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Hallo Ihr Lieben,
ich bin noch relativ neu hier, aber das Thema finde ich sehr interessant, also will ich auch mal meinen Senf dazu beisteuern.
Zuallererst gibt es so viele Gründe zum Suizid wie es Menschen gibt, die es machen oder versuchen. Pauschal zu sagen, das sei feige... nun ja, in manchen Fällen mag es zutreffen, ein Mann, der sich aus dem Leben verp.., weil er ein krummes Ding gedreht hat und es auffliegt und er die "Schande" fürchtet und dann lieber seine Frau mit Kindern alleine damit lässt - das kommt meines Erachtens einer "Feigheit" ziemlich nahe.
Unerträgliche Schmerzen - seelisch oder körperlich - sind für mein Empfinden immer noch am Besten zu akzeptieren.
Aber was wohl auch nicht zu unterschätzen ist, ist die einfache Unlust am Leben, die manchen in den Tod treibt.
Wer keinen Sinn in seinem Leben findet, dem ist auch schwer zu erklären, warum das Leben so lebenswert sein kann.
Und einen Sinn zu finden, in unserer heutigen Zeit, wo viele das Gefühl haben, nicht gebraucht zu werden, überflüssig und ersetzbar zu sein, ist schwer, gerade wenn man dann noch die Einstellung eines Konsumdenkers hat, alles muss mundgerecht und leichtverdaulich serviert werde.
Eltern geben vielerorts ihren Kindern keine Ideale und Normen mehr mit, schon der Glaube an Gott wird verpönt, weil das ja die Entwicklungsfreiheit der Kinder begrenzen könnte.
Aber wie sollen sich Kinder ihren "Sinn des Lebens" entwickeln, wenn man es noch nicht mal in sie hineinpflanzt? Jedes Menschenleben ist bewusst oder unterbewusst nach einer Sinnsuche geprägt, und je mehr man glaubt, einen gefunden zu haben, das Gefühl zu haben es sei doch nicht alles sinnlos was man macht, um so mehr wird man auch Krisenzeiten/Unglücke usw. überstehen. An Unglück kann man zerbrechen - oder weise werde.
Astrella
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