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Hallo zusammen,
ich möchte auch was dazu schreiben, weil ich vor kurzem einer Diskussion über den Satz:"Wer früher stirbt ist länger tot" beiwohnte.
Erstens ist esnatürlich wichtig, ob man überhaupt an ein Leben nach dem Tod glaubt. Wenn man nicht daran glaubt, dann hört eben zum Zeitpunkt des Todes eben alles auf: Zeit; Raum; Identität. Man ist NICHTS, man ist nicht tot, ansonsten wäre man ja vor der Geburt auch...tot?
Wenn man der christlichen Glaubensrichtung angehört, dann wartet man auf das Jüngste Gericht. Laut eines Franziskanerpaters gibt es diese Jüngste Gericht nicht auf unsere Zeitschiene, sondern läuft ausserhalb/parallel ab. Im Jenseits gibt es keine Zeit. Also zu Zeitpunkt des Todes steht man praktisch sofort vor Gott. Man muss nicht Jahrtausende tot rumliegen.
Nahtoderlebnisse gibt es wie gesagt nur bei noch funktionierenden Hirnströmen, es ist kein wirklicher Tod, eher kurz davor. Von daher kann man diese Erlebnisse als Kurzschluss im Gehirn oder aber als spirituelle Erfahrung deuten, ganz, wie es einem ins Weltbild passt.
Ich habe keine Meinung dazu, ich weiss auch nicht, was ich mir wünschen würde wenn ich dürfte...
Astrella
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