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Ist Selbstmord eine Sünde?













Ist Selbstmord eine Sünde?
Ja
60%
 60%  [ 24 ]
Ich weiss nicht
10%
 10%  [ 4 ]
Nein
30%
 30%  [ 12 ]
Stimmen insgesamt : 40

hallo mark,

sorry mir sind deine worte im moment bisschen zu hoch

was wolltes du damit sagen

naja bin blond
macht doch nichts!
Blonde Frauen sind schön!
Ich wollte damit sagen das niemand ausser Dir ein Urteil über Deine Erfahrungen macht.
Und du immer erschaffst was Du über Deine Erfahrung glaubst.
@ Astrella

Zitat:
Körperliche Schmerz kann man lindern, ein Schmerztherapeut kann heutzutage eine ganze Menge

Das lässt dich so einfach auch nicht sagen. Aber nun muss ich mich wiederholen also wenigestens in Kleinschrift.

Klar kann man sagen, es gäbe eine gute Schmerzmedikation.
Aber erstens: oft wird Schmerzpatienten das Morphium wieder entzogen mit der Begründung, sie seinen ja bereits Morphiumsüchtig.
Zweitens geht die hohe Dosierung von Schmerzmitteln mit der Zeit auf die Nieren.
Drittens dämpfen Schmerzmittel die Reaktion und beeinträchtigen so diese Menschen vielseitig.
Viertens ist Schmerz ja auch ein Warnsignal und durch die Überschwemmung des ganzen Körpers mit Schmerz-Hemmern felht dieses Warnsignal und führt zu zahlreichen vermeidbaren Verletzungen.


Zitat:
Seelische Schmerzen, die jemand zum Beispiel erleidet, wenn sein Kind verschleppt oder getötet wir würde ich als einen unheilbaren Schmerz bezeichnen.


Gott bewahre meine Kinder!
Natürlich wäre das etwas vom Schwersten was einem zustoßen kann.

Ich sage: In der Verzeihung des Unverzeihlichen erfahren wir das Göttliche. Und ich wünsche jedem Menschen in ähnlich schweren Situationen, das ihm das gelingen möge. Dass er nicht an das menschliche Sein als absolute Wirklichkeit glaubt, sondern an die Ewigkeit und unzerstörbarkeit des Lebens. Aber dennoch soll dies keine Bagatellisierung sein. Es ist zweifellos etwas sehr sehr Schlimmes.
[/list]
Also, wenn wir von Selbstmord oder Suizid reden, denke ich an Menschen die sich umbringen weil sie verzweifeln, an seelischen schäden!
Ich habe eine Patientenverfügung, man könnte meinen das wäre selbstmord, denn mit unseren heutigen Mitteln kann man mich weitaus länger am Leben erhalten.
Mit selbstmord verbinde ich keinesfalls Sterbehilfe (bei körperlichen Schäden) oder den Mann der einfach alles verloren hat und sich von der Brücke stürzt.

Allerdings sehe ich es als feige an, wenn man (wie schon erwähnt) einfach nur eine "Flchtweg" sucht.
Ist es nicht unfair seinen Mitmenschen oder Eltern/Freunden gegenüber wenn eine 14 jährige sich die Pulsadern aufschneidet weil ihr Freund sie verlassen hat? Weil sie schlecvht in der Schule ist und sie angeblich keine Freunde hat?

Ihr könnt mir erzählen was ihr wollt, jeder kann freunde finden, irgentwo gibt es immer einen der einen mag,a uch wenn es oft schwer fällt sie zu sehen.

Und begeht man nun einen selbstmord, nimmt man so nicht sich selbst und seinen Mitmenschen die Chance etwas zu verbessern? sich selbst zu verbessern?

Außerdem habe icha cuh gesagt dass es von einer anderen Seite her unglaubliche Stärke beweißt, wenn man seine inneren Instinkte bezwinnt, und das muss man dann ja, und zwar den stärksten aller Instinkte, den Selbsterhaltungstrieb.

