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Werden wir nur arme Sünder in unseren Leben bleiben?












@ Pharao

Die Gleichnisse sind Geschichten aus der Bibel, die einem anhand eines Beispiels Gottes Wirken erklärt.

Zum Beispiel das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Matth.20, 1-16), wo ein Weinbergbesitzer zu drei verschiedenen Tageszeiten Arbeiter einstellt und alle bekommen den gleichen Lohn.
Die Arbeiter, die am Längsten arbeiten, beschweren sich darüber.

Ich fand es als Kind auch ungerecht.
Dann hat mir ein Priester erklärt, dass der Weinbergbesitzer Gott bzw den Himmel darstellt, und dass auch die, die zuletzt kommen (= christlich werden) den gleichen Lohn bekommen wie die, welche schon lange "dabei sind".
Es gibt also im Himmel keine Klassengesellschaft.
Vielleicht ist der Aspekt als "Neuankömmling" ja auch ganz interessant.

Das viele Bibelstellen sich wiedersprechen....tja, da musst du wirklich den Pfarrer fragen, ich will dir da auch nichts Falsches erzählen.
Natürlich sind solche Stellen immer "gefährlich", weil sich jeder genau das raussucht, was ihm am besten passt.
Im Judentum scheint es eine richtiggehende Diskussionskultur unter den Gelehrten zu geben, wo jeder mit passenden Bibelzitaten den anderen zu widerlegen sucht.
Wenn du zum römisch-katholischen Glauben übertritts, dann ist die Grundlage der Auslegung der Katechismus.
Die protestantische/evangelische Kirche hat etwas Vergleichbares meines Wissens nicht.
Und anderen christlichen Gemeinschaften mögen vielleicht auch ihre eigene Auslegung haben.
Hast du dich schon für eine Glaubensrichtung entschieden?

Astrella
Zitat:
Die Gleichnisse sind Geschichten aus der Bibel, die einem anhand eines Beispiels Gottes Wirken erklärt.

Zum Beispiel das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Matth.20, 1-16), wo ein Weinbergbesitzer zu drei verschiedenen Tageszeiten Arbeiter einstellt und alle bekommen den gleichen Lohn.
Die Arbeiter, die am Längsten arbeiten, beschweren sich darüber.


Danke für deine schöne Geschichte! Ich versuche daran zu arbeiten das ich die Gleichnisse auch verstehe und dann später anwenden kann.

Zitat:
Das viele Bibelstellen sich wiedersprechen....tja, da musst du wirklich den Pfarrer fragen, ich will dir da auch nichts Falsches erzählen.
Natürlich sind solche Stellen immer "gefährlich", weil sich jeder genau das raussucht, was ihm am besten passt.


So ist das im Leben die Christen suchen sich einfach mal die besten Stellen heraus. So was kann es doch nicht geben. Ich finde es sollte ein Einheitlichen Glauben geben für die Christen.
Und nicht das sich jeder nach belieben das Beste aus der Bibel heraussucht.
Ich halte mich an denn Zitaten die für denn Menschen nur Gleichberechtigung für denn Menschen gibt. Ich denke ein Mensch ist nicht schon Böse geboren. Und deshalb denke ich jeder Mensch hat das Recht in denn Himmel zu gelangen. Aber nur für die Bedienungen das er sich an denn Willen Gottes hält. Und in de fern er seine Sünden büßt, und dass Opfer Jesus annimmt. So in de fern das er für seine Sünden gerade steht und seine Sünden einsieht was er falsch gemacht hat.

Ich möchte noch einige Grund Erfahrungen sammeln. Ich bin jetzt schon gut aber man kann nie auslernen.

Also diesbezüglich lerne ich noch dazu. Ich besitze ja genug Fachwissen bei mir hier in meinem Zimmer. Alte Bücher neue Bücher über der Magie, Leben nach dem Tot, Engel. Und wenn ich ein Buch über ein bestimmtes Thema nicht besitze. Da habe ich noch das Internet was mich hoffentlich weiter bringen wird. Und es wird mir hier an nichts mangeln um mich weiter zu bilden.

Was für mich jetzt persönlich wichtig ist was ich bei mir noch weiter ausbauen muss.
Ich kann schon viele Dinge aber man lernt niemals aus.
- Die Schöpfungsgeschichte
- Moses
- Jesus (Geburt, Jugend, Leidensweg)
- Das alte und das Neue Testamen.
- Die Gleichnisse (Bibelgeschichten)
Hallo Pharao,
die "Christen" gibt es zwar als Gesamtheit mit ihren Glauben an Gott, die Bibel und an Jesus, doch innerhalb des Christentums gibt es verschiedene Glaubensrichtungen. Wie bei allen anderen Glaubensrichtungen auch.
Das macht ja auch den Glauben aus. Man weiß nicht, man glaubt. Und im Glauben gibt es kein "richtig" und "falsch". Es gibt eben nur ein "anders als ich glaube", aber ob mein Glaube der richtige ist, ob es überhaupt einen richtigen Glauben gibt in diesem Sinne wage ich zu bezweifeln. Die Überzeugtheit, man habe den einzig wahren Glauben gefunden hat leider schon viel Leid über die Erde gebracht.
Es gibt Strömungen im Christentum, die glauben wortwörtlich an die Bibel (Kreationisten), die haben die Entstehung der Erde bis auf den Tag genau berechnet (23.10.4004 vor Christus), halten die wissenschaftliche Bestimmung der Erdzeitalter, die über diesen Punkt hinauslaufen, für eine Lüge, die Evolution auch, und manche glauben auch noch, das die Erde im Mittelpunkt des Universums steht.
Aber die sind eher selten.
Die Kreationisten sind gerade wieder auf dem Vormarsch in den USA.
Dann gibt es Strömungen in der Kirche, die sehen ein Teil der Bibelüberlieferung als historische Tatsache an und ein Teil als tradierte Überlieferung in dem Sinne eine Allegorie, d.h. die Erzählungen wie zum Beispiel die Schöpfungsgeschichte haben sich im Grossen und Ganzen so zugetragen, aber nicht in 6 Tagen, sondern eben eingebettet in den naturwissenschaftlichen Rahmen und symbolisch gemeint. Und Adam wurde dann nicht wirklich aus einem Klumpen Lehm gemacht, sondern die "Vertreibung aus dem Paradies" ist im übertragenen Sinne die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis und damit die Loslösung aus dem Tierreich.
Die Bibel zu lesen ist zwar gut, um erst einmal zu wissen, worum es sich dreht, aber eigentlich erschließt sich die Bibel (meines Erachtens) erst im Gespräch. Dafür gibt es Bibelkeise. Um daran teilzunehmen, musst du kein Gemeindemitglied oder getauft sein.
Wie bist du zum Glaube gekommen?

Astrella
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