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Unsere wollige Luna...
...traute heut sich gar heraus
schloff aus dem Katzentörchen
entlang darauf dem Haus
und kam zur Küchentüre.
Da mauzt sie jämmerlich,
ob denn da niemand spüre,
ob es mir dämmer nicht,
dass sie zurück nicht wolle
wenn wütend die Frau Holle
mit ihren Flocken schüttelt,
so guckt sie ganz gebüttelt.
Ich mache auf und indigniert
ist sie zu ihrem Platz spaziert
das Futter als zu schlecht befunden
das steht seit Mutter es vor Stunden
da hin stellt unberührt am Platz
ich geb´s der Elster, schaff Ersatz.
Denn dieser hübsche Krähenvogel
bedient sich gern und das tut Not
zur Zeit, wo alles weiss und tot.
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Da kommt dazu das Schwarz aus Wolle:
Bärchen das im Schnee rumtolle
und Luna vergisst gleich ihren Stolz
so jagen sie durchs Unterholz.
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Wir wohnen zusammen mit zwei Tieren
die sich gewöhnlich auf allen Vieren
erwartungsvoll um die Waden schmiegen
wenn sie nicht genüsslich am Ofen liegen.
Sie haben ein eigenes Katzentor,
das ist immer offen, so kommt es vor
dass Nachbarkater frech sich schleicht
das Futter ist weg und Mutter erbleicht:
"Wir füttern die halbe Nachbarschaft schon
das geht so nicht," doch das Telefon
weiss auch nicht recht weiter man zankt bloss rum
"Wird Zeit wieder mal was fürn Frieden zu tun."
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Unser Kätzchen das möcht gern gestreichelt sein
nur berühren das darf man es nicht
nein es will nur ganz heftig umschmeichelt sein
andernfalls mit den Krallen es sticht.
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Jagderfolg
Ich hab das Bärchen mit den feinen Härchen
Als es um Einlass an der Küchentüre stand
nicht eben freudig begrüsst und ließ es stehen
soll sich alleine wieder lassen sehen!
Wenn es erscheint mit einer halben Leiche
die aus dem Maul hängt als wie ein großer Wurm
hoff ich, dass es die Stube nicht erreiche
denn tote Schleichen machen mich im Zimmer sturm.
Das Bärchen, tief betroffen von der Sache
zottelt zurück und legt sich auf den Bauch
jedoch den Schwanz, worüber ich stets lache
stellts wie ein Eichhörnchen zum Himmel auf..
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