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Verzeihung, wenn ich widerspreche.
| Sappy09 hat folgendes geschrieben: |
| es ist dochg aber so, du sagst du vermutest dass, oder es könnte sein dass... |
Das ist richtig. Die Symbolik, derer sich das Unterbewusste bedient stammt oft nicht aus unserem Leben, sondern aus vielen Leben unserer Vorfahren.
Wir haben im Unterbewusstsein sehr wahrscheinlich eine ganze Menge der Menschheitsgeschichte gespeichert, welche uns auch zu vielem befähigt, das wir als selbstverständlich voraussetzen.
Die einen haben mehr davon und sind darum vielleicht in ihrer Denkweise anderen überlegen, welche vieles erst noch erarbeiten müssen.
| Sappy09 hat folgendes geschrieben: |
| Du kennst sie nun aber nicht, in ihren gedanken, in ihren Wünschen, in ihrer Art, ich halte dies für sehr wichtig und ausschlaggebend, denn sonst könnte man ja eine universelle Traumübersetztung machen, in die jeder einsehen kann. |
Darauf müsste man im Falle einer Therapie dann später eingehen, aber zur ersten Deutung eines Traums finde ich persönlich am besten alles zu vergessen, was über die persönlichen Erfahrungen, vor allem Sym- und Antipathien einer/s Träumers/in bekannt ist, um die Symbolsprache der Archetypen erst mal als solche anzusehen, anschließend ist es sicher förderlich, in einem Gespräch bzw. Chat oder irgend einer Kommunikation zu klären, welches die aktuellen Sorgen, Hoffnungen, wünsche oder Nöte des/r Träumer/in/s sind.
Darin hast Du sicher recht.
| Sappy09 hat folgendes geschrieben: |
| Bei Traumsymbolen ist das zB so eine sache, ein pferd, als Traumsymbol, verkörpert zB die eigene Lebensenergie, allerdings, hatte die Person ein Erlebnis mit einem Pferd, das prägte, ist das Pferd kein Traumsymbol mehr sondern das Unterbewusstsein verarbeitet "einfach nur" das passierte, auch nach jahren noch. |
Verarbeitet würde ich nach Jahren nicht sagen. Nach Jahren hat das persönliche Unterbewusste dieses Symbol vielleicht in einen persönlichen Sonderstatus erhoben.
Aber gerade das kann die Botschaft eines Traumes völlig verzerren:
Beispielsweise, Jemand wurde von einem Pferd abgeworfen und anschließend noch angegriffen: Ein Trauma als Erlebnis.
Im Traum kommt nun ein Pferd vor, der Träumer erwacht und erinnert sich an ei Pferd, JETZT hat der Träumer Angst und sagt: Ein Horrortraum! Und wundert sich sehr, warum ihm im Schlaf und warum der Traum selbst ihm nicht schrecklich vorgekommen ist.
Das Pferd hat die Ursymbolik gehabt, als Freund des Menschen und als die animalische Energie und der Traum wollte vielleicht dem räumer nur Mut machen, dass er seine Krankheit überwindet (ich nehme jetzt mal für das Beispiel an dass der Träumer krank gewesen sei)
Das Unbewusste hat aber im Gefühl, dass der Träumer/in wieder gesund wird und die Botschaft wurde vermutlich auch verstanden.
Das Wachbewusstsein wundert sich dann vor allem: Ein Horrortraum und mir geht es viel besser als gestern?
Dann beginnt es zu grübeln, aber das ist nicht schlecht, etwas Grübeln, wenn man nicht drin hängen bleibt.
| Sappy09 hat folgendes geschrieben: |
| Ebenso kann dein fester Freund, dein mann, deine Schwester oder Mutter ein Traumsymbol sein, oder aber die Aufarbeitung einer Situation oder eines Ereignisses. |
Selbstverständlich kann eine Figur im Traum identisch sein mit einer gleichnamigen Figur im Leben. Aber gerade wenn die Figur im Traum verschwommen war, und Träumende dann in der Erinnerung schließen: AH das muss DER/DIE gewesen sein: MUSS! ist anzunehmen, dass das ein Irrtum ist, denn der Traum hat nur ein Symbol gegeben für einen Teil dr Persönlichkeit.
| Sappy09 hat folgendes geschrieben: |
| Deshalb ist es wichtig viel über diese person zu wissen. |
Nachher kann man dann mehr über jemanden erfragen. Als ersten Schritt ist es mir persönlich eher hinderlich, denn ich neige dann dazu zu denken: Nein, der/die passt doch nicht dazu zu dieser Aussage und weiß vielleicht nicht, dass ich vom Träumenden nur sei Sonntagsgesicht, seine Maske die er allen zeigt kenne.
Ich weiß nichts über die heimlichen Fantasien eines Träumenden, über seine Ängste und Nöte, die ihn im Alltag plagen, die er/sie aber erfolgreich verdrängt und versteckt oder überspielt.
Sie machen sich bemerkbar vielleicht in Fehlleistungen im Alltag, vielleicht aber merkt selbst der/die Träumende nichts davon, dass er/sie was verdrängt und nicht wahr haben will.
Gerade dann ist eine Traumdeutung sicher richtiger von jemandem, der die Person und ihre Rolle nicht kennt, der nicht von einem Schauspiel vorgeprägt wurde und nur den Traum hat.
