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@Sarah1987, wenn Du mehrmals das gleiche postest, dann musst Du mehrmals mit der gleichen Antwort rechnen bitteschön...
Zufall ist dann kein Zufall mehr, wenn er milliardenfach Stattfindet und über eine Milliarde Jahre Zeit hat. Die noch etwas plumpen evolutiven Theorien des 19. Jh. wurden im 21. Jh. verfeinert. Es gibt keinen Zweifel außer für notorische Zweifler. Und die Negative Entropie in komplexen Systemen kann problemlos Experimentell nachgewiesen werden. Negative Entropie die Selbstorganisation von Systemen.
Man nehme eine Ursuppe (Miller-Experiment): Wasser, Mineralien und Methan und noch ein paar weitere Zutaten wie sie auf der Urerde herrschten. Darin lässt man Blitze schlagen, von denen es ja damals genug gab. Bereits nach 24 Stunden haben sich erste Aminosäuren gebildet. Nun spült eine Welle diese Mischung niedriger Konzentration in eine Nische und die Verdunstung tut den Rest, daraus ein organisches Süppchen zu kochen. Die ersten Lebewesen waren den Blaualgen ähnlich, die bis heute die primitivsten Lebensformen nach den Viren: Da die Vieren aber selbstständig vermehrungsunfähig sind, kommen sie für die Entstehung des Lebens nicht in Frage. Sie spielen bei der Evolution dennoch eine Schlüsselrolle: Da sie bei Befall einer Zelle ein kleines Stück Erbgut mitnehmen, können sie Erbgut aus einer Zelle in eine andere Zelle einschleusen. Man nehme mal an, dass die ein Flügelinsekt befällt, sich die Information Flügel im DNA-Strang mitnimmt und ein flügelloses Insekt damit befällt. Angenommen die Virusattacke misslingt und in die Keimzellen wurde das eines von vielen Genen des Erbstückes „Flügel“ eingeschleust, dieses Gen ist zunächst mal Wirkungslos, wird aber weitervererbt. Irgendwann in einer Folgegeneration gesellen sich weiter Gene hinzu, so haben die Nachfahren dieser Insekten Flügel. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar äußerst gering, aber es passiert ja auch Milliardenfach. Bei der letzten Lotterie war die Gewinnchance 1: 140 000 000 aber dennoch hat jemand gewonnen. Den Rest übernimmt dann die natürtliche Selektion.
Der Denkfehler der Kreationisten beruht darauf, dass die vorrechnen wie Unwahrscheinlich es ist, dass Leben genau so entsteht, wie es ist. Aber es könnte ja auch ganz anders sein.
Wenn ein Ziegel von dem Dach fällt, dann sind größere und kleinere Bruchstücke in unregelmäßiger Form und unregelmäßigen Abstand und unregelmäßiger Richtung auf dem Boden zerstreut. Ein Kreationist rechnet nun vor, wie unwahrscheinlich das ist und folgert daraus, dass Dachplatten nicht von Dächern fallen.
Im übrigen nochmals:
Die Evolution widerlegt die Existenz Gottes genau so wenig, wie der Satz des Pythagoras.
Glaubt hier irgend jemand, dass Gott die bestraft, die an das stattfinden der Evolution glauben?
Ich respektiere grundsätzlich Kreationisten. Dennoch sollten diese nicht übersehen, dass die Wissenschaft uns bis heute viel Gutes gebracht hat und sie wird uns auch in Zukunft gutes bringen. Ohne die Erkenntnisse der Quantenphysik wäre Dein PC eine lahme Krücke. Ohne die Erkenntnisse der Relativität würde kein Navigationsgerät stimmen. Ohne den Evolutiven Prozess zu verstehen, könnten keine Antibiotika entwickelt werden, denn Resistenzen sind bereits eine Änderung des Erbguts wie es in der Evolution geschieht.
Ich glaube fest an Gott, aber ich glaube ebenso fest, dass Gott sich nicht beweisen lässt.
P.s.: Die Drohung mit der Ewigen Hölle ist typisch für unterdrückerische Religionen, sie wollen Menschen Angst machen und dadurch vereinnahmen: „Wehe ihr unterwerft euch nicht unserem Glauben, aber dann...“
Zur Frage (im meinem Verständnis)
Gott ist die Totalität.
Der heilige Geist ist das Universale Bewusstsein, mit der sich das Individuum verbinden kann.
Das Individuum ist nur scheinbar vom Göttlichen getrennt.
Gruß Martin
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