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| Wie religiös ist der Mensch von Natur aus? |
| Sehr religiös |
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12% |
[ 1 ] |
| Er kommt im Laufe des Lebens dazu |
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37% |
[ 3 ] |
| Überhaupt nicht |
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0% |
[ 0 ] |
| Gar nicht, weil Babys - Kinder glauben, was Ihre Eltern sagen |
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50% |
[ 4 ] |
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| Stimmen insgesamt : 8 |
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Der Sozialpsychologe Erich Fromm befasste sich in seiner Untersuchung >Der Mensch und seine Zukunft<
mit den Bedürfnissen des Menschen, wie sie sich aus seinen Existenzbedingungen ergeben.
Die Ergebnisse seiner Untersuchung sind, was die Anziehungskraft von Religion betrifft,aufschlussreich:
Die Psychologie lehrt uns, dass verdrängte elementare menschliche Triebe nicht außer Kraft und damit unschädlich sind.
Man weiß im Gegenteil, dass sie einen ernsten seelischen Gefahrenherd darstellen.
Das triftt noch mehr zu, wenn der Mensch die Eigenart seines Wesens verkennt und nicht um die Befriedigung seiner geistigen Grundbedürfnisse ringt.
Denn so sagt E. Fromm: >Alle Leidenschaften und Strebungen des Menschen sind Versuche, eine Antwort auf seine Existenz zu finden, oder, wie wir auch sagen können, sie sind ein Ringen, um der geistigen Erkarnkung zu entgehen.
<Daraus folgt, dass,wer immer diese Antwort auf seine Existenz nicht findet, geistig erkrankt und damit anfällig ist für die Anziehungskraft von Religion, vor allem in ihren abartigen Erscheinungsformen.
E.Fromm nennt fünf Bedürfnisse und Leidenschaften,
die der menschlichen Existenz entstammen.
Für den Fall, daß diese ihre Befriedigung bzw. ihre Erfüllung nicht finden, entwickeln sie eine Dynamik, die nicht mehr die seelische Reifung der Person intendiert, sondern in fünffacher Hinsicht ihre Entartung betreibt.
1. Dem Menschen eignet das Bedürfnis nach Verbundenheit, nach Liebe und Vereinigung mit der Welt.
Kommt es nicht zu irgendeiner >Form des In-Beziehung-Tretens zu anderen< verfällt er der Selbstliebe, dem Narzissmus.
2. Die schöpferischen Kräfte, die jeder von Natur aus hat, lassen sich nicht folgenlos lahmlegen, sie entarten zwangsläufig und äußern sich als Zerstörungstendenz. Dabei ist es gleichgültig, ob das Umfeld die Kreativität des jungen Menschen lähmt oder eine seelische Verwahrlosung ihn daran hindert, schöpferisch tätig zu sein.
3. Niemand erträgt es, allein und heimatlos dazustehen; daher das Verlangen nach Geschwisterlichkeit, nach Verbrüderung. Der damit verbundene Anspruch an den Menschen ist hoch. Gefordert ist weltweite Solidarität und Gerechtigkeit. Viele sind dazu nicht bereit, sie erkranken an>seelischem Inzest<, der in mancherlei Formen auftritt, als Rassenwahn, übersteigter Patriotismus, kollektives Erwählungsbewusstsein oder auch als religiöser Fanatismus.
4. Niemand bleibt Gesund, wenn er nicht seine Identität findet. Wem das nicht gelingt, erliegt dem Herdentrieb, sucht die >Herdengleichheit<.
5. Was wir als Menschen brauchen, ist ein System der Orientierung und Hingabe. Noch so umfassende, rational anscheinend überzeugende Denksysteme sind unbefriedigend. Wir sind keine körperlosen Intellekte. Daher die Neigung, sich dort einzubringen und sich für eine Idee oder Sache hinzugeben, wo auch die Gefühle udn Sinne zu ihrem Recht kommen.
Aufgaben:
1.Ordnen sie den fünf fehlgeleiteten menschlichen Grundbedürfnissen folgende Phänomene zu:
Fanatismus, Sektierertum, falsches Bewegungsbewußstsein,
Fundamentalisumus, Okkultismus, Spiritismus und begründen sie deren Zuordnung!
2. Belegen sie anhand von Beispielen, wie Werbefachleute, Politiker,
aber auch die Leute aus dem Showgeschäft die menschlichen Grundbedürfnisse ansprechen!
3.Erörtern sie, wieweit die Kirche auf die menschlichen Grundbedürfnisse eingeht und in welche Richtung sie diese lenkt!
Lucifer,
bevor ich Meinungen vertrete,
prüfe ich, und hole mir viele Infos.
Wir sind nicht armselig sondern WAHRHEITS-Forscher.
Wir lassen uns keinen Mantel der Illusion mehr umlegen.
Die Zeiten sind vorbei.
