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Fortsetzung
Luchs
Jedoch auch ohne Religion bieb unser Max sehr gläubig
und glaubt was ihm am Telefon die Liebste immer sagt
hat sie mal Zeit so himmelt er sie an und wirklich freudig
wartet er drauf dass sie dann online kommt am andern Tag.
Er glaubt auch dass ein Ursprung da war, welcher groß und mächtig
das Weltenall erschaffen hat wie eine Kuh die trächtig
im letzten Herbst beim Bauern Schulz ihr jüngstes Kalb gebar
Der Max erkennt dass dies Ereignis wahr und wunderbar.
Kein Mensch könnte ein Kalb gebärn, nicht mal seine Kusine
ist zwar ein Rindvieh und hat nur ne alte Limousine
ein Stier bespräng die sicher nicht die doofe spröde Zicke
die rennt davon, wenn nur von weit ´nen Mann sie je erblicke.
Der Max der dachte, dieser Schöpfer, ist wirklich ein Genie
erfänd er selbst die Welt auf so eine Kusine käm er nie
wie konnte, wer die Welt erschuf auch nur so was erfinden?
Der Max sinniert auch heute noch die Frage zu ergründen.
Er hat fleissig Physik studiert, wohl über fünf Semester
daneben, nur wegen der Tochter von Vaters Schwester
Biologie. Sie limousiert und zickt und nun seinen besten Freund
der hat dies Weib entdeckt! Jetzt fleissig er um sie rumstreunt!
Sein Freund, sonst ein patenter Mensch und echt ein guter Kumpel
der steht auf diese Zicke. Maxe denkt, dass sein Verstand wohl humpel
und wenn Ihr Euch jetzt alle fragt wie komm ich da auf Katzen?
Kusine war so zickig und fing Max´Freund an zu kratzen.
Doch dieser hats genossen und ging nächstens wieder hin
er jaulte wie ein Kater und die Zicke war voll Gin
da haben sie in jener Nacht die Ehe sich versprochen
und Maxens Glauben wäre fast zum zweiten Mal zerbrochen.
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Nachbars Kater 21. April 2006
Der Tobjas, unser Nachbarkater
der ist ein furchtbar Lieber
er möcht gern mehr zu fressen darum
kommt er stets herüber.
Doch findet er selbst auf der Jagd
mal eine gute Speise
dann bringt er davon stets nach Haus
und legt es lieb und leise
für sein Frauchen auf dem Bett bereit
was er schon halb gefressen
mal ist es eine halbe Maus
oder was noch mehr könnt stressen
ein Regenwurm oder der Schleiche
die unverspiesne halbe Leiche
das mag ein Mensch nicht gern im Bett
weil er das lieber draussen hätt.
So ist des Katers Dankbarkeit
und fürsorgliche Treue
zum Ärger oft Gelegenheit
und jeden Tag aufs Neue
muss man gefasst sein dass der Kerl
seine Halterin zu erfreuen
von seiner Jagd die neuste Perl
auf Mutters Bettchen streue.
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Kompetänzchen
Wedelt Katze mit dem Schwänzchen
sitzt mir auf die Tastatur!
Haben gleich ein Kompetänzchen
dies ist MEIN Revier doch nur.
Nehm das Tier an seinem Kragen
setz es unsanft in den Korb
dies geschieht an manchen Tagen
seit ich diesen Korb erworb.
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Antwort auf eine über Katzen erboste Halterin, welche der Katze hinteren Ausgang gerne zugemacht hätte, damit das Vieh nicht mehr in die Wohnung seinen Darm entleert.
Die erboste Halterin nennt sich daselbst "bunte Kuh", darum ist die Bitte um menschlichere Maßnahmen an das "Rindvieh" gerichtet.
Dichterbedarf
Oh Schreck, bedarf es eines Dichters?
Verkommt es noch zur Sach des Richters!
Stopft man der Wesen Löcher zu
so sind sie futsch und das im Nu
und dies ist eine Quälerei
ob man Despot, ob Wähler sei
So bitte Rindvieh: HAB EIN HERZ!
schick nicht die Katze himmelwärts
so wertvoll können Jeans nicht sein
wie die Gesellschaft, obendrein
das stete Jagen nach den Mäusen
in allen menschlichen Gehäusen.
Sei nur bedacht dass Du schaust vor
hab in der Tasche oder davor
stets ein Papiernastuch parat
und wisch den Sabber akkurat
so könnt ihr fröhlich weiter schmusen
Ohne Sabber auf Jeans und Blusen
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Ameisengift
Die Nachbarin hat in der Küche
Ameisen und die mag sie nicht
so legt sie Köder hin mit Gift
was den ganzen Staat zugrunde richt.
Die Tiere Gingen also giftig
durchs Katzenfutter zurück ins Nest
das wars, und dieser Grund war triftig
warum die Katz sich hängen lässt.
Nun, nach drei Wochen ist sie wieder
ganz gesund und auf dem Damm
die ersten Kinder hat sie verloren
wären bald geboren heut irgendwann.
Die Nachbarin wollt gewiss nichts Böses
doch liebt sie eben nur zum Teil
Natur. Und was sie draus "erlöse"
gereicht nicht stets zu Lieblings Heil
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