommen lässt weil man "zu viel" hat, da gibt es auch vegetarier die das ganz gut können.

Mitgefühl...

dann muss man sich wieder die Frage stellen, wann das Leben anfängt? In dem Moment wo Samen und Eizelle sich treffen? Und davor? war es da denn kein potentielles Leben?
Ab dem zeitpunkt wo das Herz afängt zu schlagen? Und davor? War es da nicht potentielles Leben?
Ab dem Moment der Geburt? Und davor?....

Das muss nun aber jeder für sich entscheiden und erst dann kann man konkreter werden, denn es ist nicht festgelegt wann Leben anfängt, vom Gesetzt her ja, wenn das Herz anfängt zu schlagen (oder vertue ich mich da jetzt?)

LG

Anna
Hallo Sappy, hallo Martin,
die Frage der Ethik ist sicher sehr komplex und birgt sicher auch die Frage, ob der Mensch andere Maßstäbe an sich anlegen kann als bei Tieren.
Ich finde, das diese Diskussion hier allerdings den Rahmen sprengen würde, denn, Martin, wenn Du den Gedanken zu Ende denkst, kommst Du an einen Punkt, wo Du Dich fragen musst, ob es nicht doch sinnvoll ist, irgendwo eine Grenze zu ziehen. Ist ein Tier schützenswerter als ein anderes? Warum werden Wale gerettet, eine Kopflaus aber nicht? Und was ist mit Pflanzen? Das ist doch auch Leben. Und Viren und Bakterien.
Es ist schwer, wirklich eine Grenze zu ziehen, und ich habe sie jetzt für diese Diskussion auf Menschen beschränkt.
Womit ich keine Aussage über die Wertigkeit anderer Lebewesen treffe.
Ich finde, allein schon die Grenze innerhalb des menschlichen Lebens zu ziehen - ab wann ist es Leben? Bei der Befruchtung? Bei der Einnistung? Beim ersten Herzschlag? Bei Hirnaktivität? - ist schon schwer genug, alles andere sprengt dann wirklich den Rahmen.
Warum macht ihr nicht einen Thread darüber auf? Ich glaube, es gibt bestimmt genug Leute, die gerne mitdiskutieren und gerade nicht zufällig hier hereinstolpern...

Astrella
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