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| Wie religiös ist der Mensch von Natur aus? |
| Sehr religiös |
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12% |
[ 1 ] |
| Er kommt im Laufe des Lebens dazu |
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37% |
[ 3 ] |
| Überhaupt nicht |
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0% |
[ 0 ] |
| Gar nicht, weil Babys - Kinder glauben, was Ihre Eltern sagen |
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50% |
[ 4 ] |
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| Stimmen insgesamt : 8 |
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Religiös, das heißt für mich, andere meine Vorstellung von und meine Beziehung zu Gott gestalten lassen.
Solange Menschen aber nicht selbst suchen wollen brauchen sie die Religion.
Je unselbstständiger und unterwürfiger ein Mensch ist, desto dringender.
Ich hoffe, die Religion wird nach und nach von einer eigenen Suche und der Ablehnung der Dogmen ersetzt.
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Hi, erstmal zu Horst:
Ich sehe das ganz genau so, in vielen Punkten und ich "glaube" dir"^^
Der Mensch muss gkauben wenn er nicht mehr weiß, das ist irgentwie klar, ist ja sogar im Sprachgebrauch zu finden.
Ich habe da ein problem, aufgrund vercshiedener psychologischer probleme vertraue ich mir nicht, und solange man kein vertrauen hat, kann man auch kein Vertrauen Schenken.(logisch, oder)
Außerdem fühle ich mich immer alleine, immer und ständig, nur ganz selten nicht.
Wo ist Gott wenn ich mich so fühle? (mal ganz davon abgesehen dass ich schon länger nicht mehr an ihn glaube)
Martin:
Es gibt sehr viele selbstständige Menschen, die so viel gemacht haben und getan und gedacht und doch wieder zu "Ihrer" Religion gegangen sind, oder aber bei ihrer Suche auf eine andere religion getroffen sind, die einem gefällt und an das man glauben kann und will.
Ich finde man sollte gläubigkeit nicht mit unselbstständigkeit verbinden, sicher, es gibt auch die, die stur auf ihrer Meinung hocken, die nichts anderes kennen und kennen wollen, aber nicht nur!
Ich kenne so viele gute beispiele, es kann also nicht sien, dass die überwiegende Mehrzahl unselbststäbdig an Dogmen hängt!
Unser Busfahrer (hört sich iwie lustig an^^) der ist echt cool drauf, er ist gläubiger christ.
Früher aber war er ein "normaler" Teenie, er hatte sohar den Drang sich immer wieder zu besaufen, war auf jeder Party und selten blieb ein bett unberührt.
Erst durch eine lange und teulweise harte suche fand er zu seiner persönlichen erlösung im christlichen Glauben (den er auch immer wieder predigt).
Eine sehr gute Freundin lehnt jede Vorstellung von Glaube ab, jegliche Vorrstellung von einer höheren Macht, sie bekommt zwangsweise alles mögliche mit (reliunterricht) und setzt sich damit auch teilweise auseinander. Ihrer Meinung nach gibt es sowas wie einen Gott nicht.
Eine weitere Freundin wurde von ihren Eltern in die freie christengemeinschaft gebrachtg, dort erfuhr sie vieles über diese Gemeinschaft, setzte sich intensiv damit auseinander und geht keiner idsskussion aus dem Weg, auch sie war sehr selbstständig dabei.
Ich ebenso, habe mir viele Gedanken gemacht, bin aufgrund vercshiedener Ansichten und bvercshiedener Erfahrungen zu einem "Glauben" gekommen, zuerst dachte ich, ich spinne mir da was zusammen was sonst echt keiner glaubt, aber wie ich feststelle, gibt es davon mehr als ich denke und so viele so nahe bei mir!
Ich lehne daher diese Vorstellung wehement ab, dass Religion, bzw christentum und diese Weltreligionen mit Unselbstständigkeit verbunden sind, das war vllt früher so, wo die Menschen nicht die chance hatten andere Religionen unvoreingenommen kennen zu lernen.
LG
Anna
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@Anna
| Zitat: |
| Ich finde man sollte gläubigkeit nicht mit unselbstständigkeit verbinden, sicher, es gibt auch die, die stur auf ihrer Meinung hocken, die nichts anderes kennen und kennen wollen, aber nicht nur! |
Ich sprach nicht von Gläubigkeit sondern von Religiosität.
Das ist nicht zu verwechseln.
Glaube ist ein persönlicher Kontakt: Mensch-Gott.
Religion ist eine Vorschrift, wie dieser Kontakt zu sein hat.
Manch ein Mensch fand über die Religion zum Glauben und daran ist auch gar nichts verkehrt.
Aber ist ein Kontakt zu Gott gefunden, so hat die Religion ihren Zweck erfüllt und kann abgelegt werden.
Eine Religion (oder Sekte) die die Menschen nicht dorthin führen, den eigenen und Persönlichen Kontakt zu Gott zu finden ist ein Machtinstrument, das seine Macht nicht mehr aus der Hand geben will.
| Zitat: |
| Ich lehne daher diese Vorstellung wehement ab, dass Religion, bzw Christentum und diese Weltreligionen mit Unselbstständigkeit verbunden sind |
Die völlige Selbstständgkeit hatten nur sehr wenige, wie z.B. Buddha oder Jesus und auch Mahatma Gandhi und wohl noch ein paar Dutzend weitere. Aber was passierte dann? Sie lehrten das sich über Dogmen hinwegsetzen. Aber ihre reinen Lehren wurden wiederum verdogmatisiert. Der Mensch braucht nunmal (viele, viele) Regeln.
Eigentlich würde doch genügen: „Alles was ihr wollt, was euch die Menschen tuen sollen, das tut ihnen auch, das ist euer Maß.“
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Ja Menschen brauche Regeln das stimmt wohl.
Hm Religion, sagst du... du hast wohl recht, wenn mand en Kontackt zu Gott findet is die religion nebensächlich, allerdings glaube ich nicht an Gott, aber ich Glaube. (nicht an einen allmächtigen, allwissenden Gott oder sowas)
Ich finde (und kenne es auch nicht anders) man sollte nach Normen leben, sie sind bindender als Regeln, aber Ausnahmen können gemacht udn tolleriert werden, auch finde ich, dass es sehr an tolleranz liegt, also alles im Grunde, Religion sollte Tollerant sein.
Dein Zitat hast du wohl gewählt, (das war soigar der Leidspruch der Konfirmation meiner schwester^^) und es stimmt, aber wer hält sich daran? Leider zu wenige.
Macht... jeder der sie hatte gibt sie nicht freiwillig wieder auf, nur jene die das können sind wirklich mächtig, denn sie haben das mächtigste bezwungen.
LG
Anna
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