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Hallo, Eleonora
danke für Deine Darstellung.
In einem Punkt weiß ich, dass das viele so sehen wie Du, nämlich:
| Eleonora hat folgendes geschrieben: |
| Letztendlich ist doch alles nur eine gewisse Form von Energie und Gott letztendlich auch. Wahrscheinlich eine Form von Lichtenergie (Don Juan/ viele Leute, die dem Tod von der Schippe gesprungen sind, berichten immer wieder, dass sie am Ende Licht sehen!) |
Ich muss dem widersprechen, weil mein Welt- und Gott- Bild sich eben über die Raumzeit hinaus bewegt.
Energie ist eine andere Form der Materie und deshal nicht göttlicher noch weniger göttlich als Gold und Nitrate oder Schwefelwasserstoff.
Die Raumzeit ist alles das wir kennen, jenseits der Raumzeit ist aber etwas, das diese hervorgebracht hat, und dieses Etwas ist vermutlich direkter mit dem Ursprung allen Seienden verbunden als wir hier energetisch verstehen können.
Ich denke auch die Seele, (wenn es denn eine gibt) ist ebenfalls nicht raumzeitlicher Natur und darum ist sie uns ja so suspekt und wir kommen immer wieder in Probleme, wenn Naturwissenschaften uns danach fragen.
So lang her ist es nicht, dass man verbrannt wurde, wenn man den Verdacht äußerte, dass es keine Seele geben könnte und keinen Gott, Schöpfer oder Ursprung.
Aber zurück zur Frage, warum will ( braucht, sucht oder wünscht) Mensch einen Gott oder eine Göttin.
Ich denke es kommt aus unserer Geschichte, und zwar aus der Entstehungsgeschichte.
Ich denke, die Tiere haben noch einen engeren, direkteren Bezug zum Nichtraumzeitlichen. Sie sehen den Gott in jedem anderen Tier das sie begegnen und vermutlich sahen wir als Jäger und Sammler Gott auch direkt in seiner Erscheinung, im Gespräch mit den Pflanzen und Tieren.
Und wen überkommt nicht ein göttliches Bewusstsein, wenn er/sie sein/ihr Herz verliert?
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