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Massivste Selbsttötungsgedanken












Mark, ich kann das völlig nachvollziehen. Meine Depressionen begannen, als ich 15 Jahre alt war. Sie wurde Jahr für Jahr intensiver bis sie schließlich mit etwa 20 Jahren zu massivsten Selbsttötungsgedanken wurden. Ich unterschied Dinge nur noch nach den Aspekten: „Zur Selbsttötung tauglich“ und „nutzlos“. Es wurde laut die Paukenschläge in meinem Kopf in einem Rhythmus von etwa 3 Sekunden erklang „BRING DICH UM, BRING DICH UM...“
Irgendwie habe ich es geschafft, trotzdem noch zu Funktionieren. In dieser Zeit schloss ich nämlich meine Elektronikerausbildung mit Preis ab. Es gelang mir, in dem ich die Gefühle völlig ausblenden konnte. An Zeiten, wo ich sie vor mir selbst rauslassen konnte, da saß ich apathisch unter Menschen ohne einen Fetzen ihrer Gespräche mitzubekommen. Über die Entwicklingshilfeprojekte meiner Eltern kam ich dann nach Südindien. Dort erkannte ich erstmals, dass ich mich willkürlich in eine Opferrolle begeben hatte. Ich war dann in ein kleines Hindukloster im Himalaja gereist und habe viel meditiert. Ich sang Yoganadalieder: „Will Thou come oh will thou come, just for once come to me. Will my days fly away without seeing thee my Lord. Night an day, oh night and day, I will waiting night and day.“ Dies war eines meiner Lieblingslieder. Das war im Januar 1993. Tagelange gibt ich immer wieder den Ganges auf und ab, sang dieses Lied und sehnte mich so sehr nach Gott, dass ich immer mehr weinen musste.
Ein Monat und meine Gottessehnsucht wurde beantwortet.
Es war wie eine Gewaltige explosion, als sich mein Herzchakra öffnete und ich Expandierte bis in die Unendlichkeit. In dieser Transzendenz wurde ch Gott gewahr und fühlte eine Unendliche Liebe zu allem Sein. Alles war von einem unendlich hellen Strahlen durchdrungen, dass nur deshalb nichts verbrannte, da es zugleich unendlich subtil war. Es war der Inbegriff der Schönheit. Tage und Wochen einer tiefen Ekstase folgten. Das Essen hatte ich dabei völlig vergessen. Ich sagte: Luft und Liebe genügt mir doch. Dann hatte ich den Zustand, der mit Samadhi bezeichnet wird. Im zustand der Atemlosigkeit mehrere Minuten zu verweilen, ohne dass es irgendwie negativ für deinen Körper wäre, er wird von Gott direkt genährt. Als ich wieder bei mir war, sagte ich: „Die Luft brauche ich jetzt auch nicht mehr.“ Ich hatte Visionen des Göttlichen und intuitive Erkenntnisse. Ich begriff, dass die Gesamte Welt ein Ausdruck der Göttlichen Liebe ist. Ja sogar die Hölle, die wir uns Selbst erschaffen beinhaltet Gottes liebe um die verirrte Seele wieder zu Gott zurückzuführen.

Immer wieder hatte ich Luzide Träume in denen eine immense Liebe einfloss, und dann wenn mein Herz in Flammen stand, da wusste ich, dass Gott in meine Träume kam.
In einem Traum war Brücke über eine tiefe Schlucht. Ich erkannte intuitiv, dass dies die Menschliche Seite und jenes die Göttliche Seite ist. Gott lief vor mir her über die Brücke. In der Mitte der Brücke fehlen zwei Meter. Gott lief über die Leere hinüber und ich wollte ihm Folgen. Bevor ich die Leere aber erreichte endete mein Traum.
Es gab noch viele weiteren Träume.
Dann folgten Gespräche über die innere Stimme bist plötzlich Gott direkt durch mich sprach. Ich erschrak zunächst, denn ich hatte keine Ahnung, was da durch meine Lippen kommen würde. Aber es waren schöne Worte.

Dann verschwanden die Visionen allmählich aber ein Rest der Ekstase blieb immer. Hatte Gott doch zu mir gesagt: „Nun sei für immer glücklich.“ Wie könnte es anders sein?

Aber es war eben nicht mein Entwicklungsstand, es war ein Bonbon des göttlichen. Ein kurzer Einblick in das, was da kommen soll. Dann kamen die Prüfungen, die ich Euch lieber ersparen möchte. „Es wird harte Arbeit sein“, das wurde mir auch prophezeit. Es gab dann sogar noch Zeiten wo ich auf Gott wütend wurde, weil immer ausgerechnet mir all dieses Widerfuhr.

Dann kamen die Lektionen in Vergebung. Heute habe ich eine Liebe Frau, die meinen Weg teilt und zwei Kinder (hier geht die Vergebungslektion wieder von vorne los. Aber ich liebe sie. Und eigentlich auch alle andern.

Griesgrämiges Deutschland hin oder her.
Wenn einer strahlt ohne ersichtlichen Grund, dann muss der ja unter Drogen stehen!
Aber ich strahle trotzdem und werde von vielen deswegen sehr schräg angeguckt. Auch mal aus einer Arbeitsstelle gemobbt. (Der glaubt er sei etwas besseres). Oder als Pädophiler angesehen, wenn ich ein Kind anstrahle. Oder dass ich Frauen begehre, weil ich sie anstrahle.

Macht nichts, ich strahle einfach weiter.
Ein Auftrag Gottes lässt sich so leicht nicht ignorieren.
Mögen alle denken was sie wollen, ihr Problem nicht meines!

Wir sind ohnehin alle Eins. Wieso sollte ich jemanden verurteilen?
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