Vielleicht verstehst Du nun warum ich denke dass eine Trauminterpretation am besten von einer ganz fremden Person gemacht wird.
Aber es kann auch sein, dass das nur für mich gilt, dass andere da völlig anders funktionieren, jedoch für mich gilt: Deutungen, Horoskope oder Tarotinterpretationen sind besser wenn ich keine Ahnung haben von dem Menschen den es betrifft.
Für mich selber lasse ich immer andere interpretieren.
Dazu ist auch interessant zu sehen, wie manche Redensarten auf Begebenheiten bauen, welche längst in vergessenheit geraten sind. z.B.: Woher kommt: "Auf den Hund gekommen" ?
http://www.redensarten-index.de/suche.php
Da steht:
Redensart: auf den Hund kommen
Bedeutung: gesundheitlich oder wirtschaftlich ruiniert werden; verelenden; zugrunde gehen; moralisch sinken
Beispiele: "Sind wir jetzt auf den Hund gekommen? Verdopplung der Schulden - Ausgeglichener Haushalt, aber wie?";
"Die Verteidigung der Demokratie ist die gemeinsame Sache aller Demokraten - auch und gerade in Wahlkampfzeiten. Wir alle dürfen Deutschland nicht auf den Hund kommen lassen!";
"Ja, die Tarifautonomie ist ziemlich auf den Hund gekommen. Das sieht man an den vier Millionen Arbeitslosen ...";
"Auf sehr verschiedene Weise kann der Mensch auf den Hund kommen; zum Beispiel durch das Finanzamt, durch Verschwendung, Trunksucht, Faulheit oder Fehlspekulation an der Börse";
"Insofern danke ich neben meinen wirklichen Freunden ganz besonders meiner eigenen Familie, die als das tragende Element sozialer Geborgenheit mich stets davor bewahrt hat, in ungewollter Weise auf den Hund zu kommen"
Ergänzungen: umgangssprachlich; Im Mittelalter wurde das Geld in einer Holztruhe aufbewahrt, auf dessen Boden ein Hund gemalt war. War das Geld alle, war man "auf den Hund gekommen" (Hinweis eines Nutzers). Ein anderer Nutzer schreibt: Der Hund war nicht auf den Boden gemalt, sondern auf einen Zwischenboden der Truhe, darunter befand sich die eiserne Reserve. Musste auch diese angegriffen werden, war man "unter den Hund gekommen"
Da lohnt es sich etwas zu schnuppern drin.
Man informiere sich zu Traumdeutungen auch über Archetypen oder über archetypische Symbole
http://de.wikipedia.org/wiki/Archetypus
http://www.ruedigersuenner.de/drachen.html
http://www.traumfernschule.ch/archetyp.htm
http://www.siggibecker.de/Arch.html
http://mitglied.lycos.de/myanima/archetypen.html
[PDF]
Die 20 MAYA-Archetypen
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - HTML-Version
Die 20 MAYA-Archetypen repräsentieren in allen Dimensionen alle Energien und ... Wichtige Vorbemerkung: Alle folgenden Informationen zu den 20 Archetypen ...
www.maya.at/Literatur/download/20_Maya-Archetypen.pdf
hat noch viele mehr im Google unter diesem Stichwort
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Hy,
danke für die vielen Antworten !
Ich werde mir alles durch den Kopf gehen lassen !
Danke !
LG
Nini
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hintersinne Dich nur nicht, es ist ja nur ein Traum
gern geschehen
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Ich weiss nicht was ich von diesen Traumdeutereinen halten soll. Manche Träume sind meiner Meinung nach nicht zu erklären und das muss man auch nicht. Man sollte Träumen nicht zu sehr Bedeutung beimessen.
Ich persönlich ziehe es dann vor wenn man sich damit wirklich auseinandersetzten möchte .... dann Klarzuträumen. Dies ist eine Technik die einem Einblick in das eigene Bewusstsein bieten kann.
Das gute an diese Technik ist zudem, das diejenigen die sie ausüben meist mit einem sehr guten Gefühl aufwachen und voller Kraft in den Tag starten.
Ich selbst kann dies bestätigen ... es macht einfach Spass und der Albtraum hat kaum eine Chance
Ah hier hab ich sogar was für die ganz Neugierigen:
http://www.klartraum.de/website.php
Sehr zu empfehlen ist auch das Forum wo sehr intensiv über Träume diskutiert wird!
http://37351.rapidforum.com/
Liebe Grüsse
Unien
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ja sicher, das meite ich mit aufarbeitung oder so, viele Träume sind halt nur eine Aufarbeitung von Erlebnissen und sowas!
Aber was ich auch denke ist, dass man einen Träumer halt dich kennen sollte, ich meine es gubt nur wenige Leute die sich eine Maske zulegen und niemand merkt es. Das sind echte künstler, auch wenn mans oft nicht sieht, viele Leute merken dasss man eine Maske trägt, sagen aber nichts.
Um eine genaue Traumdeutung zu bekommen, muss man, finde ich zu einem Deuter gehen, der also richtig ahnung hat (war mal auf nem Traumseminar, sehr spannend!) und dann muss man haklt geziehlt drauf eingehen.
Eben fragen und die person kennen lernen, aber dazu gibts ja in so nem Forum nicht die möglichkeit, weil man, wie ich finde, dazu den persönlichen kontackt braucht.
LG
Anna
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