Trotzdem finde ich noch immer, dass Selbstmord keine Lösung der probleme ist, im grunde laufen (wie besagte 14 jährige, unsd das sind ja die Meisten Selbstmorde, vernachlässigte Kinder, auch in Spätfolge) diese Menschen vor ihren problemen davon anstatt sich ihnen zu stellen.

Alleine hier in Deutschland bringen sich so viele menschen selbst um, aber ich glaube nicht, dass man das nicht in den meisten Fällen hätte anders lösen können.

Nur um es nochmal deutlich zu machen, wenn man aufgrund von Schmerzen oder so, die Maschienen abstellt (passive Sterbehilfe ist ja erlaubt, jetzt von wegen kein Essen mehr geben und so, aktive Sterbehilfe verboten) oder erst garkeine Hilfe holt, dann ist das was anderes, würde man das alles mit zu den Selbstmorden zählen (srenggenommen ist es das ja) dann hätten wir eine viel Höhere Selbstmordrate hier und die Kirche (ich weiß nicht ob sie das vllt tut) müsste sowas ja irgentwie ablehnen, also wenn man nicht zum Arzt geht und man weiß dass man Krebs hat oder so, wäre ja auch selbstmord, oder?

Ich finde das ist viel zu vielschichtig um einheitlich was sagen zu können.

Zuletzt bleibt, das Weglaufen vor (durchaus sehr) schweren Situationen empfinde ich als Feige.


LG

Anna
@sappy

Zitat:
Allerdings sehe ich es als feige an, wenn man (wie schon erwähnt) einfach nur eine "Flchtweg" sucht.
Ist es nicht unfair seinen Mitmenschen oder Eltern/Freunden gegenüber wenn eine 14 jährige sich die Pulsadern aufschneidet weil ihr Freund sie verlassen hat? Weil sie schlecvht in der Schule ist und sie angeblich keine Freunde hat?


Zitat:
Trotzdem finde ich noch immer, dass Selbstmord keine Lösung der probleme ist, im grunde laufen (wie besagte 14 jährige, unsd das sind ja die Meisten Selbstmorde, vernachlässigte Kinder, auch in Spätfolge) diese Menschen vor ihren problemen davon anstatt sich ihnen zu stellen.


Das Alter um die 14, die Pubertät, ist ein gefährliches Alter, die körperliche Reife geht nicht mit der geistigen Reife, und die wiederum nicht mit der seelischen Reife konform.
Für ein 14- jähriges Mädchen, das zum ersten Mal Liebeskummer hat, geht die Welt unter. Wenn man älter wird, weiß man, dass auch nach solchen "Schicksalsschlägen" die Sonne irgendwann wieder scheint, aber woher soll man das beim ersten Mal wissen?
Liebeskummer tut so verdammt weh, und wenn dann noch die Schule hinzukommt, Eltern, die einem fremd geworden sind, nur oberflächliche oder keine Freunde...
Und vor allem: Keinen Sinn! Ich kann es mir gut vorstellen, dass manche mit ihrem Leben hadern, sich ungeliebt und ungewünscht fühlen und sich dann auch selbst nicht mehr lieben können.
Ich habe mit 14 auch so eine Phase gemacht, und da war alles drin: Liebeskummer, schlechte Noten, affektierte Freundinnen, die keine echten waren, Eltern mit ihren eigenen Eheproblemen und das Gefühl, nur noch im Tretrad zu hängen.
Ich habe mir meinen Tod so vorgestellt: Wie einschlafen und nie wieder aufwachen müssen.
Aus heutiger Sicht würde ich sagen, ich hatte eine ausgewachsene Depression, aber eine 14jährige nimmt man nicht ernst mit solchen Symptomen.
Bis sie dann da liegen mit offenen Pulsadern.
Feige? Es ist kein Wort, das für diese Mädchen/Jungen passt. Traurig.

Astrella
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