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Religöis zu werden, heißt ein Lebenlang zu lernen, offen zu sein für alles was einen umgibt. Wie soll man etwas lernen, wenn man nur mit zuhen Augen durch die Welt geht, lernen ist ein Grundsatz, dem jeder Mensch folgen sollte. Nur wer sich kennen lernt, weis wie es im Inneren seines Selbst aussieht, Macken erkennt, daraus lernt, lernt den Glauben schätzen. Ohne Glauben, ohne Hoffen auf etwas Gutes, geht der Mensch zu Grunde.
Seine Selbsachtung zu verlieren, heißt alles in sich und um sich zu verlieren, man wird nie dort ankommen können, wohin man eigentlich wollte. Wenn man aber seinen Glauben behällt, und sich auf allen Ebenen seines Seins konzentriert, ist man bereit zu lernen, man lernt zu vergeben, das Leben anders zu sehen, an viel mehr zu glauben als an das was man nur sehen kann. Religios zu sein hat nichts mit irgendwelchen Organisationen zu tun, man hat bestimmte Linien die man beachtet, befolgt, sei es einem Christlichem oder einem Muslimischen Glauben, oder einen anderen selbst erstellten Glauben dem man folgt,ohne andere dessen Glauben nehmen zu wollen, oder seinen eigenen aufzudrängen. Man ist wie gesagt nicht von Geburt an gläubig, man wird es im Laufe des Lebens, man wird gläubig durch bestimmte Dinge, Situationen die man erlebt hat, oder eben durch andere Menschen, Organisationen der Kirche eben.
LG
Dracul2
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Sehr schöne Antwort.
Immer bereit sein zu lernen und offen bleiben,
sich aus seinen "Dogmen" zu lösen.
Religionen sind von Natur aus für viele der
Weg, aus der eigenen Hölle.
Also für Moral und Ehre gemacht.
Was dann gewisse Menschen daraus gemacht haben, ist wieder etwas anderes.
Die Urschriften sind doch eh alle gleich und somit universell Gültig!
In diesem Sinn
a-o-/ri
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Also,
ich denke der mensch war schon immer "religiös".
Da jeder Mensch nach dem Sinn des Lebens, seiner Existens sucht und jeder zu einer Ansicht gelangt (insofern er sich damit beschäftigt) sei es auch die Ansicht dass er an "nichts" glaubt, ist er "religiös". So sehe ich das zumindest.
Es gibt nur immer mehr religionen und immer mehr Wege, auch denken sich viele ihren eigenen teil zu all den heiligen Schriften.
Schon vor all zzu langer Zeit glaubten die Menschen an "Götter" wie Zeus oder Venus, ob dies nun der Mann mit den Blitzen oder die Mutter Venus war, schon immer suchten die Menschen nach Erklärungen für Dintge die man eben nicht erklären konnte, und so schlich sich das Wunder oder Gott ein.
Ich denke im Laufe der Jshre hat sich einfach nur das verschoben was wir nicht kennen, wo wir also eine Religion drauf aufbauen können, aber den Drang an etwas zu glauben gab es schon immer.
(Auch die Wissenschaft ist in einer Weise ein "Glaube"^^)
Allerdings auf den Menschen als induviduum bezogen beginnt der Glaube erst im Laufe des Lebens, da eben Babys noch nicht dieses Ich- Bewusstsein haben und kleinkinder sehr auf ihre Eltern fixiert sind. (deshalb glauben sie ja auch an das was die Eltern glauben). Ich denke wenn man sich dann später (ob nun duch die Schule oder aus persönlichem Interesse) damit auseinander setzt, dann beginnt man "von sich aus" zu glauben.
Aber ich denke, nur weil ein Kind das gleiche Glaubt wie seine Eltern, oder naiv "nachplappert" was es von den Eltern oder Lehrern gehört hat, ist es nicht unreligiös.
Ich habe mich früher auchz gefragt wo ich herkomme und ich habe mich damals damit zufrieden gegeben dass es einen Gott gibt der mich lieb hat. Erst später habe ich das in frage gestellt.
Nun frge ich:
Wann war ich denn glücklicher? Als ich das glaubte was man mir erzählt hat, oder als ich meinen Glauben hinterfragt habe?
Okay, etwas vom Thema abgekommen, aber wenn ich erstmal in Fahrrt komme, kann ich mich nicht mehr bremsen^^
LG
Anna
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Ich will auf diese Frage mal so antworten.
Glauben und Religiösität! Was ist das eigentlich? Wird der "Glaube" anerzogen? Wird er von den Eltern an die Kinder vererbt? Muss es immer in Verbindung mit Religion und Kirche sein? Nein, muss es nicht! Ein "Glaube" ist für jeden Menschen auf dieser Welt, eine ganz eigene, absolut intime, von nichts und niemand zu beeinflussende Angelegenheit.
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