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Sass einst bei mir auf der Matratze
eine völlig unbekannte Katze
ich sah sie an, sie war recht hübsch
und blickte irgendwie betrübt
Ich setzte mich dann bald daneben
da fing das Tier an zu erheben
ein Kurren das durch Mark und Bein
mir fuhr. So sagt ich : "Lass das sein!"
Sie sah mich an und staunte gross
aus ihren Augen rund und bloss
ihr Schnurren das sie nun erhob
gereichte mir nicht recht zum Lob.
Ich streckte meine Hand aus, zärtlich
strich ich über den runden Kopf
und wurde mir recht gegenwärtig
was ich doch für ein einsam Tropf.
Seither leben wir hier beisammen
und arrangiern uns täglich neu
sie klettert auf sehr hohe Tannen
im Sommer schleicht sie durch das Heu.
Manchmal kriegt sie hier was zu fressen
doch meistens sucht sie draussen Kost
und ich hab ihr auch nie vergessen
wie sie mir oft geschnurrt zum Trost.
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Unser Kater namens Plüsch, DAS war ein Jäger!
Sah ihn oft auf seiner Pirsch im hohen Gras.
Erst sass er still, die Ohren klar aufs Ziel gerichtet
das seine Nase roch, das Auge hat´s gesichtet.
Er hob dann langsam seinen Hintern von dem Platze
und duckte sich, den Bauch am Boden ging er vor
wollte versteckt das Opfer schrecken und im Satze
den letzten Meter überwinden, doch der Tor...
Wie Plüsch
...konnte Erregung schlecht verbergen denn sein Ende
war hoch erhoben weithin sichtbar, ein Signal
und Nachbars Schnurrchen schaut herüber und behende
war sie zur Stelle, und als Erste, wie fatal!
Der Plüsch der stand ganz still, verdutzt und traurig
von ihrer Frechheit immer wieder einmal überrascht
dafür erklang dann seine Stimme laut und schaurig
bevor im Frühling oder Herbst er sie vernascht.
Denn sein Bestreben war die Jagd in zweiter Linie
an der Vermehrung lag ihm mehr und gab ihm Mut
manchmal verstieg er sich auch kühn auf Nachbars Pinie
doch kam er runter immer wieder selbst und gut.
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Machtprobleme 21. April 2006
Die Katze lässt das Mausen vielleicht nicht!
Nach ihren tollen Flausen ich mich richt
Heut will sie dieses, morgen jenes teure Futter
derweil streich ich mein karges Brot mit etwas Butter.
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Kater-IQ
So ist´s nun mal mit den Katern
statt Dankbarkeit für ihren Anstand
erleben sie nur das Theater
um den vermeintlich kleinen Verstand
Doch Kater sind nach Nächten, heissen
in denen alle Katzen beissen
ja meistens ziemlich unbequem,
dem Pater auch noch zu gestehn
dass man gesündigt und entmündigt
weil der Durst so unergründlich
der Kater stückt dann mit so früh
also ob der Ofen im Kopfe glüh.
Und die Katzen welche kratzte
schlafen noch auf der Matratzen
das Alk Ah Selzer steht bereit
und hilft aus der Verlegenheit.
Der Kater hat bald ausgesungen
sein Liedchen galt nicht als gelungen
die Katz wird trächtig ausserdem
vom Nachbarkater extra schön.
und nach acht Wochen ungefähr
da kommen fünfe stolz daher
drei wie der Kater in der Farbe
einer mit Nachbars Prunkgehabe
zwei undefinierbar Allfarbsknäuel
dagegen superschlau, man siehts
die zanken schon um Mutters Zizen
den Katern alle Milch stibizen.
naja... so kommen durchenander
Farben Kater und Katharr
an letzterem selber schuld und wander
halt besser nüchtern zum Altar
und beicht dem Pater irgendwas
das ohne Kater macht viel Spass
doch katerlos ist das Leben eben
meist etwas flau und allzu eben.
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Bauernkatze
Da hat die gute alte Trisch,
ihr Schwanz hat leicht gezittert
der Bäuerin präparierten Fisch
von der Tenne aus gewittert!
Sie strich der Bäuerin um das Bein,
das konnte ich gut verstehen,
ich hab nie wieder mal so ein
hübsches Bein gesehen.
Die Trisch hingegen wusste klar:
Die Bäuerin wird sie füttern
denn dieses Streicheln da am Bein
liess ihre Lust erschüttern.
Der Bäuerin war beim Einkauf klar
dass diesen sanften Gast
sie sehn wird kaum der Fisch ist bar
der Packung schnöder Last.
So kauft sie stets zweihundert Gramm
dazu für ihre Katze
die sie auch hegt und pflegt und liebt
wenn sie nicht das Sofa kratze!
Den Kratzbaum sah die Trisch wohl an
und biegt sich, reckt sich, kratzt
dann lieber doch am Sofa rum
trotz extra Fisch für d´Katz.
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