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Über Selbstmord oder Suizid reden












Also, wenn wir von Selbstmord oder Suizid reden, denke ich an Menschen die sich umbringen weil sie verzweifeln, an seelischen schäden!
Ich habe eine Patientenverfügung, man könnte meinen das wäre selbstmord, denn mit unseren heutigen Mitteln kann man mich weitaus länger am Leben erhalten.
Mit selbstmord verbinde ich keinesfalls Sterbehilfe (bei körperlichen Schäden) oder den Mann der einfach alles verloren hat und sich von der Brücke stürzt.

Allerdings sehe ich es als feige an, wenn man (wie schon erwähnt) einfach nur eine "Flchtweg" sucht.
Ist es nicht unfair seinen Mitmenschen oder Eltern/Freunden gegenüber wenn eine 14 jährige sich die Pulsadern aufschneidet weil ihr Freund sie verlassen hat? Weil sie schlecvht in der Schule ist und sie angeblich keine Freunde hat?

Ihr könnt mir erzählen was ihr wollt, jeder kann freunde finden, irgentwo gibt es immer einen der einen mag,a uch wenn es oft schwer fällt sie zu sehen.

Und begeht man nun einen selbstmord, nimmt man so nicht sich selbst und seinen Mitmenschen die Chance etwas zu verbessern? sich selbst zu verbessern?

Außerdem habe icha cuh gesagt dass es von einer anderen Seite her unglaubliche Stärke beweißt, wenn man seine inneren Instinkte bezwinnt, und das muss man dann ja, und zwar den stärksten aller Instinkte, den Selbsterhaltungstrieb.

Trotzdem finde ich noch immer, dass Selbstmord keine Lösung der probleme ist, im grunde laufen (wie besagte 14 jährige, unsd das sind ja die Meisten Selbstmorde, vernachlässigte Kinder, auch in Spätfolge) diese Menschen vor ihren problemen davon anstatt sich ihnen zu stellen.

Alleine hier in Deutschland bringen sich so viele menschen selbst um, aber ich glaube nicht, dass man das nicht in den meisten Fällen hätte anders lösen können.

Nur um es nochmal deutlich zu machen, wenn man aufgrund von Schmerzen oder so, die Maschienen abstellt (passive Sterbehilfe ist ja erlaubt, jetzt von wegen kein Essen mehr geben und so, aktive Sterbehilfe verboten) oder erst garkeine Hilfe holt, dann ist das was anderes, würde man das alles mit zu den Selbstmorden zählen (srenggenommen ist es das ja) dann hätten wir eine viel Höhere Selbstmordrate hier und die Kirche (ich weiß nicht ob sie das vllt tut) müsste sowas ja irgentwie ablehnen, also wenn man nicht zum Arzt geht und man weiß dass man Krebs hat oder so, wäre ja auch selbstmord, oder?

Ich finde das ist viel zu vielschichtig um einheitlich was sagen zu können.

Zuletzt bleibt, das Weglaufen vor (durchaus sehr) schweren Situationen empfinde ich als Feige.


LG

Anna
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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