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Unsere Wahrnehmung












Es sei mir an dieser Stelle mal erlaubt eine provokante These aufzustellen:
Was wenn die Frage (ohne Frage eine interessante Frage) falsch formuliert ist. 'Warum will mensch ein Gott?' - die Formulierung geht ja davon aus, dass wir uns erstmal einen Gott erschaffen müssen, um ihn dann anschliessend anbeten zu können und geht den Ursachen dieses menschlichen 'Bedürfnisses' auf den Grund.
Andersrum: wenn wir davon ausgehen, dass nicht der Mensch einen/mehrere Gott/Götter erschaffen hat, sondern umgekehrt - ? Gott hat von Anfang an existiert und der Mensch hat ihn/sie/es entdeckt - ? Und da der Mensch Gott erkannte, fing mensch an mit Gott zu kommunizieren, manch fingen an Gott anzubeten, da er/sie/es ihnen so mächtig und gross erschien.
Nochmal: Gehen wir davon aus, es gibt diese Macht - Gott - und es gibt sie unabhängig von uns und unsere Wahrnehmung reicht soweit, dass wir sie bewusst wahrnehmen können. Warum sollten wir sie dann nicht anbeten? Warum nicht versuchen mit ihr in KOntakt zu treten - Sie gar zu beeinflussen?
Gehen wir davon aus, dass etwas in uns ein Teil dieser Macht ist, warum sollten wir gemäß dem Grundsatz 'Erkenne dich selbst!' nicht versuchen auch diesen Teil in uns zu erkennen?
Und dann müsste die Frage eher lauten: 'Warum will gott ein Mensch?'

LG
Lisken
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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