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Religöis zu werden, heißt ein Lebenlang zu lernen, offen zu sein für alles was einen umgibt. Wie soll man etwas lernen, wenn man nur mit zuhen Augen durch die Welt geht, lernen ist ein Grundsatz, dem jeder Mensch folgen sollte. Nur wer sich kennen lernt, weis wie es im Inneren seines Selbst aussieht, Macken erkennt, daraus lernt, lernt den Glauben schätzen. Ohne Glauben, ohne Hoffen auf etwas Gutes, geht der Mensch zu Grunde.
Seine Selbsachtung zu verlieren, heißt alles in sich und um sich zu verlieren, man wird nie dort ankommen können, wohin man eigentlich wollte. Wenn man aber seinen Glauben behällt, und sich auf allen Ebenen seines Seins konzentriert, ist man bereit zu lernen, man lernt zu vergeben, das Leben anders zu sehen, an viel mehr zu glauben als an das was man nur sehen kann. Religios zu sein hat nichts mit irgendwelchen Organisationen zu tun, man hat bestimmte Linien die man beachtet, befolgt, sei es einem Christlichem oder einem Muslimischen Glauben, oder einen anderen selbst erstellten Glauben dem man folgt,ohne andere dessen Glauben nehmen zu wollen, oder seinen eigenen aufzudrängen. Man ist wie gesagt nicht von Geburt an gläubig, man wird es im Laufe des Lebens, man wird gläubig durch bestimmte Dinge, Situationen die man erlebt hat, oder eben durch andere Menschen, Organisationen der Kirche eben.
LG
Dracul2
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